Klug, Witzig, Mitreißend: Ein Spannender Kinderbuchschmöker Vom Feinsten Im Verwinkelten Anwesen Seines Onkel David Gibt Es Weder Internet Noch Einen Fernseher, Nur Jede Menge Bücher – Absolut Langweilig, Findet Tom. Da Stößt Er Im Keller Auf Etwas Höchst Seltsames: Eine Buchseite, Auf Der Wie Von Zauberhand Worte Erscheinen Und Wieder Verschwinden. Sie Scheinen Genau Das Zu Erzählen, Was Er Gerade Sieht, Denkt Oder Tut – Und Warnen Ihn, Sich Rasch Zu Verstecken. Tatsächlich: Im Selben Moment Erscheint Ein Fremder Und Entführt Toms Onkel. Ehe Er Sich's Versieht, Steckt Tom In Einem Abenteuer, In Dem Ein Alter Geheimbund, Die Statuen Berühmter Autoren Und Ein Lesehungriges Mädchen Eine Große Rolle Spielen. Vier Rätsel Muss Er Lösen Und An Weit Verstreuten Orten Vier Teile Einer Mächtigen Goldenen Feder Finden, Um Großes Unheil Zu Vermeiden Und Onkel David Zu Retten ...
Ich fühlte mich auf jesenfall unterhalten, aber wirklich gepackt hat mich das Buch nicht.
Dafür ging die Geschichte mir zu schnell und ich hab hier nicht so mit den Charakteren mitgefiebert.
3. Mai 2023
3,0
Fühlte mich unterhalten
Ich fühlte mich auf jesenfall unterhalten, aber wirklich gepackt hat mich das Buch nicht.
Dafür ging die Geschichte mir zu schnell und ich hab hier nicht so mit den Charakteren mitgefiebert.
Plötzlich Romanfigur
Klappentext:
"Im verwinkelten Anwesen seines Onkel David gibt es weder Internet noch einen Fernseher, nur jede Menge Bücher – absolut langweilig, findet Tom. Da stößt er im Keller auf etwas höchst Seltsames: eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Sie scheinen genau das zu erzählen, was er gerade sieht, denkt oder tut – und warnen ihn, sich rasch zu verstecken. Tatsächlich: Im selben Moment erscheint ein Fremder und entführt Toms Onkel. Ehe er sich's versieht, steckt Tom in einem Abenteuer, in dem ein alter Geheimbund, die Statuen berühmter Autoren und ein lesehungriges Mädchen eine große Rolle spielen. Vier Rätsel muss er lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile einer mächtigen goldenen Feder finden, um großes Unheil zu vermeiden und Onkel David zu retten ..."
Meinung:
Hast du dich auch schon immer gefragt, wie man dich als Romanfigur beschreiben würde? Denn genau das macht deine Lebensseite gerade. Sie erzählt was du gerade denkst, tust und was in deiner Umgebung passiert. Dabei verschwinden die Buchstaben immer wieder und machen Neuen Platz. Wenn Menschen sterben, erzählen sie auch deine Vergangenheit und werden zu einem Buch. Vorher sind sie viel zu beschäftigt deine Gegenwart zu beschreiben. Wie sollen die denn sonst auch hinterherkommen? Tom, der Protagonistin hat auch so eine Lebensseite und die ist ganz schön selbstverliebt und frech! Also so richtig amüsant.
"Gut, dass er dem Rat der Seite gefolgt war. Womöglich war er ja doch nicht so dumm, wie er aussah. Besonders, wenn ihm der Mund offen steht."
Tom verbringt seine ganzen Sommerferien bei seinem Onkel David, den er vorher noch nie kennengelernt hat. Dieser Onkel ist auch total schrullig, verschusselt und nett beschrieben. Trotzdem wirkt er wie aus einer anderen Epoche und zitiert zur Begrüßung auch erst Mal etwas aus Shakespeares Tragödie. Er gehört den Lesenden an, die auch von berühmten Schriftstellern abstammen - in diesem Fall (überraschenderweise) sind sie Nachfahren von William Shakespeare.
Das Anwesen, in dem David haust, scheint ein Abenteuer für Tom bereitzuhalten und alles scheint auf irgendeine Art und Weise mit Büchern zusammenzuhängen. Und mit seiner Lebensseite, denn Tom kann seine eigene auch lesen.
Sein Abenteuer schickt ihn kreuz und quer einmal über die Welt und dem Autor liegt der atmosphärische Schreibstil einfach so gut. So befindet man sich schnell mal in London, Paris oder Ägypten. Mal in einer etwas nebligen Landschaft, mal in einer romantischen Umgebung und dann in der Wüstenlandschaft. All das darf man durch die Augen von Tom beobachten, während um ihn herum langsam der große Kampf brodelt. Die Fehde zwischen den Personen, die Lebensseiten lesen können und den Personen, die ihre eigene Lebensseite umschreiben können, nimmt nämlich gerade ihren Höhepunkt ein.
