Blick ins Buch

Romane

Die Wolkengucker

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Über das Buch

Matt Williams kann nicht verstehen, warum seine kleine Tochter Mia so hingebungsvoll Wolken betrachtet. Sie sieht darin eine ganze Welt, für ihn sind es schlicht viele kleine Wassertröpfchen. Das ändert sich, als er und Mia die alte Wilma kennenlernen. In ihrer alten Münchener Villa trifft sich nämlich die Wolkengucker-Gesellschaft, eine Grüppchen der unterschiedlichsten Menschen. Hier teilt man nicht nur Mias Liebe zu den Zuckerwatte- und Sahneeis-Gebilden am Himmel, sondern noch viel mehr ...

Editionen (2)

ISBN9783754010471
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum22.12.23

Rezensionen & Bewertungen

74 Bewertungen

27 Rezensionen

4,4

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  • evaslesezeit
    evaslesezeit

    531 Follower

    5,0

    Bezaubernd schön und sehr berührend!

    Ein Roman, der jeden, der ihn gelesen hat, aufmerksamer in den Himmel sehen lässt! Matt ist Illustrator und sollte eigentlich gerade einen Eisberg und viele kleine Füchse, Dachse und andere Waldbewohner zeichnen. Aber er kann es einfach nicht. Ihm fehlt die Kraft und die Kreativität. Außerdem kümmert er sich alleine um seine achtjährige Tochter Mia, denn vor zwei Jahren ist seine Frau verstorben. Mia liebt den Himmel und die Wolken, die dort vorüberziehen und die lustigsten Formen annehmen können. Deshalb tut er ihr auch den Gefallen und geht mit ihr zum ersten Treffen der Vereinigung der Wolkengucker. Gegründet von fast neunzigjährigen Wilma, die seit dem Tod ihrer besten Freundin Margarete sehr einsam ist. Margarete hat die Wolken geliebt und konnte niemals satt werden, dort hinaufzusehen. Wilma war nie so fasziniert von den Wolken, dennoch löst sie ihr Versprechen ein und gründet die Wolkengucker. Obwohl sie beim ersten Treffen nur zu viert sind, denn Ayla, die Haushaltshilfe, ist ebenfalls noch anwesend, freut Wilma sich über die Abwechslung. Ayla war früher bei Margarete und hat ihr den Haushalt geführt, doch die ist nun überraschend verstorben und so hilft sie nun Wilma. Aber die ist einfach nicht so nett und freundlich und lässt Ayla nicht so sehr an sich heran, wie es bei Margarete der Fall war. Eine ganz besondere Gruppe entsteht, die aus Fremden werden Freunde... Die Autorin Kristina Günak hat diesen Roman unter dem Pseudonym Kristina Fritz verfasst. Somit war das nicht mein erstes Buch von ihr, aber ich war überrascht, denn nicht nur durch den anderen Autorennamen grenzt sie sich von ihren anderen Werken ab. So ist die Handlung hier teilweise sehr ernst, nachdenklich und berührend. Auch wenn das Ende etwas vorhersehbar war, hat das weder den Lesefluss noch die Neugier auf das weitere Geschehen geschmälert. Dieser Roman hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und ich war gespannt, was es denn nun mit den Wolkenguckern so auf sich hat. Die Konstellation der Gruppe ist durchweg interessant und bringt so manches Geheimnis ans Licht, schafft neue Freundschaften und vereint Jung und Alt ohne Vorurteile. Voller Vergnügen habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit gelesen und habe gespürt, wie beim Lesen die Anspannung des Alltags von mir abgefallen ist und ich selbst immer wieder das Bedürfnis hatte, mich einfach in einen Liegestuhl zu legen, die Wolken zu betrachten und einfach mal nichts zu denken.

    Bezaubernd schön und sehr berührend!

    1. März 2024

  • afrikane
    afrikane

    55 Follower

    4,0

    Nette Geschichte, sympathische Protagonisten, tat gut zu lesen.

    24. Mai 2025

  • 5,0

    Was für's Herz

    Wie nicht anders zu erwarten, ist es ein herzerwärmendes Buch über Freundschaft, liebe und Familie. Einfach zum loslassen und wohlfühlen. Wie eine Decke an kalten Tagen. Es ist ein Buch, bei dem man keine großartigen Plots und Drama erwarten braucht. Es ist teilweiße sogar sehr vorhersehbar, aber dennoch einfach wundervoll. Hier und da waren einige Situationen ein bisschen langatmig, aber ich musste so oft lächeln, schmunzeln und zum Ende hin sogar ein Tränchen verdrücken. Kristina Günack oder hier Fritz hat es wieder Mal geschafft einen wunderschönen Wohlfühlroman zu kreieren, aus dem man gar nicht wieder hervorkriechen möchte.

    9. März 2024

3 von 27 Rezensionen

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