Blick ins Buch

Jugendbücher

Pünktchen und Anton

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Über das Buch

Die Geschichte von PÜNKTCHEN UND ANTON, eine der schönsten Kindergeschichten dieses Jahrhunderts, war Erich Kästners zweites Kinderbuch. Und ähnlich wie bei "Emil und die Detektive" stellte sich der Erfolg bei den Lesern fast sofort ein. Bis heute hat dieser Kinderroman nichts von seinem Charme verloren, jede Generation hat aufs Neue Spaß an der frechen Göre Pünktchen aus reichem Hause und an Anton, der zwar brav, aber auch nicht auf den Mund gefallen ist. Der neue Film von Caroline Link, der die Handlung vom Berlin der dreißiger Jahre in das München von heute verlegt, zeigt auf amüsante Weise, wie unvergänglich die Geschichte ist. In der hier vorliegenden Ausgabe ist der Originaltext von Erich Kästner mit den Illustrationen von Walter Trier kombiniert mit den schönsten Bildern aus dem Film.

Editionen (17)

ISBN9783791530321
VerlagDressler
Erscheinungsdatum01.02.99
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

186 Bewertungen

22 Rezensionen

4,2

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  • willundwill
    willundwill

    63 Follower

    5,0

    Ein ganz wunderbares Kinderbuch. Ich liebe Kästners Art zu schreiben, den Witz aber auch die Portion Wahrheit, die uns und die Kinder zum nachdenken bringen sollte. Jeder sollte einen Freund wie Anton oder eine Freundin wie Pünktchen haben. Großartig, Lesespaß für jedes Alters!

    Ein ganz wunderbares Kinderbuch. Ich liebe Kästners Art zu schreiben, den Witz aber auch die Portion Wahrheit, die uns und die Kinder zum nachdenken bringen sollte. Jeder sollte einen Freund wie Anton oder eine Freundin wie Pünktchen haben. Großartig, Lesespaß für jedes Alters!

    2. Feb. 2025

  • fraumarsupilami
    fraumarsupilami

    187 Follower

    4,0

    Wenn Herkunft keine Rolle spielt 👦👧✨

    “Pünktchen und Anton” ist für mich eines dieser Bücher, die man heute, als Erwachsener, mit zwei Blicken liest: dem kindlichen, der die Abenteuer mag – und dem erwachsenen, der die dahinterliegenden Themen erkennt. Die Geschichte selbst ist schnell erzählt: Zwei Kinder aus völlig unterschiedlichen Welten treffen sich an der Berliner Friedrichsbrücke – Anton, der wirklich betteln muss, um seine kranke Mutter über Wasser zu halten, und Pünktchen, die von ihrem Kindermädchen zum Betteln genötigt wird, obwohl sie im Luxus lebt. Kästner lässt die beiden Freundschaft schließen, und am Ende ist es diese Freundschaft, die ein geplantes Verbrechen verhindert. Was ich an dem Buch mochte, ist der typische Kästner-Blick auf Ungleichheit, Verantwortung und Kindheit. Anton wächst ohnehin in sehr armen Verhältnissen auf, aber die schwere Krankheit seiner Mutter verschärft die Situation noch einmal enorm. Weil sie nicht arbeiten kann, trägt er die gesamte Last: Er schmeißt den Haushalt, kümmert sich um die Mutter, holt Essen heran, jongliert Schule und die Pflege seiner Mutter und verdient abends mit dem Verkauf von Schnürsenkeln das bisschen Geld, das sie zum Überleben brauchen. Das ist klar benannt, ohne melodramatisch zu wirken. Und daneben die „wohlstandsverwahrloste“ Pünktchen, fantasievoll, unterfordert, oft allein gelassen, und trotzdem voller Energie. Beide Kinder tragen ihre jeweilige Welt so selbstverständlich, dass man den Kontrast sofort spürt. Womit ich allerdings nicht richtig warm werde, sind die berühmten „Nachdenkereien“ – diese moralisierenden Zwischenkapitel, in denen Kästner noch einmal erklärt, was die Szene ohnehin schon gezeigt hat. Sie brechen jedes Mal den Rhythmus und wirken heute sehr aus der Zeit gefallen. Als Zeitzeugnis interessant, im Lesefluss eher störend. Auch die Auflösung – Antons Mutter wird neues Kindermädchen der Pogges, alles ordnet sich durch Wohlstand – wirkt sehr stark der damaligen Charles-Dickens-Logik verpflichtet. Wer reich ist, hat Verantwortung, wer arm ist, ist dankbar. Das ist naiv, aber als Produkt der 1930er Jahre erklärbar. Trotzdem bleibt das Buch warm, unterhaltsam und voller kleiner humorvoller Beobachtungen. Kästners Dialoge funktionieren, Berlin lebt, und man hat Pünktchen beim Lesen sofort als leicht anstrengendes, aber unterhaltsames Energiepaket im Kopf. Anton bleibt im Vergleich etwas flach, aber als Duo tragen die beiden die Geschichte. Im direkten Vergleich hat mich “Emil und die Detektive” mehr begeistert – einfach weil es runder erzählt ist und ohne diesen ständigen moralischen Unterbau auskommt. Aber wenn man “Pünktchen und Anton” als das liest, was es ist – ein Kinderbuch seiner Zeit, mit sozialem Blick, Humor und Herz – dann funktioniert es immer noch. Und es zeigt, warum Kästner so lange gelesen wurde. ⭐️⭐️⭐️⭐️

