Die Erfindung von Mittelerde
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Beschreibung
Welches sind die realen Vorbilder für die Schauplätze von Tolkiens Romanen? Welche Reisen, Mythen und Sprachen haben ihn beeinflusst? John Garth schildert, wie die fantastische Welt von Mittelerde entstand. Detaillierte Karten lassen uns Tolkiens Spuren folgen. Mehr als 100 Illustrationen, umfangreiches Archivmaterial und spektakuläre Neuaufnahmen begeistern jeden Fan.
Buchinformationen
Beiträge
Meinung: Endlich wieder ein Buch über Mittelerde! Ich gebs zu, ich bekomm nie genug. Die Filme, die Bücher – absolute all time favourites. Da ich die von Tolkien erschaffenen Schauplätze absolut liebe, musste ich dieses Buch einfach haben. Und es hat sich gelohnt. Ich habe schon einiges über Mittelerde und die Hintergründe dazu gelesen, doch in diesem Buch gab es auch für mich noch einiges neues zu entdecken. Zum Beispiel haben ihn auch einige klassische Werke der Literatur inspiriert. Aber erst einmal zur Aufmachung: Wie schön können Bücher sein? Und wie gut können sie riechen? Als das Buch bei mir angekommen ist, bin ich erst einmal zehn Minuten schnüffelnd auf meiner Couch gesessen. Aber auch Nicht-Buch-Schnüffler haben sicher ihre Freude mit dem Buch denn es ist wirklich wunderschön gestaltet. Es gibt zwar sehr viel Text aber auch jede Menge Bilder (Fotografien, Zeichnungen, Karten…). Doch auch ohne Bilder der Orte könnte man sich genau vorstellen, was er für Vorlagen im Kopf hatte, denn es wird wundervoll und sehr detailliert beschrieben. Definitiv geht das Buch in Richtung Sachbuch, der Stil ist also eher analytisch und trocken. Dem sollte man sich Bewusst sein. Es ist kein Buch, das man mal eben schnell liest. Man braucht definitiv Zeit und Konzentration. Fazit: Eine ganz tolle Informationsquelle für alle Fans von Mittelerde. Ich habe viel Neues erfahren und bereits Bekanntes noch genauer nachlesen können. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Eine Reise auf den Spuren von J.R.R. Tolkien. Wo hat Tolkien seine Ideen und Inspirationen für die Welt um Mittelerde her? Wie kam er auf Charakter Ideen und auch so, wie hat dieser Mann gelebt und was hat ihn zu dem ganzen gebracht? Einiges davon erfahren wir in "Die Erfindung von Mittelerde". John Garth hat sich auf die Spurensuche begeben und hat darüber ein Buch verfasst, das für jeden, der sich mit Mittelerde befasst, sehr interessant sein kann. Wir lernen sogar ein wenig was über J.R.R. Tolkien selbst kennen, wie er aufgewachsen ist, was er so erlebt hat und da fangen schon die ersten Ideenfindungen von ihm an, für Geschichten. Menschen, denen er begegnet ist, Erfahrungen in seinem Leben, die er so auch ein wenig verarbeitet hat und mit in die Geschicht hat einfliessen lassen. Zu diesem ganzen Wissen, kommen auch noch ganz tolle Illustrationen, Bilder. Ein tolles Nachschlagewerk, das ich jedem Mittelerde Fan wirklich ans Herz legen kann. Jedoch sollte man wissen, das es kein Unterhaltungsbuch auf diese Weise ist, denn es ist sehr erklärend/wissenschaftlich verfasst und doch alles wunderbar gut zu verstehen. Ich hab einiges an neues Wissen über das ganze drum herum in mich aufsaugen können, was mich freut. Die Qualität des Buches ist auch mehr als gut. Stabile Seiten, ein wirklich toller und hochwertiger Einband. Es fühlt sich verdammt gut an, es in der Hand zu haben, auch wenn es dadurch natürlich auch ein gewisses Gewicht hat. Aber damit konnte ich ziemlich gut umgehen. Von mir bekommen diese wunderbaren 208 Seiten verdiente 5 Schmetterlinge.
