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Es ist ein kinderleichter Trick. Man dreht sich weg, als wäre man zutiefst verletzt, reißt die Augen so weit auf, wie man kann, und starrt ohne zu blinzeln auf den hellsten Punkt am Himmel. Weil die Augen davon im Nu austrocknen, befeuchten sie sich automatisch wieder, bis sie über die Ufer treten wie der Nil in der Regenzeit. Kein Mann hält einer derart heimtückischen Attacke stand, aber es ist nicht an mir, das zu verurteilen. - Zitat, Seite 132 Bezaubernd. Bezaubernd. Flavia de Luce. Die kleine Detektivin auf ihrem treuen Drahtesel Gladys ist tatsächlich zurück und hat auch diesmal ihr Chemielabor bereit, um das tödliche Gift zu ermitteln, welches einen ehemaligen Henker ins Jenseits beförderte. War tatsächlich das liebevoll zubereitete Pilzfrühstück die Henkersmahlzeit des Verblichenen? Zum 11. Mal beglückt uns der Autor Alan Bradley mit einem Abenteuer seiner quirligen Heldin und dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn schließlich ist der Schriftsteller selbst 1938 geboren. Die Geschichten zeichnen sich durch einen flotten und sehr unterhaltsamen Schreibstil mit einer Protagonistin, die ungewöhnliche Hobbies (Erforschung von Giften) und Vorlieben (z.B. für Friedhöfe) pflegt, die der Handlung natürlich sehr dienlich sind, aus. Außerdem gibt es zahllose literarische Anspielungen, die aber nie oberlehrerhaft oder zu konstruiert wirken. Als Lesealter empfiehlt die hiesige Bibliothek das Buch ab 13 Jahren. Dafür ist es sicher geeignet, aber auch Erwachsene werden mit diesen Geschichten ihre Freude haben. Der erste Roman der Serie trägt den Titel "Mord im Gurkenbeet" und spielt in einem kleinen englischen Dorf in den 1940er Jahren. FAZIT Als ich durch die Booktuberin Elena Tardy erfahren habe, dass 2024 doch noch ein neuer Band erschienen ist, bin ich gleich mit dem Rad zur Bibliothek geflitzt und hab mir das Buch geholt. Und hatte wieder eine schöne Lesezeit mit Flavia. Eine Leseempfehlung.
28. Mai 2025
Es ist ein kinderleichter Trick. Man dreht sich weg, als wäre man zutiefst verletzt, reißt die Augen so weit auf, wie man kann, und starrt ohne zu blinzeln auf den hellsten Punkt am Himmel. Weil die Augen davon im Nu austrocknen, befeuchten sie sich automatisch wieder, bis sie über die Ufer treten wie der Nil in der Regenzeit. Kein Mann hält einer derart heimtückischen Attacke stand, aber es ist nicht an mir, das zu verurteilen. - Zitat, Seite 132 Bezaubernd. Bezaubernd. Flavia de Luce. Die kleine Detektivin auf ihrem treuen Drahtesel Gladys ist tatsächlich zurück und hat auch diesmal ihr Chemielabor bereit, um das tödliche Gift zu ermitteln, welches einen ehemaligen Henker ins Jenseits beförderte. War tatsächlich das liebevoll zubereitete Pilzfrühstück die Henkersmahlzeit des Verblichenen? Zum 11. Mal beglückt uns der Autor Alan Bradley mit einem Abenteuer seiner quirligen Heldin und dies ist keine Selbstverständlichkeit, denn schließlich ist der Schriftsteller selbst 1938 geboren. Die Geschichten zeichnen sich durch einen flotten und sehr unterhaltsamen Schreibstil mit einer Protagonistin, die ungewöhnliche Hobbies (Erforschung von Giften) und Vorlieben (z.B. für Friedhöfe) pflegt, die der Handlung natürlich sehr dienlich sind, aus. Außerdem gibt es zahllose literarische Anspielungen, die aber nie oberlehrerhaft oder zu konstruiert wirken. Als Lesealter empfiehlt die hiesige Bibliothek das Buch ab 13 Jahren. Dafür ist es sicher geeignet, aber auch Erwachsene werden mit diesen Geschichten ihre Freude haben. Der erste Roman der Serie trägt den Titel "Mord im Gurkenbeet" und spielt in einem kleinen englischen Dorf in den 1940er Jahren. FAZIT Als ich durch die Booktuberin Elena Tardy erfahren habe, dass 2024 doch noch ein neuer Band erschienen ist, bin ich gleich mit dem Rad zur Bibliothek geflitzt und hab mir das Buch geholt. Und hatte wieder eine schöne Lesezeit mit Flavia. Eine Leseempfehlung.
28. Mai 2025






