Blick ins Buch

Zehn kleine Negerlein

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Über das Buch

Agatha Christie dürfte wohl die erfolgreichste Schriftstellerin aller Zeiten mit Millionenauflagen in 102 Ländern der Erde sein. Im Januar 2001 jährt sich ihr Todestag zum 25. Mal und gerade rechtzeitig wurde sie von der "Bouchercon Mystery Convention", der ältesten und jährlich stattfindenden Versammlung von Krimi-Freunden, mit der Auszeichnung "Beste Schriftstellerin des Jahrhunderts" geehrt. Über solche Prädikate lässt sich sicher streiten, nicht aber darüber, dass der Scherz Verlag die großen Klassiker der Autorin in neuen frischen Übersetzungen erneut herausgebracht hat.
Zehn kleine Negerlein ist ohne Zweifel einer der unsterblichen Klassiker Christies, auch ohne Teilnahme ihrer beliebtesten Figuren Hercule Poirot und Miss Marple. Zehn mehr oder weniger ehrenwerte Bürger werden von einer geheimnisvollen Figur mit dem Namen U.N. Owen auf eine abgelegene Insel gelockt. Hier auf "Nigger Island" büßt einer nach dem anderen für eine Schuld, für die er vom Gesetz nicht belangt werden konnte. Als klar wird, dass sich außer den zehn Geladenen niemand auf der Insel befinden kann, wächst das gegenseitige Misstrauen. Doch trotz aller Vorsicht kommt immer wieder einer der Gäste zu Tode. Und von den zehn Negerfiguren, die einen Tisch des Speisezimmers zieren, verschwindet nach jedem Mord eine auf mysteriöse Weise... Die angesehene deutsche Krimiautorin Sabine Deitmer hat diesen tollen "Whodunit" mit viel Gefühl in ein modernes, gut lesbares Deutsch gebracht.
Hier wie in vielen anderen ihrer Romane erweist sich Agatha Christie als Meisterin in der Erzeugung einer atemberaubenden subtilen Spannung. Und obendrein verfügt sie über den erzählerischen Atem, um für einen furiosen Schluss zu sorgen, wenn die ermittelnden Polizisten und -- der Mörder -- zu Wort kommen. Tiefe Verneigung vor einer großen Schriftstellerin! --Ulrich Deurer

Editionen (20)

ISBN9783822738498
VerlagHoffi
Erscheinungsdatum01.01.93

Rezensionen & Bewertungen

951 Bewertungen

160 Rezensionen

4,3

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  • m.s.270783
    m.s.270783

    99 Follower

    5,0

    Pageturner mit coolem Ende

    Was soll ich sagen. Agatha Christie geht immer. Der Stil ist top, der Plot super und man rätselt ununterbrochen mit, nur um am Ende doch noch vollends überrascht zu werden. Dieses Buch macht Laune, liefert tolle Charaktere und ist durchweg spannend

    30. Mai 2026

  • blauschrammi
    blauschrammi

    244 Follower

    4,0

    Ein einfacher, aber unterhaltsamer Krimi

    „Und dann gab’s keines mehr“ von Agatha Christie handelt von zehn Menschen, die auf eine abgelegene Insel eingeladen werden. Sie kennen sich nicht, bringen jedoch alle eine eigene Vergangenheit mit. Schon bald wird klar, dass sie von der Außenwelt abgeschnitten sind und sich die Ereignisse auf der Insel auf beunruhigende Weise zuspitzen. Misstrauen, Angst und offene Fragen bestimmen zunehmend das Geschehen. —————————————————————————————— Als ich mit dem Buch angefangen habe, hat es mich kurz an den alten Film „Eine Leiche zum Dessert“ erinnert. Dieser Eindruck verflog jedoch schnell, da klar wurde, dass der Ablauf der Geschichte hier ein ganz anderer ist. Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten, die vielen Figuren auseinanderzuhalten. Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir merken konnte, wer wer ist und welche Geschichte jede einzelne Person mitbringt. Dadurch kam ich zunächst etwas langsamer ins Lesen hinein 🤔 Die Handlung selbst ist eigentlich recht einfach aufgebaut und manches war vorhersehbar. Trotzdem bleibt die Geschichte spannend, da man sich permanent fragt, warum alles geschieht und wer dahintersteckt. Genau dieses Miträtseln macht das Buch sehr unterhaltsam und gut lesbar. Der Schluss und die Auflösung waren dann jedoch überraschend und haben die Geschichte für mich sehr gut abgerundet 👌

    25. Jan. 2026

  • yaduria1982
    yaduria1982

    269 Follower

    4,0

    Der meistverkaufte Kriminalroman aller Zeiten

    Der Klassiker von Agatha Christie kommt in neuem Gewand daher, ein wunderschönes Cover mit einigen zeitaktuellen Verbesserungen (Soldier Island statt Nigger Island). Das Setting ist ganz klassisch, zehn Menschen eingeschlossen auf einer Insel und nacheinander sterben sie weg. Das Buch ist glaub die Vorlage für viele dieser Settings, egal ob Insel, Hotel oder andere abgeschiedene und von der Aussenwelt abgeschlossenen Orte. Der Erzählstil ist Temporeich, sicherlich auch durch die kurzen Kapitel. Man rätselt mit, ich bin aber nicht drauf gekommen, obwohl ich den Roman vor Jahrzehnten schonmal gelesen habe.

    7. Aug. 2025

3 von 160 Rezensionen

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