INHALT: Das Buch „Die Erfindung von Mittelerde“ umfasst wirklich viel geballtes Wissen um die Orte dieser wunderbaren Fantasy-Welt, die so viele Leser begeistern konnte. Dabei überraschte mich vor allem, dass die Analysen sehr viel Sachbuch-Charakter hatten und sicherlich auch für eine Untersuchung im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit geeignet wäre. Es werden Symboliken erläutert, Bezüge zu antiken Figuren oder nordischen Mythen aufgezeigt. Es beeindruckte mich vor allem, wie vielfältig und groß die Einflüsse klassicher Literatur auf Tolkiens Schaffen waren. Da gibt es nicht nur starke Parallelen zur Artussage, sondern auch zu Homer oder der nordischen Schöpfungsgeschichte. All das ist so detailliert unter die Lupe genommen worden, dass ich zugegebenermaßen manchmal etwas überfordert mit der Menge an Informationen war, die auf einen einprasselten. Dennoch kann der interessierte Leser und Tolkien-Fan hier viele Infos erschließen, die ich so noch nirgendwo anders in dieser Aufmachung konzentriert vorgefunden hätte. Besonders begeistert hat mich die Idee der Strukturierung des Inhalts. Dabei wird sich vor allem auf geografische Besonderheiten konzentriert und kategorisiert. Zunächst wird auf England und das Auenland eingangen, was auch eng mit Tolkiens Kindheit verwoben ist. Auch die kartographische Entstehung wird sehr genau beleuchtet. Das Kapitel „Vier Winde“ erläutert Mittelerdes Entstehung anhand der Himmelsrichtungen und fasst zusammen, was hier jeweils ganz allgemein einen Einfluss ausübte. Danach folgen „Lúthiens Land“, „Küste und Meer“, „Wurzeln der Berge“, „Flüsse, Seen und Wasserwelten“ sowie „Baumdurchwirkte Lande“. Zum Abschluss wird nochmals eine andere Perspektive eingenommen, die wegführt von den geografischen Merkmalen und mehr hin zur eigentlichen Handlung von Mittelerde. Beleuchtet werden dort „Altertümliche Spuren“, „Wacht und Hut“, „Kriegsschauplätze“ und „Handwerk und Industrie“. Untermalt werden alle Beschreibungen durch alte Fotografien, Karten, originale Zeichnungen Tolkiens und großformatige Landschaftsbilder, so wie der wissende Leser es bereits von anderen Büchern des Verlags kennt. SCHREIBSTIL: Vorweg muss gesagt werden, dass ich sehr überrascht war, wie klein dieses Buch gedruckt ist. Somit ergibt sich eben auch die erwähnte Informationsfülle auf diesen wenigen Seiten. Es wird also trotz geringer Seitenanzahl sehr viel geboten. Die Texte sind aus meiner Sicht sehr wissenschaftlich formuliert, sehr analytisch und zuweilen auch ein kleines Bisschen trocken. Wer also kein Sachbuch, sondern lediglich ein unterhaltsames Feuilleton erwartet, der sollte erneut prüfen, ob das Buch wirklich die richtige Lektüre für ihn ist. Auf jeden Fall liest es sich nicht schnell weg und ist auch kein Buch für Zwischendurch, da es einiges an Hirnschmalz verlangt, um die ganzen Zusammenhänge übergreifend zu verstehen. Die jeweiligen Beschreibungen sind allerdings von solch sprachlicher Schönheit und Informationstiefe, dass der Leser das gern verzeiht. FAZIT: Dieses Buch ist zwar keines, was ich einfach zwischendurch lesen würde, aber es ist einfach so vollgepackt mit interessanten Informationen, dass ich nicht umhin komme, es euch wärmstens ans Herz zu legen, wenn ihr mehr über Mittelerde und deren Entstehung erfahren wollt. Zugegebenermaßen hätte ich mir noch die ein oder andere biographische Information mehr zu Tolkien gewünscht, doch das tat der Qualität des Buchs keinen Abbruch. Ein Buch für echte Tolkien- und Mittelerde-Fans in anspruchsvoller Umsetzung und wunderschöner Aufmachung. Geballte Informationen treffen auf gelungene Bildauswahl. Lesenswert!
