Schneerot
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Elenor Avelle ist seit ihrer frühesten Kindheit Autorin und Zeichnerin aus Leidenschaft. Die in Berlin geborene Österreicherin mit internationalen Wurzeln, lebt aktuell mit ihrer Familie in Baden-Württemberg. Ihr erstes Buch "Infiziert" - ein postapokalyptischer Zombieroman mit Genreumbruch zu Sci-Fi - erschien 2017. Sie liebt es mit Konventionen zu brechen, Genregrenzen zu überschreiten und zu überraschen. In ihren dystopischen Romanen, legt sie viel Wert auf die Charaktere, das Setting und den Subtext bezüglich der menschlichen Gesellschaft und Zivilisation.
Beiträge
Kurzer Disclaimer: ich bin Tel des Avelle'schen Racooniverse und daher eventuell nicht ganz objektiv. Zu beginn eine kurze Zusammenfassung: Warum geht es? Rota und Wite leben innerhalb einer Gemeinschaft im Bay. Als Juliano, angeschwemmt wird, wird ihr Weltbild etwas auf den Kopf gestellt, weil Rota, das Volk, dem er angehört, für sie nur in Geschichten existiert. Und so wächst zwischen den dreien nicht nur ein Band der Freundschaft, sondern auch die neugier darauf, die unbekannte Heimat der jeweils anderen Person kennen zu lernen. Beginnen wir mit den Charakteren: Elenor schafft es wieder einmal wirklich interessante Charaktere zu schreiben, stand jetzt ist Wite bei mir am höchsten im Kurs, Rota folgt nicht alzu weit dahinter, Juliano hat mir sehr geholfen, die Welt besser zu verstehen, aber dazu kommen wir später. Ich mag die Ace Repräsentation und generell die Offenheit und Toleranz der Hada. Auch wie verschiedene Ansichten zwischen Juliano und Rota und Wite geklärt werden, fällt mir sehr gut, man hat hier den Charakteren ihr Gefühle wie Unglaube, Enttäuschung, Neugier, Verwirrung und co gelassen, während die drei das respektvoll besprochen haben. (Wäre es mal immer so.) Der Weltenbau: Hier muss ich leider ein paar Punkte abziehen. Ersteinmal: es wurde sich sehr viel Mühe mit der Welt gegeben und das Glossar mitsamt der Übersicht der Namen aller Charaktere ist nicht nur sinnvoll sondern auch notwendig. Das ist jetzt ein ich-Problem, bei der Beschreibung als "feel-good" Buch hatte ich eine seichtere Lektüre vor Augen, die ich auch in Phasen schlechterer mentaler Gesundheit lesen kann. Zu Beginn werden aber sehr viele Begriffe in die Runde geworfen und ich war leider etwas überfordert. Ein weiterer subjektiver, nicht Weltenbau bezogener Kritikpunkt ist di eKapitellänge, auf knapp 400 Seiten gibt es fünf. Das kürzeste umfasst ~40 Seiten, das längste ~100. Es gibt definitiv Gründe dafür und dagegen, daher ist es eine subjektive Bewertung. Mich hat es insofern überfordert und gestresst, weil ich gerne kleine Kapitelabshcnitte habe, damit ich nicht mitten in einem sinnabschnitt pausieren muss. Außerdem helfen mir die Kapitelabschnitte, "Akkzente" innerhalb der Geschichte zu kennen. Aufgrund der hier gewählten Kapitellänge wirkte die Handlung manchmal auf mich verschwommen. Es sei aber gesagt, ungefähr ab Seite 200 bin ich besser in die Welt hineingekommen, entweder weil ich mir so langsam die Begrifflichkeiten eingeprägt habe, oder weil Juliano öfter vorkam, der genauso ahnungslos war wie ich und dem die Welt auch erklärt werden musste. Der Plot: Hauptsächlich folgt man Rota und Wite in ihrem Alltag und bei ihren Treffen mit Juliano, daher erinnert mich die Erzählweise etwas an "mein Nachbar Totoro", dort "passiert auch nicht viel" also es gibt keine direkte Konfrontation, keine Plottwists auf dem letzten viertel, oder ähnliches. Ich finde es auch nicht schlimm, wenn ein Buch als "feel-good" Lektüre vermarktet wird, passt das unaufgeregte. Außerdem ist es eine Trilogie, eventuell kommt auch noch etwas in die Richung. Für mich gibt es aber keinen Grund der Abwertung. Insgesamt kommt ich auf 3,5-4 Sterne. Band zwei liegt schon bereit und ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.
Die Geschichte spielt dreitausend Jahre in der Zukunft, die Erde ist von Wassermassen überflutet und nur noch wenige Landmassen existieren. Es wird damit eine utopische Welt im Sinne des Solarpunks kreiert, in der die Gesellschaft naturverbunden, genderneutral und sexuell positiv ist. Des weiteren wird wertschätzender zwischenmenschlicher Umgang ohne ständige konstruierte Konflikte gezeigt. Die Märchenadaption (Schneeweißchen und Rosenrot) ist ein positives Beispiel für einen harmonischen Umgang miteinander, auch wenn die Charaktere unterschiedlichste Bedürfnis und Eigenarten haben.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Elenor Avelle ist seit ihrer frühesten Kindheit Autorin und Zeichnerin aus Leidenschaft. Die in Berlin geborene Österreicherin mit internationalen Wurzeln, lebt aktuell mit ihrer Familie in Baden-Württemberg. Ihr erstes Buch "Infiziert" - ein postapokalyptischer Zombieroman mit Genreumbruch zu Sci-Fi - erschien 2017. Sie liebt es mit Konventionen zu brechen, Genregrenzen zu überschreiten und zu überraschen. In ihren dystopischen Romanen, legt sie viel Wert auf die Charaktere, das Setting und den Subtext bezüglich der menschlichen Gesellschaft und Zivilisation.