    Wenn Herkunft keine Rolle spielt 👦👧✨

    1. Dez. 2025

  • aylinicious
    aylinicious

    213 Follower

    5,0

    👧🏼🐶👦🏼

    „Pünktchen und Anton“ von Erich Kästner ist ein echter Klassiker, der die Herzen von Jung und Alt erobert. Die Geschichte dreht sich um die ungewöhnliche Freundschaft zwischen der reichen Pünktchen und dem armen Anton. Ihre Abenteuer zeigen, wie stark Freundschaft und Zusammenhalt sein können, unabhängig von sozialen Unterschieden. Besonders gelungen finde ich die eingeschobenen Kapitel mit Kästners eigenen Gedanken. Sie zeigen, dass er für die damaligen Verhältnisse eine sehr moderne Denkweise hatte. Auch wenn die Erziehung und das Frauenbild innerhalb der Geschichte eher das Gegenteil aufweisen. Trotzdem ist es insgesamt ein wunderbares Buch, das nicht nur Kinder begeistert, sondern auch Erwachsene in eine andere Zeit entführt.

    👧🏼🐶👦🏼

    2. Juli 2024

3 von 22 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Erich Kästner

Erich Kästner (1899-1974) wurde in Dresden geboren. Nach Militärdienst und dem Ende des Ersten Weltkrieges studierte er Geschichte, Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaft und promovierte. Er arbeitete als freier Journalist und Theaterkritiker für verschiedene Zeitungen und Magazine, u.a. für die berühmte "Weltbühne". 1928 veröffentlichte er sein erstes Buch, die zeitkritische Gedichtsammlung "Herz auf Taille", 1929 sein erstes Kinderbuch "Emil und die Detektive". Beide Werke begründeten bereits seinen späteren Weltruhm. Allein "Emil und die Detektive" wurde bisher in Deutschland millionenfach verkauft und in rund 60 Sprachen übersetzt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde Erich Kästner aus dem Schriftstellerverband ausgeschlossen, seine Bücher wurden verbrannt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges widmete sich Erich Kästner vorwiegend dem literarischen Kabarett und der Kinderliteratur, für die er u.a. mit dem internationalen Hans-Christian-Andersen-Preis ausgezeichnet wurde. Längst gehören seine Romane wie "Das doppelte Lottchen", "Pünktchen und Anton" oder "Der 35. Mai", um nur einige zu nennen, zu den Klassikern im Kinderzimmer und faszinieren unvermindert Leser und Publikum, im Buch, auf der Bühne und auf der Kinoleinwand.

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