Als riesiger Fan von Tolkien und seinen Werken ist dieser Textbildband wirklich sehr interessiert. Der Autor hat sich sehr viel Mühe gemacht und Informationen über Tolkiens Inspirationen für Mittelerde zusammen gesammelt und als einen wunderschönen Bildband mit sehr viel Informationen als Text zusammengefasst. Es sehr viele Fotos von Landschaften, Karten , aber auch von Illustrationen zu seinen Büchern und man erkennt tatsächlich Mittelerde wieder. Das ist kein Buch, das man mal eben so liest, es hat den Charakter einen Nachschlagewerkes und man nimmt es auch immer wieder zu Hand, um einen neuen Abschnitt zu lesen. Ich bin wirklich erleichtert, dass man gar nicht so weit reisen muss, um Mittelerde einen Besuch abzustatten. Das Buch ist für Fans von Mittelerde ein sehr schönes Erlebnis und ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.
Ich kann nicht zählen, wie oft ich die Teile von „Herr der Ringe“ schon geschaut habe und immer wieder Neues entdecke. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass der wbg Verlag dieses Buch auflegt. Herauszufinden, was J. R. R. Tolkien inspiriert hat Mittelerde zu erschaffen, was seine Ideen für Bruchtal oder Mordor waren, war unheimlich spannend. Das Buch liefert viele Informationen und Hintergrundwissen zu den Orten, die zu Mittelerde gehören. Was ich bspw. extrem spannend fand, dass Island als Inspiration zu den Hobbithäusern diente. Doch der Autor hat nicht nur die Orte in das Buch mitaufgenommen, sondern wir lernen auch den Erfinder dieser wundervollen Welt kennen. Er beschreibt, woher die Ideen zu Mittelerde kamen: nämlich aus der Liebe zu den Landschaften in England, die J. R. R. Tolkien nach seinem Besuch dort empfand. Das gesamte Buch ist von Bildern, Zeichnungen, Fotografien und Illustrationen mit allerlei Erklärungen gespickt. Mit diesem Hintergrund finde ich es noch faszinierender, welche Welt Tolkien hier erst gedanklich erschaffen und dann zu Papier gebracht hat. Meine Meinung: Es ist kein Buch, das ich so auf einen Rutsch gelesen habe. Eine wundervolle Erarbeitung von Wissen für Menschen, die gerne mehr über diese Welt erfahren wollen. Ich fand es toll hinter die gedanklichen Kulissen von Tolkien blicken zu dürfen, in seine Ideen einzutauchen zu dürfen, auch mehr über ihn als Mensch zu erfahren und was ihn zu dieser Zeit inspirierte, eine derartige Geschichte zu schreiben. Trotzdem muss ich sagen, dass mir das eine oder andere „gefehlt“ hat, worauf ich das ganze Buch über gewartet habe und für mich auch zu Mittelerde gehört. Woher nahm er die Ideen für die Königshäuser? Wie entstand das Auge? Was ist mit den Elben, den Zauberern, den bösen Gestalten aus dem Untergrund, den Zwergen und Orks?? Die kommen im Buch leider gar nicht vor und haben das Buch an einigen Stellen etwas unbeweglich gemacht und mir so ein wenig den Zauber der Geschichte genommen, die ich so gerne mag. Auch einer der wichtigsten Aspekte aus den Büchern, der von Zusammenhalt, Mut, Trauer und Tapferkeit, Liebe und Freundschaft handelt, wurde hier thematisch gar nicht behandelt. Für mein subjektives Empfinden, hätte dies das Buch lebendiger und mitreißender gemacht – vielleicht sind es aber auch Informationen, die einfach nirgends vorliegen. Doch dies ist alles Geschmackssache und macht den Wert dieses Buches nicht schmäler. Wer mit klarer Information und Beschreibung rechnet, ist hier definitiv an der richtigen Stelle. Was mich natürlich brennend interessieren würde – wir aber nie erfahren werden: was hätte er wohl zu den Filmen gesagt? 4/5 Sternen.