Beiträge
Kurzer Disclaimer: ich bin Tel des Avelle'schen Racooniverse und daher eventuell nicht ganz objektiv. Zu beginn eine kurze Zusammenfassung: Warum geht es? Rota und Wite leben innerhalb einer Gemeinschaft im Bay. Als Juliano, angeschwemmt wird, wird ihr Weltbild etwas auf den Kopf gestellt, weil Rota, das Volk, dem er angehört, für sie nur in Geschichten existiert. Und so wächst zwischen den dreien nicht nur ein Band der Freundschaft, sondern auch die neugier darauf, die unbekannte Heimat der jeweils anderen Person kennen zu lernen. Beginnen wir mit den Charakteren: Elenor schafft es wieder einmal wirklich interessante Charaktere zu schreiben, stand jetzt ist Wite bei mir am höchsten im Kurs, Rota folgt nicht alzu weit dahinter, Juliano hat mir sehr geholfen, die Welt besser zu verstehen, aber dazu kommen wir später. Ich mag die Ace Repräsentation und generell die Offenheit und Toleranz der Hada. Auch wie verschiedene Ansichten zwischen Juliano und Rota und Wite geklärt werden, fällt mir sehr gut, man hat hier den Charakteren ihr Gefühle wie Unglaube, Enttäuschung, Neugier, Verwirrung und co gelassen, während die drei das respektvoll besprochen haben. (Wäre es mal immer so.) Der Weltenbau: Hier muss ich leider ein paar Punkte abziehen. Ersteinmal: es wurde sich sehr viel Mühe mit der Welt gegeben und das Glossar mitsamt der Übersicht der Namen aller Charaktere ist nicht nur sinnvoll sondern auch notwendig. Das ist jetzt ein ich-Problem, bei der Beschreibung als "feel-good" Buch hatte ich eine seichtere Lektüre vor Augen, die ich auch in Phasen schlechterer mentaler Gesundheit lesen kann. Zu Beginn werden aber sehr viele Begriffe in die Runde geworfen und ich war leider etwas überfordert. Ein weiterer subjektiver, nicht Weltenbau bezogener Kritikpunkt ist di eKapitellänge, auf knapp 400 Seiten gibt es fünf. Das kürzeste umfasst ~40 Seiten, das längste ~100. Es gibt definitiv Gründe dafür und dagegen, daher ist es eine subjektive Bewertung. Mich hat es insofern überfordert und gestresst, weil ich gerne kleine Kapitelabshcnitte habe, damit ich nicht mitten in einem sinnabschnitt pausieren muss. Außerdem helfen mir die Kapitelabschnitte, "Akkzente" innerhalb der Geschichte zu kennen. Aufgrund der hier gewählten Kapitellänge wirkte die Handlung manchmal auf mich verschwommen. Es sei aber gesagt, ungefähr ab Seite 200 bin ich besser in die Welt hineingekommen, entweder weil ich mir so langsam die Begrifflichkeiten eingeprägt habe, oder weil Juliano öfter vorkam, der genauso ahnungslos war wie ich und dem die Welt auch erklärt werden musste. Der Plot: Hauptsächlich folgt man Rota und Wite in ihrem Alltag und bei ihren Treffen mit Juliano, daher erinnert mich die Erzählweise etwas an "mein Nachbar Totoro", dort "passiert auch nicht viel" also es gibt keine direkte Konfrontation, keine Plottwists auf dem letzten viertel, oder ähnliches. Ich finde es auch nicht schlimm, wenn ein Buch als "feel-good" Lektüre vermarktet wird, passt das unaufgeregte. Außerdem ist es eine Trilogie, eventuell kommt auch noch etwas in die Richung. Für mich gibt es aber keinen Grund der Abwertung. Insgesamt kommt ich auf 3,5-4 Sterne. Band zwei liegt schon bereit und ich bin gespannt, wie es weiter gehen wird.
Die Geschichte spielt dreitausend Jahre in der Zukunft, die Erde ist von Wassermassen überflutet und nur noch wenige Landmassen existieren. Es wird damit eine utopische Welt im Sinne des Solarpunks kreiert, in der die Gesellschaft naturverbunden, genderneutral und sexuell positiv ist. Des weiteren wird wertschätzender zwischenmenschlicher Umgang ohne ständige konstruierte Konflikte gezeigt. Die Märchenadaption (Schneeweißchen und Rosenrot) ist ein positives Beispiel für einen harmonischen Umgang miteinander, auch wenn die Charaktere unterschiedlichste Bedürfnis und Eigenarten haben.





