Egal war gestern

Egal war gestern

Taschenbuch
4.511

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Beschreibung

Alle in der Schule kennen Finn und Lennard wegen der witzigen Videos, die sie auf ihrem Social-Media-Kanal posten. Die beiden checken akribisch ihre Clicks und Follower und träumen davon, berühmt zu werden. Alles läuft super, bis sie einen Deal mit Sam machen, einer Schülerin, deren Eltern aus Angola stammen. Der Plan, sich gegenseiteig zu pushen und die Reichweiten zu erhöhen, funktioniert sofort - doch ganz anders, als Finn es erwartet hat: Urplötzlich bricht ein Shitstorm über seinen Account herein. Hasskommentare statt Lach-Emojis. Einzig und allein, weil er Posts von Sam geliked hat. Gleichzeitig registriert Finns Vater, Lehrer an der Schule seines Sohnes, wie rassistische, antidemokratische Äußerungen salonfähig werden. Nicht nur im Klassenchat, auch in der Stadt, in der gerade ein rechtspopulistischer Kandidat für das Bürgeramt kandidiert. Als er die Situation in einem Brandbrief beklagt, steht er plötzlich selbst am Pranger. Und mit ihm Finn... Ausgezeichnet mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Modern
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
206
Preis
15.40 €

Autorenbeschreibung

Jörg Isermeyer, geboren 1968 in Bad Segeberg, reiste als Straßenmusiker quer durch Europa. Nach seinem Studium zog er die freie Künstlerlaufbahn einer Universitäts-Karriere vor und lebt heute als Schauspieler, Regisseur, Theaterpädagoge, Musiker und Schriftsteller in Bremen. Seine Bücher und Theaterstücke wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. dreimal mit dem Leipziger Lesekompass.

Beiträge

5
Alle
5

Vor allem in der aktuellen Zeit ein echt gutes Buch um die aktuelle Realität traurigerweise noch ein wenig Realer fühlen zu lassen.

4.5

Dieses wichtige Buch sollte Schullektüre werden. Sehr gut nachvollziehbar wird aus Sicht eines Jugendlichen berichtet, wie sich die Stimmung verändert, wenn immer mehr rechtes Gedankengut vorherrscht. Mir gefällt besonders, dass es so lebensnah ist, aber auch den Ansatz einer Lösung bietet.

5

Ein überaus wichtiges Buch in der heutigen Zeit. Mit einer bedeutenden Botschaft versehen, würde ich es jedem jungen Menschen empfehlen, Lehrenden und solchen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Nie wieder ist jetzt. Egal war gestern.

4

Ein wichtiges Jugendbuch

Auch wenn es mir bei dem Buch teilweise zu große Lücken in der Story gab, die mich sehr interessiert hätten (Gespräche mit der Schwurbler-Tante bspw.) oder auch eine größere Rolle von Sam, ist das ein Buch, was richtig gut für die Schule geeignet ist, einfach auch, weil es dort spielt. Das Buch zeigt, wie schnell sich rechtspopulistische Meinungen verbreiten und einen einnehmen können. Die Entwicklung von Finn fand ich sehr schön dargestellt, da es eben auch zeigt, dass sich Kinder und Jugendliche bereits eine eigene Meinung bilden und diese vertreten können. Ich wünschte, es hätte noch ein bisschen mehr Tiefgang gehabt, aber die Message dahinter fand ich auf jeden Fall gelungen! Mehr davon bitte 💛

Ein wichtiges Jugendbuch
4

Ein sehr intensives Buch, das gleichzeitig Angst und Hoffnung macht.

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