Blick ins Buch

Krimis

Höllenkalt

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Über das Buch

Eine junge Frau verschwindet spurlos, und ihre Schwester riskiert alles, um sie zu finden ... Áróra Jónsdóttir lebt in London und ist Ermittlerin im Bereich Wirtschaftskriminalität – sie spürt Geld auf, das illegal in Steuerparadiesen und auf Offshore-Konten versteckt ist, und sie ist sehr gut in ihrem Job. Privat ist Áróra eher eigenbrötlerisch. Zu ihrer Familie hat sie wenig Kontakt, und als ihre Mutter sie bittet, nach Island zu fahren, um nach ihrer älteren Schwester Ísafold zu schauen, die sich nicht mehr meldet, ist sie genervt. Dennoch macht sie sich auf nach Reykjavík und muss bald erkennen, dass Ísafold tatsächlich spurlos verschwunden ist. Áróra stellt Björn, den brutalen, mit Drogen dealenden Freund ihrer Schwester zur Rede und befragt die Nachbarn, die genau wie Björn ausweichend reagieren. Wurde Ísafold Opfer eines Verbrechens? Verzweifelt bittet sie den Polizisten Daníel um Hilfe, doch auch ihm erscheint die Situation mehr als rätselhaft. Auf ihrer atemlosen Suche wird Áróra nicht nur mit der Entfremdung von ihrer eigenen Schwester konfrontiert, sondern auch mit ungeahnten menschlichen Abgründen ... Die Áróra-Reihe: Band 1: Höllenkalt Band 2: Blutrot Band 3: Schneeweiß Alle Bände sind eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

Editionen (2)

ISBN9783832160586
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum01.10.23

Rezensionen & Bewertungen

75 Bewertungen

17 Rezensionen

3,7

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  • norinka
    norinka

    172 Follower

    3,5

    Spannender Auftakt einer neuen Island-Krimi-Reihe

    Der Krimi ist ruhig, unaufgeregt und nordisch geschrieben. Jeder scheint ein Geheimnis zu verbergen. Die Mentalität und Landschaft wurden sehr gut beschrieben. Der Band „Höllenkalt“ ist der erste einer Trilogie, ich werde die beiden anderen auf alle Fälle lesen.

    25. Dez. 2024

  • 2,0

    Höllenkalt ließ mich völlig kalt

    Bisher konnte mich noch kein skandinavischer Krimi so wirklich begeistern. Auch "Höllenkalt" ließ mich beim Lesen eher kalt. Um jedoch mit dem positiven zu beginnen: Den Schreibstil der Autorin empfand ich als sehr flüssig und angenehm zu lesen und auch die kurzen Kapitel gefielen mir gut. Erzählt wird die Geschichte aus verschiedenen Blickwinkeln, dazwischen finden sich kleine Einschübe, welche hauptsächlich die Gedanken/Erinnerungen von Protagonistin Áróra wiederspiegeln. Neben dem eigentlichen Plot finden sich zwei Nebenhandlungen, welche ich persönlich als ziemlich überflüssig und fast schon störend empfand, da sie von der zentralen Story ablenken und noch dazu schlichtweg uninteressant sind. Spannung kam bei mir darüber hinaus leider gar keine auf. Der Plot zog sich wie Kaugummi. Gegen Ende hatte ich dann den Eindruck, die Autorin wollte das Buch schnell zu einem Abschluss bringen. Vieles wirkte auf mich zu gehetzt und zu konstruiert - zudem blieben einige Fragen offen. Das Ende wirkte schlichtweg nicht rund. Da auf dem Cover mit "Ein Island-Krimi" geworben wird, erwartete ich, dieses Island-Feeling beim Lesen spüren zu können. Leider fand ich kaum Beschreibungen der jeweiligen Orte, sodass sich dieses erhoffte Gefühl nicht einstellen wollte. Die Protagonisten waren mir allesamt unsympathisch und teils zu blass charakterisiert. Insbesondere mit Hauptfigur Áróra wurde ich das gesamte Buch über nicht warm. Ihre Handlungen und Gedanken waren für mich oftmals überhaupt nicht nachvollziehbar. "Höllenkalt" traf leider so gar nicht meinen Geschmack. Mir fehlte es komplett an Tiefe, sowohl bei den Charakteren, als auch bei dem Plot selbst.

    Höllenkalt ließ mich völlig kalt

    18. Sept. 2024

  • nashoernchen
    nashoernchen

    42 Follower

    4,5

    Am Anfang kam mir die Handlung wirr und die Charaktere sperrig vor. Das hat sich nach einem Viertel aber gelegt und es wurde richtig gut! Die verschiedenen Handlungsstränge verweben sich mehr und mehr und am Ende war ich richtig verblüfft, wie sehr mich die Story gepackt hat. Das ganze klingt auf jeden Fall noch nach. Freue mich auf die anderen beiden Bände.

    15. Nov. 2025

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lilja Sigurðardóttir

LILJA SIGURÐARDÓTTIR wurde 1972 in der isländischen Kleinstadt Akranes geboren und wuchs in Mexiko, Spanien und Island auf. Bereits mehrfach ausgezeichnet für ihre Theaterstücke, wurde sie mit ihrer Island-Trilogie auch einem internationalen Publikum bekannt. Der erste Band der Reihe, ›Das Netz‹, erschien 2020 bei DuMont, gefolgt von ›Die Schlinge‹ und ›Der Käfig‹ (beide 2021). 2022 erschien der Thriller ›Betrug‹ und 2023 mit ›Höllenkalt‹ der erste Teil der preisgekrönten Áróra-Reihe.

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