Als großer Fan der Herr der Ringe & Der Hobbit Geschichten war meine Neugier schnell geweckt für dieses Nachschlagewerk über die Erfindung von Mittelerde. Eins vorweg, dies ist kein Buch, was man eben mal so liest. Durch das Inhaltsverzeichnis und die übersichtliche Gliederung kann man gut je nach Interesse von einem zum anderen Abschnitt springen. Das Buch liefert allerlei Informationen und Hintergrundwissen zu den Orten in Mittelerde. So sind zum Beispiel die Hobbit Höhlen durch Hütten in Island inspiriert. Obwohl es primär um die Orte geht, lernt man natürlich aber auch etwas über John Ronald Reuel Tolkien. Wie beeindruckt er von den englischen Landschaften war, nachdem er das erste Mal in England war zum Beispiel. Mit über 100 Illustrationen und Karten von unterschiedlichen Künstler:innen ist das Buch auch optisch top. Die unterschiedlichen Bilder untermalen den Text und helfen beim Visualisieren. Und es ist echt interessant zu sehen, wie ähnlich sich manche Gebäude / Landschaften sehen. Allgemein ist es eine interessante Lektüre für alle Tolkien Fans, die gerne ein bisschen mehr wissen möchten. Für manch einen mag durch diese Interpretationen und Thesen aber auch der besondere Zauber von Mittelerde verloren gehen. So wollte ein Freund lieber keinen Blick in das Buch werfen. Deswegen meine Empfehlung, es ist ein tolles Geschenk für Fans, aber vielleicht vorher antasten, ob die Person denn auch hinter die Kulissen blicken möchte. Ich blicke gerne hinter die Kulissen und gerade bei einer so umfangreichen Welt, ist es nochmal interessanter. So hatte ich meine Freude beim Lesen und beim Entdecken.
Beschreibung
Welches sind die realen Vorbilder für die Schauplätze von Tolkiens Romanen? Welche Reisen, Mythen und Sprachen haben ihn beeinflusst? John Garth schildert, wie die fantastische Welt von Mittelerde entstand. Detaillierte Karten lassen uns Tolkiens Spuren folgen. Mehr als 100 Illustrationen, umfangreiches Archivmaterial und spektakuläre Neuaufnahmen begeistern jeden Fan.
Buchinformationen
Beiträge
Meinung: Endlich wieder ein Buch über Mittelerde! Ich gebs zu, ich bekomm nie genug. Die Filme, die Bücher – absolute all time favourites. Da ich die von Tolkien erschaffenen Schauplätze absolut liebe, musste ich dieses Buch einfach haben. Und es hat sich gelohnt. Ich habe schon einiges über Mittelerde und die Hintergründe dazu gelesen, doch in diesem Buch gab es auch für mich noch einiges neues zu entdecken. Zum Beispiel haben ihn auch einige klassische Werke der Literatur inspiriert. Aber erst einmal zur Aufmachung: Wie schön können Bücher sein? Und wie gut können sie riechen? Als das Buch bei mir angekommen ist, bin ich erst einmal zehn Minuten schnüffelnd auf meiner Couch gesessen. Aber auch Nicht-Buch-Schnüffler haben sicher ihre Freude mit dem Buch denn es ist wirklich wunderschön gestaltet. Es gibt zwar sehr viel Text aber auch jede Menge Bilder (Fotografien, Zeichnungen, Karten…). Doch auch ohne Bilder der Orte könnte man sich genau vorstellen, was er für Vorlagen im Kopf hatte, denn es wird wundervoll und sehr detailliert beschrieben. Definitiv geht das Buch in Richtung Sachbuch, der Stil ist also eher analytisch und trocken. Dem sollte man sich Bewusst sein. Es ist kein Buch, das man mal eben schnell liest. Man braucht definitiv Zeit und Konzentration. Fazit: Eine ganz tolle Informationsquelle für alle Fans von Mittelerde. Ich habe viel Neues erfahren und bereits Bekanntes noch genauer nachlesen können. Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen.
