Blick ins Buch

Das Spiel Der Könige

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Über das Buch

Editionen (12)

ISBN9783828991941
Erscheinungsdatum31.12.08
Seitenzahl1196

Rezensionen & Bewertungen

170 Bewertungen

16 Rezensionen

4,5

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  • hodde_lodde
    hodde_lodde

    69 Follower

    4,5

    "Seid ohne Furcht, Freunde", sagte Richmond bedächtig. "Ganz gleich, wie er aussehen mag, er ist dennoch nur ein Mann und so sterblich wie jeder von uns." Damit klappte er das Visier herunter und ritt in die Schlacht. -----------------------------------------------------------

    Die Geschichte spielt im Mittelalter und startet 1455 und beschreibt den Brüderkrieg zwischen der Häuser York und Lancaster, beides Häuser die mit dem König verwandt sind und deren Anspruch auf den Thron gleichermaßen gerechtfertigt ist. Die Hautcharaktere sind Zwillinge und im Vordergrund steht Julian of Waringham, der mach dem Tod seines Vaters und seines Cousins zum Earl of Waringham wird. Und er muss sich jetzt entscheiden, denn als einflussreicher Mann kann man nicht neutral bleiben, entweder York oder Lancaster. Julian ist insgeheim, eher dem Haus York zugewandt, obwohl seine ganze Familie treue Lancastrianer sind. Doch eine plötzlich Begegnung nimmt ihm die Entscheidung ab. Er schließt sich dem Haus Lancaster an... ...und nach einigem auf und ab, landet er im Tower of London. Die mächtigsten seiner Verbündeten sind gefallen oder eingesperrt und seine letzte Hoffnung ist der einzige verbliebene Erbe des Hauses Lancaster, der sich in Wales versteckt... Seine Zwillingsschwester Blanche hingegen wird gleich zu Anfang mit einem ekelhaften Yorkisten verheiratet und nachdem dieser zum wiederholten Male Hand an sie anlegen will, schneidet sie ihm diese ab (Ich fand sie sehr sympathisch😂). Daraufhin flieht sie nach Wales und begleitet fortan Jasper Tudor, ebenfalls Lancastrianer, und hilft ihm Wales zu erobern, aber auch er muss untertauchen nach dem Aufstieg des Hauses York. (In Zusammenfassungen war ich noch nie gut und ein 1200 Seiten Buch über zwei Leben zusammen zufassen, ist aber auch nicht das Einfachste.) Also ich hab es mal wieder genossen und ich konnte das Buch kaum weglegen. Es war durchgehend spannend nach den ersten 100 Seiten und die englische Geschichte fand ich schon immer super interessant. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil so konnte ich flüssig lesen. Die englische Geschichte wurde auch auf den letzten Seiten wieder zusammengefasst und wenn man wollte konnte man sich sogar noch weiter informieren. Ich fand das sehr gut, auch dass die Autorin noch einmal explizit geschrieben hat, was sie sich ausgedacht und dazu gedichtet hat und welche Dinge nicht klar belegt sind, war sehr schön. Julian fand ich auf Anhieb sympathisch, besonders weil er die schöne Eigenschaft hatte oft unbedacht Heuchlern und anderen unsympathischen Personen seine Meinung über sie an den Kopf zu werfen. Er hatte ein paar Ansichten die eher der damaligen Zeit entsprachen, aber dachte trotzdem immernoch eher fortschrittlich (manchmal vielleicht ein bisschen hart mir anderen). Auch die anderen Figuren waren sehr gut beschrieben und man konnte gut unterschiedliche Persönlichkeiten, Eigenschaften und Denkweisen erkennen. Was in diesem Buch wie ich fand noch ein wenig schlimmer war, sind die vielen Tode. Klar in jedem dieser Bücher gab es Schlachten und Kriege und diese gab es ja auch wirklich mit ähnlichen Verlusten, aber das war für mich nicht wirklich schlimm denn diese Tode waren irgendwie entfernter. In diesem Buch starben jedoch auch Menschen, die einem ans Herz gewachsen sind wie sein Knappe, zwei seiner engsten Freunde... Alles in allem habe ich das Buch wieder in vollen Zügen genossen. Ich bin mir sicher, dass ich irgend wann einen Reread der Reihe starten werde, denn sie gehört auf jeden Fall für mich zum Higlight dieses Jahres und auch zu meinen Lieblingsreihen überhaupt, aber erstmal freue ich mich auf die nächsten Bände der Reihe.

    9. Aug. 2025

  • milchkaffee
    milchkaffee

    78 Follower

    4,0

    Leicht schwächer als die Vorgänger

    Auch den 3. Band der Waringham-Saga habe ich sehr gerne gelesen, wenn ich ihn auch ein wenig schwächer als seine beiden Vorgänger fand. Das lag nicht am geschichtlichen Hintergrund oder wie alles beschrieben wurde, das fand ich nach wie vor sehr spannend, lebendig und toll erzählt. Ich wurde mit einigen Charakteren leider nicht wirklich warm. Im Vorgänger hatte ich ja besonders Owen Tudor und Kate extrem gerne gemocht und sehr mitgefiebert. Einen solchen Charakter gab es hier für mich nicht. Allerdings mochte ich Blanche und die Geschichte um Julian und Janet sehr gerne. Der größte Wermutstropfen war aber Richmond, bzw. das extreme Gewese das die anderen Figuren um ihn machen. Ja, er ist ein zentraler Charakter und auch historisch sehr wichtig, aber gefühlt drehten sich 80% aller Dialoge der anderen Figuren nur um ihn. Sie scheinen besorgter um ihn als um ihre eigenen Kinder… Der letzte Teil hatte mich aufgrund des Zeitsprungs von 12 Jahren dann etwas verloren, viele Charaktere waren plötzlich wichtig die vorher noch kleine Kinder waren, da konnte ich nicht mehr so mitfiebern. Der starke Zeitsprung ist aber natürlich nicht Rebecca Gables Schuld, weil sie sich ja an die historischen Begebenheiten halten muss. Insgesamt ein toller historischer Roman, aber nicht mein Favorit.

    22. Apr. 2026

  • mira20
    mira20

    106 Follower

    4,0

    Historisch sehr interessante und gut recherchierte Story! Die Familiengeschichte der Warringham dagegen hat mir in den vorhergegangen Bände besser gefallen.

    20. Juli 2025

3 von 16 Rezensionen

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