Blick ins Buch

Fantasy

Ein Hauch von Schicksal - Mondhexe & Piratenblut

4,8(13)
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Über das Buch

Dark Fantasy aus dem Schattensaat Universum. Die "Ein Hauch von Schicksal" – Trilogie spielt etwa 20 Jahre nach den Ereignissen in Scátha – Schattensaat 1 und ist unabhängig von Scátha lesbar. Magie oder Gemeinschaft? Rache oder ein neues Leben? Die Mondberührte Jess will sich von ihrer unkontrollierbaren Magie befreien, um einen Platz in der Gemeinschaft zu finden, von der sie gefürchtet wird. Als ein Piratenschiff in ihrer Heimatstadt anlegt, trifft sie Ambrose, einen Piraten auf der Flucht vor dem Strang und auf der Suche nach Rache. Sein einziges Ziel: den Mörder seiner Mutter zu finden und zu richten – selbst wenn er dabei zugrunde geht. Ambrose will Jess helfen, ihre Magie zu bannen, während er seine Rachepläne verfolgt. Doch je mehr Zeit die beiden Außenseiter miteinander verbringen, desto mehr verändert sich ihr Gefühl von Zugehörigkeit und Selbstbestimmung. Denn Jess ist mehr als die Bedrohung, die alle in ihr sehen, und Ambrose ist mehr als seine blutige Vergangenheit, die ihn heimsucht. Ein unbeugsamer Wille und ein zorniges Herz – eine Verbindung, die Elunestris bis in seine Grundfesten erschüttern wird!

Editionen (2)

ISBN9783759258571
Verlagtolino media
Erscheinungsdatum09.05.25
Seitenzahl432

Merkmale

3 Bewertungen

HerzerwärmendAnschaulichSympathischVielschichtigGlaubwürdigNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

13 Bewertungen

5 Rezensionen

4,8

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  • m.y.bookandmore
    m.y.bookandmore

    226 Follower

    4,5

    Auch unabhängig lesbar! 20 Jahre nach Teil 1!

    Erstmal vielen lieben Dank für das mir bereitgestellte Rezensionsexemplar! Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst! Das Cover hat mich ja direkt von sich eingenommen und überzeugt! Die Farben bzw. die Dunkelheit passen einfach total zur Reihe! Gefällt mir sogar noch viel, viel besser (sorry!) als das Cover zu Band 1. 🫣😊 Auch gibt es einen Farbschnitt, der sich wunderbar in die Reihe fügt, aber auch einzeln für sich schön anzusehen ist. Mit der Beschreibung konnte ich erst gar nicht so viel anfangen, aber wenn man das Buch einfach als eigenständige Story in der Schattensaat-Welt ansieht, dann funktioniert es gut. Deshalb fiel mir vielleicht auch der Einstieg etwas schwer, aber nach ein paar Kapiteln war ich wieder voll in der Geschichte drin. Der Schreibstil ist so poetisch, dunkel und bildgewaltig, dabei auch spannend, sodass es mir doch leichtfiel, dranzubleiben. Jess und Ambrose haben mir als Charaktere sehr gefallen! Danke für die tolle Lesezeit! Ich freue mich schon sehr auf mehr und empfehle die Reihe/Buch allen Fantasy- und Dark Fantasyfans! ❤️🖤

    Auch unabhängig lesbar! 20 Jahre nach Teil 1!

    16. Mai 2025

  • veramars
    veramars

    8 Follower

    5,0

    Für alle, die sich oft „zu viel“ fühlen

    Wenn man bereits auf den ersten Seiten das Meer rauschen hören kann und das Salz einem auf der Zunge liegt, obwohl man ganz gemütlich zu Hause unter der Kuscheldecke auf dem Sofa sitzt, weiß man: da war eine Autorin am Werk, die einen verdammt guten Job gemacht hat! Mina schreibt ungeschliffen und so schmerzhaft haargenau auf den Punkt gebracht, dass ich mir andauernd irgendwelche Sätze am liebsten auf ein Kissen sticken würde. Zum Beispiel: „Als ob Stärke allein durch Leid entsteht. Aus Leid entsteht nur noch mehr Leid.“ – Gänsehaut! Schon nach weniger als 100 Seiten hatte ich das Gefühl, Ambrose und Jess persönlich zu kennen. Und wer auch immer behauptet, eine richtige Liebesgeschichte funktioniere nur mit Anschmachten, Knutschen, wildes Fummeln und explizite Szenen, hat noch nicht die Liebesgeschichte von der Mondhexe & dem Piratenblut gelesen. Ich bin ständig dahin geschmolzen, obwohl nichts zwischen den beiden passiert (und ganz ehrlich: eigentlich passiert ALLES zwischen ihnen, aber halt ganz, ganz anders und dadurch so viel intensiver als in so manchen Büchern, die mit Spice-Szenen überladen sind). Doch es geht in diesem Buch längst nicht nur um die Liebesgeschichte. Es geht um so viel mehr: um Selbstliebe, darum, Raum einzunehmen, darum, „laut“ und „zu viel“ sein zu dürfen – und genau richtig zu sein, so wie man ist. Absolute Leseempfehlung!!