Eine Reise auf den Spuren von J.R.R. Tolkien. Wo hat Tolkien seine Ideen und Inspirationen für die Welt um Mittelerde her? Wie kam er auf Charakter Ideen und auch so, wie hat dieser Mann gelebt und was hat ihn zu dem ganzen gebracht? Einiges davon erfahren wir in "Die Erfindung von Mittelerde". John Garth hat sich auf die Spurensuche begeben und hat darüber ein Buch verfasst, das für jeden, der sich mit Mittelerde befasst, sehr interessant sein kann. Wir lernen sogar ein wenig was über J.R.R. Tolkien selbst kennen, wie er aufgewachsen ist, was er so erlebt hat und da fangen schon die ersten Ideenfindungen von ihm an, für Geschichten. Menschen, denen er begegnet ist, Erfahrungen in seinem Leben, die er so auch ein wenig verarbeitet hat und mit in die Geschicht hat einfliessen lassen. Zu diesem ganzen Wissen, kommen auch noch ganz tolle Illustrationen, Bilder. Ein tolles Nachschlagewerk, das ich jedem Mittelerde Fan wirklich ans Herz legen kann. Jedoch sollte man wissen, das es kein Unterhaltungsbuch auf diese Weise ist, denn es ist sehr erklärend/wissenschaftlich verfasst und doch alles wunderbar gut zu verstehen. Ich hab einiges an neues Wissen über das ganze drum herum in mich aufsaugen können, was mich freut. Die Qualität des Buches ist auch mehr als gut. Stabile Seiten, ein wirklich toller und hochwertiger Einband. Es fühlt sich verdammt gut an, es in der Hand zu haben, auch wenn es dadurch natürlich auch ein gewisses Gewicht hat. Aber damit konnte ich ziemlich gut umgehen. Von mir bekommen diese wunderbaren 208 Seiten verdiente 5 Schmetterlinge.
INHALT: Das Buch „Die Erfindung von Mittelerde“ umfasst wirklich viel geballtes Wissen um die Orte dieser wunderbaren Fantasy-Welt, die so viele Leser begeistern konnte. Dabei überraschte mich vor allem, dass die Analysen sehr viel Sachbuch-Charakter hatten und sicherlich auch für eine Untersuchung im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit geeignet wäre. Es werden Symboliken erläutert, Bezüge zu antiken Figuren oder nordischen Mythen aufgezeigt. Es beeindruckte mich vor allem, wie vielfältig und groß die Einflüsse klassicher Literatur auf Tolkiens Schaffen waren. Da gibt es nicht nur starke Parallelen zur Artussage, sondern auch zu Homer oder der nordischen Schöpfungsgeschichte. All das ist so detailliert unter die Lupe genommen worden, dass ich zugegebenermaßen manchmal etwas überfordert mit der Menge an Informationen war, die auf einen einprasselten. Dennoch kann der interessierte Leser und Tolkien-Fan hier viele Infos erschließen, die ich so noch nirgendwo anders in dieser Aufmachung konzentriert vorgefunden hätte. Besonders begeistert hat mich die Idee der Strukturierung des Inhalts. Dabei wird sich vor allem auf geografische Besonderheiten konzentriert und kategorisiert. Zunächst wird auf England und das Auenland eingangen, was auch eng mit Tolkiens Kindheit verwoben ist. Auch die kartographische Entstehung wird sehr genau beleuchtet. Das Kapitel „Vier Winde“ erläutert Mittelerdes Entstehung anhand der Himmelsrichtungen