Blick ins Buch

Historische Romane

Die Erfinderin der Freiheit

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Über das Buch

Ein kleines Kleidungsstück verändert die Welt - ein packender historischer Roman über die Erfindung des BüstenhaltersEin kleines Kleidungsstück verändert die Welt - ein packender historischer Roman über die Erfindung des Büstenhalters

Dresden 1908: Eine neue Zeit beginnt, die Jahre der großen Erfindungen sind angebrochen. Christine arbeitet als Therapeutin im weltbekannten Sanatorium Lahmann. Während ihrer Behandlungen fallen die feinen Damen in ihren engen Korsetts reihenweise in Ohnmacht – was Christine auf eine weltverändernde Idee bringt: Sie entwickelt den ersten Büstenhalter. Die ersten Modelle aus zusammengenähten Stofftaschentüchern und Hosenträgern finden zunächst wenig Anklang in der feinen Gesellschaft, die Damen lehnen das neue Kleidungsstück ab. Zum Glück gibt es Julia, Lotta und Amalie, die Christine bei der Weiterentwicklung des BHs unterstützen. Die vier Freudinnen leben in einem gemeinsamen Wohnhaus und befeuern sich gegenseitig beim Ausprobieren und Tüfteln an neuen Ideen. Und sie geben Christine Halt – ganz besonders als der charmante Franz im Sanatorium anreist, der jedoch in Begleitung von Johanna ist …

Ungekürzte Lesung mit Victoria Schätzle
9h 53min

Editionen (2)

ISBN9783759901477
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum09.02.26

Rezensionen & Bewertungen

12 Bewertungen

5 Rezensionen

3,6

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  • mili18509
    mili18509

    20 Follower

    5,0

    Was wären wir ohne der starken Frauen ?

    Die Geschichte beginnt in Dresden 1908. Christine arbeitet als Therapeutin im Sanatorium Lahmann. Schnell stellt sie fest die Patientinnen fallen wegen dem viel zu engen Korsett Reihenweise in Ohnmacht. Ihr Erfindungsgeist ist entfacht und sie näht aus Papiertaschentüchern und Hosenträgern den ersten BH. Die Damen der feinen Gesellschaft lehnen ihn erstmal ab. Zum Glück hat sie aber ihre Freundinnen Julia, Lotta und Amelie. Tatkräftig stehen sie ihr zur Seite zu viert haben sie viele Ideen. Werden sie es schaffen? Und welche Rolle spielen Franz und Johanna die im Sanatorium auftauchen? Es war für mich nicht das erste Buch der Autorin und hatte deshalb sehr hohe Erwartungen, und die wurde zu 100% erfüllt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft. Von der ersten Seite war ich im Roman. Es wurde wieder sehr gut recherchiert auch was die Charaktere anbelangt. Die Geschichte war sehr mitreißend und ich fieberte mit den Mädels mit. Ein Roman über sehr starke Frauen ihrer Zeit , und sehr oft kam der Gedanke was wären wir heute wenn sie nicht gewesen wären. Gut es es solche Frauen gab die uns für das heutige Leben viel erkämpft haben. Diese Buch ist für jeden der gerne gut recherchierte historische Romane über starke Frauen liest. Ich gebe eine klare Lese Empfehlung für die Erfinderin und freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin.

