Blick ins Buch

Romane

Maya und Samuel

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Über das Buch

Maya und Samuel sind zusammen erwachsen geworden und haben sich als beste Freunde ineinander verliebt. Mittlerweile wohnen sie zusammen in einem hübschen Haus. Maya schreibt Artikel für die lokale Zeitung und hat ein Fotostudio, während Samuel einen Gamingchannel betreibt und in seiner Freizeit gärtnert. Die beiden ergänzen sich perfekt: Maya ist forsch, wirft sich ins Leben. Samuel denkt über alles ein bisschen zu lange nach, aber er ist ihr Ruhepol. Sie sind glücklich miteinander – bis ein Verlust sie auseinanderreißt. Sie trauern beide für sich und mit ihren Mitteln: In Maya ist alles zerbrochen, trotzdem tastet sie sich als Fotografin langsam wieder hinaus in die Welt. Samuel flüchtet sich während seiner Streams in seine Community und versucht, ihren gemeinsamen Alltag aufrechtzuerhalten. Während sie früher voller Worte füreinander waren, scheint es jetzt keine mehr zu geben. Doch selbst in ihrem Schweigen gelingt es ihnen mit der Zeit, wieder aufeinander zuzugehen.

Editionen (2)

ISBN9783755811350
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum10.10.25
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

39 Bewertungen

12 Rezensionen

4,1

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  • grasmuecke
    grasmuecke

    395 Follower

    3,5

    War ganz nett. Aufgrund der zahlreichen Fünf-Sterne-Bewertungen waren meine Erwartungen jedoch wohl deutlich zu hoch.

    31. März 2026

  • marcus1501
    marcus1501

    111 Follower

    5,0

    Traurig, still und wunderbar

    „Maya und Samuel“ erzählt die Geschichte zweier Menschen, deren Beziehung durch ein äußeres Ereignis auf eine harte Probe gestellt wird. In fein gesetzten Rückblicken erfährt man, wie sich die beiden kennenlernen, trotz ihrer Unterschiedlichkeit zusammenwachsen und wie aus Freundschaft Liebe wird – eine Liebe, die in der Gegenwart plötzlich ins Wanken gerät. Was dieses Buch für mich unter anderem so besonders macht, ist der Aufbau. Der Perspektivwechsel zwischen ihr und ihm sowie die zeitlichen Sprünge sind nicht nur stilistisches Mittel, sondern tragen maßgeblich zur Wirkung der Geschichte bei. Man versteht beide Seiten, fühlt ihre Gedanken und Zweifel – und genau dadurch entsteht eine enorme Nähe zu den Figuren. Maya und Samuel wirken durchweg authentisch, sympathisch und sehr greifbar. Emotional hat mich das Buch von Anfang an gepackt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Es zeigt eindrucksvoll, wie zerbrechlich selbst eine scheinbar stabile Beziehung sein kann, wenn etwas von außen alles verändert. Gerade der Kontrast zwischen den gefestigten Rückblicken und der unsicheren Gegenwart verleiht der Geschichte ihre große Tiefe. Man fiebert mit, leidet mit und hofft. Ich habe „Maya und Samuel“ als Buddy-Read gelesen, was das Leseerlebnis noch einmal intensiviert hat. Der Austausch über die Figuren, ihre Entscheidungen und die stillen Momente hat das Buch für mich wunderbar abgerundet und gezeigt, wie viel Gesprächsstoff diese Geschichte bietet. Fazit: Für mich ist „Maya und Samuel“ schon jetzt ein persönliches Jahreshighlight. Vor allem aber ist es ein Buch, das ich gerne weiterempfehle. Für alle, die ruhige, emotionale Geschichten lieben, die lange nachwirken und zeigen, wie nah Liebe und Verletzlichkeit beieinanderliegen.

    10. Feb. 2026

  • eulenhummel
    eulenhummel

    135 Follower

    5,0

    Jahreshighlight ♥️

    „Maya und Samuel“ erzählt von einem jungen Paar, das sich schon seit Kindheit kennt — und sich nach Jahren der Freundschaft ineinander verliebt hat. Alles scheint gut: Maya führt ein Fotostudio und arbeitet als Journalistin, Samuel betreibt einen Gaming-Channel und sucht im Alltag Ruhe im Gärtnern. Doch ein schwerer Schicksalsschlag erschüttert ihr gemeinsames Leben, zieht eine Mauer des Schweigens zwischen sie — und zwingt sie, anders mit Verlust, Trauer und innerer Leere umzugehen. Besonders gelungen finde ich, wie die Autorin zeigt, dass Heilung nicht in großen Gesten liegt, sondern oft im Minimalen: einem Blick, einem kleinen Ritual, dem Mut, trotz Angst weiterzugehen. Die Sprache bleibt klar und unaufdringlich — der Fokus liegt auf echten Menschen und echtem Schmerz. Insgesamt ist „Maya und Samuel“ für mich ein sehr berührendes, sensibel geschriebenes Buch — ideal für Leser:innen, die eine Liebesgeschichte suchen, die nicht nur vom Glück erzählt, sondern auch vom Schmerz, vom Mit- und Wiederfinden.

    4. Dez. 2025

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Franziska Fischer

FRANZISKA FISCHER wurde 1983 in Berlin geboren, hat einige Zeit im Ausland verbracht und ist mittlerweile aus der Stadt herausgezogen. Sie studierte Germanistik und Spanische Philologie an der Universität Potsdam und arbeitet als freiberufliche Autorin und Lektorin. Bei DuMont erschienen zuletzt der SPIEGEL-Bestseller ›In den Wäldern der Biber‹ (2022) und ›Unsere Stimmen bei Nacht‹ (2023).

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