und fasst zusammen, was hier jeweils ganz allgemein einen Einfluss ausübte. Danach folgen „Lúthiens Land“, „Küste und Meer“, „Wurzeln der Berge“, „Flüsse, Seen und Wasserwelten“ sowie „Baumdurchwirkte Lande“. Zum Abschluss wird nochmals eine andere Perspektive eingenommen, die wegführt von den geografischen Merkmalen und mehr hin zur eigentlichen Handlung von Mittelerde. Beleuchtet werden dort „Altertümliche Spuren“, „Wacht und Hut“, „Kriegsschauplätze“ und „Handwerk und Industrie“. Untermalt werden alle Beschreibungen durch alte Fotografien, Karten, originale Zeichnungen Tolkiens und großformatige Landschaftsbilder, so wie der wissende Leser es bereits von anderen Büchern des Verlags kennt. SCHREIBSTIL: Vorweg muss gesagt werden, dass ich sehr überrascht war, wie klein dieses Buch gedruckt ist. Somit ergibt sich eben auch die erwähnte Informationsfülle auf diesen wenigen Seiten. Es wird also trotz geringer Seitenanzahl sehr viel geboten. Die Texte sind aus meiner Sicht sehr wissenschaftlich formuliert, sehr analytisch und zuweilen auch ein kleines Bisschen trocken. Wer also kein Sachbuch, sondern lediglich ein unterhaltsames Feuilleton erwartet, der sollte erneut prüfen, ob das Buch wirklich die richtige Lektüre für ihn ist. Auf jeden Fall liest es sich nicht schnell weg und ist auch kein Buch für Zwischendurch, da es einiges an Hirnschmalz verlangt, um die ganzen Zusammenhänge übergreifend zu verstehen. Die jeweiligen Beschreibungen sind allerdings von solch sprachlicher Schönheit und Informationstiefe, dass der Leser das gern verzeiht. FAZIT: Dieses Buch ist zwar keines, was ich einfach zwischendurch lesen würde, aber es ist einfach so vollgepackt mit interessanten Informationen, dass ich nicht umhin komme, es euch wärmstens ans Herz zu legen, wenn ihr mehr über Mittelerde und deren Entstehung erfahren wollt. Zugegebenermaßen hätte ich mir noch die ein oder andere biographische Information mehr zu Tolkien gewünscht, doch das tat der Qualität des Buchs keinen Abbruch. Ein Buch für echte Tolkien- und Mittelerde-Fans in anspruchsvoller Umsetzung und wunderschöner Aufmachung. Geballte Informationen treffen auf gelungene Bildauswahl. Lesenswert!
Als riesiger Fan von Tolkien und seinen Werken ist dieser Textbildband wirklich sehr interessiert. Der Autor hat sich sehr viel Mühe gemacht und Informationen über Tolkiens Inspirationen für Mittelerde zusammen gesammelt und als einen wunderschönen Bildband mit sehr viel Informationen als Text zusammengefasst. Es sehr viele Fotos von Landschaften, Karten , aber auch von Illustrationen zu seinen Büchern und man erkennt tatsächlich Mittelerde wieder. Das ist kein Buch, das man mal eben so liest, es hat den Charakter einen Nachschlagewerkes und man nimmt es auch immer wieder zu Hand, um einen neuen Abschnitt zu lesen. Ich bin wirklich erleichtert, dass man gar nicht so weit reisen muss, um Mittelerde einen Besuch abzustatten. Das Buch ist für Fans von Mittelerde ein sehr schönes Erlebnis und ich kann es auf jeden Fall weiter empfehlen.
