Blick ins Buch

Krimis

Die stumme Tänzerin

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Über das Buch

Hamburg 1928: Seit einem Jahr gibt es im Hamburger Stadthaus eine weibliche Kriminalpolizei unter Leitung der resoluten Josefine Erkens. Auch die freiheitsliebende Paula heuert dort an. Als eine Tänzerin ermordet und obszön entstellt wird, gelingt es Erkens, Paula und eine weitere Kommissarin in der bisher rein männlich besetzen Mordkommission unterzubringen. Angeführt wird diese Ermittlungsgruppe von Martin Broder, der der Hölle von Flandern entkam. Zu Beginn tut er sich schwer mit den "unfähigen Weibern", doch die Frauen arbeiten mit präziser Logik und kühlem Witz. Zunächst führen ihre Ermittlungen ins Rotlichtmilieu, als aber ein weiteres Opfer aufgefunden wird, keimt in Paula ein ungeheuerlicher Verdacht auf ...

Editionen (5)

ISBN9783785783948
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum27.08.21

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

3 Rezensionen

4,0

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  • streifi
    streifi

    23 Follower

    4,0

    Paula hat gerade in der ersten weiblichen Polizeiabteilung Hamburgs angefangen, als ein grässlicher Frauenmord geschieht. Sie ist als eine der ersten mit am Tatort und kann sich durch ihre genaue Beobachtungsgabe für die Mordkommission empfehlen. Sie wird für diesen Fall zusammen mit einer Kollegin dorthin versetzt, was den leitenden Kommissar Martin Broder gar nicht begeistert. Doch im Laufe der Ermittlungen lernt er sie zu schätzen und am Ende kommen sie einem Verbrechen auf die Spur, das gefährlich nah an Paula herankommt. Helga Glaesener startet mit diesem Buch eine Reihe über Hamburgs erste weibliche Kommissare. Paula landet allerdings mehr oder weniger zufällig bei der Polizei. Doch ihre Zeichenkünste und ihre genaue Beobachtungsgabe hilft den Kollegen weiter. Man merkt ihr aber doch deutlich an, dass sie keinerlei Ausbildung erhalten hat. Martin Broder versucht seine Dämonen, die ihn seit dem Krieg verfolgen mit Arbeit zu ersticken. Obwohl er erst ziemlich skeptisch ist, ob die beiden Frauen in seinem Team was taugen, schafft er es sie doch mit einzubinden. Am Ende bildet sich ein gelungenes Team, das wir hoffentlich bald in weiteren Büchern wieder begleiten werden. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Man begleitet abwechselnd Paula und Martin auf ihren Wegen und gerade bei Paulas Ausflügen ins Nachtleben kommt das Flair der verrückten 20er gut rüber. Man merkt recht deutlich die Gegensätze zwischen wild Feiernden und Menschen, die so arm sind, dass sie nicht genug zu essen haben. Was mir besonders gut gefallen hat, wie sich die Beziehung zwischen Paula und Martin langsam verändert, ohne gleich in eine Liebesgeschichte umzukippen. Ich fand die Entwicklung gerade an dieser Stelle sehr glaubwürdig. Von daher freue ich mich auf eine hoffentlich baldige Fortsetzung und empfehle das Buch gerne all denjenigen, die Spaß an historischen Krimis und an Hamburg haben.

    23. Sept. 2022

  • buchhase
    buchhase

    6 Follower

    4,0

    Atmosphärisch dicht, man tappt wirklich lange im Dunkeln.

    22. Juni 2023

  • tanschh
    tanschh

    39 Follower

    4,0

    Das Hörbuch "Die stumme Tänzerin" spielt im 20. Jahrhundert, damals als es noch ungewöhnlich war, wenn Frauen arbeiteten. Und besonders ungewöhnlich war es, wenn Frauen Polizeiarbeiteten verrichteten. Doch Paula war eine neugierige junge Frau, die durch einen Zufall einen Arbeitsplatz in der Hamburger Polizei ergatterte. Das Hörbuch wurde von Christiane Marx gelesen, deren Stimme das Buch hervorragend repräsentierte. Die Handlung war zu Beginn etwas langatmig. Ich brauchte eine Weile bis mich die Spannung der Geschichte zog. Nach und nach lernte man die individuellen Charaktere kennen. Ein Charakter nach dem anderen war interessanter. Besonders positiv entfand ich, wie Paula für die damilige Zeit schon sehr feministisch dachte - man jedoch auch merkte, dass das nicht dem Normalbürger/in der damaligen Zeit entsprach. Zum Schluss hin gab es schon ein paar Verdächtige, jedoch hatte ich niemals den wahren Täter vermutet gehabt!!! Diese Spannung die sich dabei aufgebaut hat, führte dazu, gar nicht mehr aufhören zu wollen.

    15. März 2025

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