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Der Staat an seinen Grenzen

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Über das Buch

Die menschliche Geschichte war immer wieder geprägt von Wanderungsprozessen. Dabei zeigte sich durchgehend: Einwanderung nützte zumeist nur den Einwanderern. Für die Völker und Gesellschaften, die Ziel der Zuwanderung waren, stellt die Einwanderung dagegen, soweit sie in größeren Zahlen stattfand regelmäßig und nahezu ausnahmslos eine Bedrohung für die Stabilität ihrer Gesellschaften sowie für Leib und Leben der indigenen Bevölkerung dar. Einwanderung war auch niemals historisch unvermeidlich. Immer wieder gelang es Völkern und Gesellschaften über lange Zeiträume, sich gegen unerwünschte Einwanderung erfolgreich zur Wehr zu setzen und ihre eigene Kultur zu verteidigen. Dies zeigt Thilo Sarrazin in seinem profunden historischen Abriss der Einwanderungsgeschichte.

Editionen (4)

ISBN9783784437088
VerlagLangen-Müller
Erscheinungsdatum19.01.26
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

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  • arthurzturm
    arthurzturm

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    4,0

    "Verdrängen, vergessen und schön reden" helfen bei der Diskussion nicht. Die Abschlussworte sind gut gewählt. Der Anfang und das Vorwort sind weich gespült, ständige Wiederholungen (vermutlich zur Bekräftigung der Argumente und Ideen) ermüdeten mich während des Lesens und neben einigen wenigen Lösungsvorschlägen ist es mehr von Wunschdenken für Lösungen geprägt. Nichtsdestotrotz wurden einige sehr gute Fakten, historische Belege und Beispiele für andere Nationen, die es besser gemacht haben und noch machen, sowie Staaten, die an den Abgrund gedrängt wurden (und auch darüber hinaus) gebracht, welche hohen Informationsgehalt und selbst für versierte Interessenten der Thematik, noch überraschende Themen und tiefgreifende Fakten verschiedener Nationen einbringt.

    15. Okt. 2024

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