Ich kann nicht zählen, wie oft ich die Teile von „Herr der Ringe“ schon geschaut habe und immer wieder Neues entdecke. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass der wbg Verlag dieses Buch auflegt. Herauszufinden, was J. R. R. Tolkien inspiriert hat Mittelerde zu erschaffen, was seine Ideen für Bruchtal oder Mordor waren, war unheimlich spannend. Das Buch liefert viele Informationen und Hintergrundwissen zu den Orten, die zu Mittelerde gehören. Was ich bspw. extrem spannend fand, dass Island als Inspiration zu den Hobbithäusern diente. Doch der Autor hat nicht nur die Orte in das Buch mitaufgenommen, sondern wir lernen auch den Erfinder dieser wundervollen Welt kennen. Er beschreibt, woher die Ideen zu Mittelerde kamen: nämlich aus der Liebe zu den Landschaften in England, die J. R. R. Tolkien nach seinem Besuch dort empfand. Das gesamte Buch ist von Bildern, Zeichnungen, Fotografien und Illustrationen mit allerlei Erklärungen gespickt. Mit diesem Hintergrund finde ich es noch faszinierender, welche Welt Tolkien hier erst gedanklich erschaffen und dann zu Papier gebracht hat. Meine Meinung: Es ist kein Buch, das ich so auf einen Rutsch gelesen habe. Eine wundervolle Erarbeitung von Wissen für Menschen, die gerne mehr über diese Welt erfahren wollen. Ich fand es toll hinter die gedanklichen Kulissen von Tolkien blicken zu dürfen, in seine Ideen einzutauchen zu dürfen, auch mehr über ihn als Mensch zu erfahren und was ihn zu dieser Zeit inspirierte, eine derartige Geschichte zu schreiben. Trotzdem muss ich sagen, dass mir das eine oder andere „gefehlt“ hat, worauf ich das ganze Buch über gewartet habe und für mich auch zu Mittelerde gehört. Woher nahm er die Ideen für die Königshäuser? Wie entstand das Auge? Was ist mit den Elben, den Zauberern, den bösen Gestalten aus dem Untergrund, den Zwergen und Orks?? Die kommen im Buch leider gar nicht vor und haben das Buch an einigen Stellen etwas unbeweglich gemacht und mir so ein wenig den Zauber der Geschichte genommen, die ich so gerne mag. Auch einer der wichtigsten Aspekte aus den Büchern, der von Zusammenhalt, Mut, Trauer und Tapferkeit, Liebe und Freundschaft handelt, wurde hier thematisch gar nicht behandelt. Für mein subjektives Empfinden, hätte dies das Buch lebendiger und mitreißender gemacht – vielleicht sind es aber auch Informationen, die einfach nirgends vorliegen. Doch dies ist alles Geschmackssache und macht den Wert dieses Buches nicht schmäler. Wer mit klarer Information und Beschreibung rechnet, ist hier definitiv an der richtigen Stelle. Was mich natürlich brennend interessieren würde – wir aber nie erfahren werden: was hätte er wohl zu den Filmen gesagt? 4/5 Sternen.
Als großer Fan der Herr der Ringe & Der Hobbit Geschichten war meine Neugier schnell geweckt für dieses Nachschlagewerk über die Erfindung von Mittelerde. Eins vorweg, dies ist kein Buch, was man eben mal so liest. Durch das Inhaltsverzeichnis und die übersichtliche Gliederung kann man gut je nach Interesse von einem zum anderen Abschnitt springen. Das Buch liefert allerlei Informationen und Hintergrundwissen zu den Orten in Mittelerde. So sind zum Beispiel die Hobbit Höhlen durch Hütten in Island inspiriert. Obwohl es primär um die Orte geht, lernt man natürlich aber auch etwas über John Ronald Reuel Tolkien. Wie beeindruckt er von den englischen Landschaften war, nachdem er das erste Mal in England war zum Beispiel. Mit über 100 Illustrationen und Karten von unterschiedlichen Künstler:innen ist das Buch auch optisch top. Die unterschiedlichen Bilder untermalen den Text und helfen beim Visualisieren. Und es ist echt interessant zu sehen, wie ähnlich sich manche Gebäude / Landschaften sehen. Allgemein ist es eine interessante Lektüre für alle Tolkien Fans, die gerne ein bisschen mehr wissen möchten. Für manch einen mag durch diese Interpretationen und Thesen aber auch der besondere Zauber von Mittelerde verloren gehen. So wollte ein Freund lieber keinen Blick in das Buch werfen. Deswegen meine Empfehlung, es ist ein tolles Geschenk für Fans, aber vielleicht vorher antasten, ob die Person denn auch hinter die Kulissen blicken möchte. Ich blicke gerne hinter die Kulissen und gerade bei einer so umfangreichen Welt, ist es nochmal interessanter. So hatte ich meine Freude beim Lesen und beim Entdecken.