Fazit:
Während der gesamten Geschichte, kommt man als Wort- und Buchliebhaber auf jeden Fall auf seine Kosten. Es gibt so viele Anspielungen auf altbekannte Autoren, Künstler und Klassiker innerhalb der Wortwelt. William Shakespeare, Arthur Conan Doyle, Jules Verne sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, worauf sich Akram El-Bahay in diesem Werk bezieht. Die gesamte Idee dreht sich um Leser und Schreiber, sowie die Freiheit des Wortes. Besonders Fans von Klassikern werden dieses Buch sicherlich lieben.
Zitat:
"»Ich brauche meine Freiheit einfach.«
»Freiheit? Bedeutet nicht zu viel Freiheit Einsamkeit?«"
9. Sept. 2022
5,0
Plötzlich Romanfigur
Klappentext:
"Im verwinkelten Anwesen seines Onkel David gibt es weder Internet noch einen Fernseher, nur jede Menge Bücher – absolut langweilig, findet Tom. Da stößt er im Keller auf etwas höchst Seltsames: eine Buchseite, auf der wie von Zauberhand Worte erscheinen und wieder verschwinden. Sie scheinen genau das zu erzählen, was er gerade sieht, denkt oder tut – und warnen ihn, sich rasch zu verstecken. Tatsächlich: Im selben Moment erscheint ein Fremder und entführt Toms Onkel. Ehe er sich's versieht, steckt Tom in einem Abenteuer, in dem ein alter Geheimbund, die Statuen berühmter Autoren und ein lesehungriges Mädchen eine große Rolle spielen. Vier Rätsel muss er lösen und an weit verstreuten Orten vier Teile einer mächtigen goldenen Feder finden, um großes Unheil zu vermeiden und Onkel David zu retten ..."
Meinung:
Hast du dich auch schon immer gefragt, wie man dich als Romanfigur beschreiben würde? Denn genau das macht deine Lebensseite gerade. Sie erzählt was du gerade denkst, tust und was in deiner Umgebung passiert. Dabei verschwinden die Buchstaben immer wieder und machen Neuen Platz. Wenn Menschen sterben, erzählen sie auch deine Vergangenheit und werden zu einem Buch. Vorher sind sie viel zu beschäftigt deine Gegenwart zu beschreiben. Wie sollen die denn sonst auch hinterherkommen? Tom, der Protagonistin hat auch so eine Lebensseite und die ist ganz schön selbstverliebt und frech! Also so richtig amüsant.
"Gut, dass er dem Rat der Seite gefolgt war. Womöglich war er ja doch nicht so dumm, wie er aussah. Besonders, wenn ihm der Mund offen steht."
Tom verbringt seine ganzen Sommerferien bei seinem Onkel David, den er vorher noch nie kennengelernt hat. Dieser Onkel ist auch total schrullig, verschusselt und nett beschrieben. Trotzdem wirkt er wie aus einer anderen Epoche und zitiert zur Begrüßung auch erst Mal etwas aus Shakespeares Tragödie. Er gehört den Lesenden an, die auch von berühmten Schriftstellern abstammen - in diesem Fall (überraschenderweise) sind sie Nachfahren von William Shakespeare.
Das Anwesen, in dem David haust, scheint ein Abenteuer für Tom bereitzuhalten und alles scheint auf irgendeine Art und Weise mit Büchern zusammenzuhängen. Und mit seiner Lebensseite, denn Tom kann seine eigene auch lesen.
Sein Abenteuer schickt ihn kreuz und quer einmal über die Welt und dem Autor liegt der atmosphärische Schreibstil einfach so gut. So befindet man sich schnell mal in London, Paris oder Ägypten. Mal in einer etwas nebligen Landschaft, mal in einer romantischen Umgebung und dann in der Wüstenlandschaft. All das darf man durch die Augen von Tom beobachten, während um ihn herum langsam der große Kampf brodelt. Die Fehde zwischen den Personen, die Lebensseiten lesen können und den Personen, die ihre eigene Lebensseite umschreiben können, nimmt nämlich gerade ihren Höhepunkt ein.
Fazit:
Während der gesamten Geschichte, kommt man als Wort- und Buchliebhaber auf jeden Fall auf seine Kosten. Es gibt so viele Anspielungen auf altbekannte Autoren, Künstler und Klassiker innerhalb der Wortwelt. William Shakespeare, Arthur Conan Doyle, Jules Verne sind nur ein kleiner Ausschnitt dessen, worauf sich Akram El-Bahay in diesem Werk bezieht. Die gesamte Idee dreht sich um Leser und Schreiber, sowie die Freiheit des Wortes. Besonders Fans von Klassikern werden dieses Buch sicherlich lieben.
Zitat:
"»Ich brauche meine Freiheit einfach.«
»Freiheit? Bedeutet nicht zu viel Freiheit Einsamkeit?«"