    10. Feb. 2026

  • er_lesen_es
    er_lesen_es

    253 Follower

    3,5

    ⭐️⭐️⭐️(⭐️) Ein Panorama des Dresdner Lebens zu Anfang des 20. Jahrhunderts

    Christine Hardt arbeitet im Lahmann–Sanatorium auf dem Weißen Hirsch in Dresden als Therapeutin. Aufgrund ihrer Erfahrungen mit Frauen, die wegen des Tragens eines Korsetts in Ohnmacht fallen, versucht sie die Frauen zu anderen Kleidungsstücken zu überreden, die ihrer Gesundheit förderlicher sind - zum Beispiel einen von ihr erdachten Brusthalter. Sie muss ziemlich kämpfen, denn Konvention geht zum damaligen Zeitpunkt vor Innovation. Dieses Buch soll einer Frau ein Denkmal setzen, die ihrer Zeit voraus war. Doch es geht in diesem Roman nicht nur um Christine. Auch die Mitbewohnerinnen ihres Hauses spielen eine große Rolle. Da ist zum Beispiel ihre Mitbewohnerin Lotta. Und auch Julia, die für sie ab und zu Näh- und Stickarbeiten übernimmt. Alle drei sind Protagonistinnen, deren Geschichten mit der von Christine verknüpft sind. Doch auch bekannte Dresdner Persönlichkeiten lässt die Autorin in diesem Roman wieder lebendig werden - allen voran Amalie Auguste Melitta Bentz, die Erfinderin des Kaffeefilters und Karl August Lingner, der Erfinder des Odol-Mundwassers, dem neben seinem Hang zum Flirten viele Wohltaten für die Dresdner Arbeiterklasse zugeschrieben werden. Das war für mich als Dresdnerin schon sehr interessant. Man sollte aber bei diesem Buch wissen, dass es sich nicht ausschließlich mit der titelgebenden Erfindung des BH beschäftigt. Der wird spätestens ab der Hälfte des Buchs eher zur Nebensache. Vielmehr ist der Roman eigentlich ein Panorama des Dresdener Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts und greift einige Anekdoten/Fakten/Begebenheiten aus dieser Zeit auf. Ich war darüber ein wenig überrascht. Anhand des Klappentextes hatte ich eine eher „straighte“ Story darüber erwartet, wie Christine auf die Idee kommt, ein neues Kleidungsstück zu designen und wie sie versucht es zu etablieren. Der Roman setzt jedoch bereits dort an, wo es um die Verbreitung des Kleidungsstücks geht und stellt statt dessen mehr die Freundschaft zu ihren Mitbewohnerinnen und deren Irrungen und Verwirrungen zwischenmenschlicher Art in den Mittelpunkt. Gegen Ende hin wird sogar noch fast ein Kriminalfall draus! Mir persönlich war diese Mischung ein wenig zu bunt. Ich hatte mich einfach auf eine andere Art von Geschichte eingestellt und mir diese gewünscht. Das was ich bekam, war definitiv nicht schlecht, sondern ein gut erzählter und unterhaltsamer historischer Roman, der auch gut recherchiert zu sein scheint. Es entsprach nur eben nicht ganz meinen Erwartungen und konnte mich deshalb nicht ganz rückhaltlos begeistern. Für alle, die einen Überblick über das Leben in Dresden um die Jahrhundertwende bekommen und auf unterhaltsame Weise einige bekannte Namen der Stadt kennenlernen möchten, ist das Buch auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

    ⭐️⭐️⭐️(⭐️)
Ein Panorama des Dresdner Lebens zu Anfang des 20. Jahrhunderts

    25. Feb. 2026

  • sandraslesewelt
    sandraslesewelt

    67 Follower

    3,0

    Die Idee zu dem Buch ist interessant: Das Patent für den Brusthalter, also eine Form des BH. Leider war dies bei Weitem nicht der Haupthandlungsstrang. Gleichzeitig wurde noch von jemand anderem der Kaffeefilter erfunden. Weiterhin erleben wir die Leben vierer Freundinnen inklusive aller ihrer Liebschaften. Das waren einfach zu viele Handlungsstränge. So schade, da die Idee sowohl über die Erfinderin des BHs zu schreiben oder auch über die Erfinderin des Kaffeefilters toll ist.

    18. März 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Elke Becker

Elke Becker wurde in Ulm geboren, doch seit 2005 ist Mallorca ihr Zuhause. Ihr Fernweh führte sie früh hinaus in die Welt, dennoch besucht sie Deutschland regelmäßig – nicht nur in Gedanken, sondern auch in ihren Geschichten. Die Vielfalt der Städte, die Spuren der Vergangenheit und die besonderen Begegnungen, die sie auf ihren Reisen sammelt, inspirieren sie immer wieder aufs Neue. Besonders Dresden hat sie für ihren neuesten Roman in seinen Bann gezogen – eine Stadt voller Geschichte, Eleganz und verborgenem Zauber. So kehrt sie regelmäßig zurück, um neue Städte zu entdecken und sich von den Begegnungen vor Ort inspirieren zu lassen.

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