    Für alle, die sich oft „zu viel“ fühlen

    9. Juni 2025

  • bookandcatlady
    bookandcatlady

    47 Follower

    5,0

    Tolle Fantasy mit knurrigen Piraten und viel Mondmagie

    Mit „Ein Hauch von Schicksal – Mondhexe & Piratenblut“ führt Mina Bekker Lesende erneut in das Universum ihrer Schattensaat-Reihe und verknüpft geschickt düstere Fantasy, emotionale Tiefe und einen Hauch Rebellion miteinander. Zwar spielt das Buch in der gleichen Welt wie „Scátha“ (Band 1) und knüpft an die Ereignisse an, lässt sich aber auch eigenständig lesen. Wer den Vorgänger also noch nicht kennt, kann dennoch problemlos in die Geschichte eintauchen. Im Mittelpunkt steht Jess, eine junge Frau, die unter der Last ihrer unkontrollierbaren Magie leidet und sich nichts sehnlicher wünscht, als ein „normales“ Leben zu führen. Als das Schicksal ihr den rätselhaften Piraten Ambrose quasi vor die Füße spült, beginnt eine Reise voller innerer Kämpfe, unerwarteter Gefühlen und gefährlicher Entscheidungen. Besonders gelungen ist die Balance zwischen actionreichen Momenten und emotionaler Tiefe, ganz ohne ins Kitschige abzurutschen. Der Autorin gelingt es hervorragend, starke Charaktere zu zeichnen. Jess ist verletzlich, zornig, mutig und dabei nie perfekt. Durch ihre inneren Konflikte und ihr Gefühl, „falsch“ zu sein, wirkt sie sehr nahbar. Man versteh sie und ihr Handeln sehr gut. Ambrose wiederum wird von einer Mischung aus Härte und Verletzlichkeit charakterisiert und kämpft mit seinen eigenen Dämonen. Die beiden freunden sich an und es entsteht eine Verbindung abseits klassischer Romantikmomente. Vielmehr steht das gegenseitige Vertrauen im Fokus, so dass sich die entstehende Zuneigung sehr authentisch anfühlt. Die Liebesgeschichte ist präsent, aber nie aufdringlich. Ich hatte immer das Gefühl, dass sie die Handlung begleitet, ohne sie zu dominieren. Das liest sich sehr angenehm. Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Er spinnt eine tolle Atmosphäre und man fühlt sich immer mittendrin. Gerade die Gedankenwelt der Figuren ist oft poetisch angehaucht, ohne dass es sich unpassend anfühlt. Gleichzeitig schreckt Mina Bekker auch vor düsteren Themen nicht zurück. Ausgrenzung, Fremdbestimmung, Trauma und Schuld spielen eine wichtige Rolle, werden aber feinfühlig und durchdacht behandelt. Auch dadurch bleibt die Geschichte trotz aller Dunkelheit stets hoffnungsvoll und wirkt nicht erdrückend negativ. Am Worldbuilding hat mir die Lebendigkeit der Welt mit ihren kleinen, liebevollen Details gefallen. Man wird in die Geschichte und ihre Welt voller Regeln hineingeworfen, findet sich aber schnell zurecht. Auch deshalb, weil diese nicht durch ellenlange Erklärungen rübergebracht werden, sondern durch das Handeln der Figuren. So versteht man nach und nach mehr, welche Gesetze gelten und in welcher Umgebung sich Jess und Ambrose bewegen. Ich mochte die Mondmagie schon bei „Scátha“ sehr, auch hier spielt sie eine zentrale Rolle und wirkt nicht wie etwas, dass man schon zigmal gelesen hat. Zusammen mit den Piraten-Elementen eine tolle Mischung. Auch, weil es mal nicht um kitschige Piratenromantik geht, sondern um einen knallharten Überlebenskampf, Loyalität und Freiheit. Ein toller zweiter Band mit einer neuen Geschichte, einer starken Frauenfigur, einer klug aufgebauten Liebesgeschichte und einer harten, aber dennoch spannenden Welt.

    Tolle Fantasy mit knurrigen Piraten und viel Mondmagie

    21. Mai 2025

3 von 5 Rezensionen

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