Hirngespenster

Hirngespenster

Taschenbuch
4.136
FamiliendramaDramaUnfallSchwestern

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Beschreibung

Ein Unfall. Eine lange Dunkelheit. Und dann das böse Erwachen. Als Silvie nach einem Sturz zu sich kommt, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Zwar lebt sie mit ihrem Mann und ihren Söhnen in ihrem früheren Zuhause. Doch die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen. Wie konnte es dazu kommen? Und wo steckt eigentlich Anna? Silvies Schwester, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden. Ist sie etwa im Gefängnis? Oder in der Psychiatrie? Erst allmählich erlangt Silvie ihre alten Fähigkeiten zurück und hegt bald einen schrecklichen Verdacht. Neuauflage! Dieser Roman ist bereits im Knaur Verlag unter demselben Titel erschienen. Auch von Keller & Jensen: Vater, Mutter, Kind Klirrende Stille

Buchinformationen

Haupt-Genre
Thriller
Sub-Genre
Psycho
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
464
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte Ivonne Keller alias Stina Jensen neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinterliegt. Nach Zwischenstopps in Granada und Offenbach lebt sie mit ihrer Familie in der Wetterau.

Beiträge

9
Alle
5

Ich konnte es kaum aus der Hand legen, so gut. Wie Schicksale Menschen auseinander oder zusammen führen. Fesselnde Geschichte.

5

Mega Schreibstil, absolut fesselnd und aufwühlend. Für mich ein absolut unvorhersehbarer Twist. Wirklich großartig!!!

3

Ich war so kurz davor 5 Sterne zu geben - aber das Ende hat es mit einfach versaut.

5

Durch dieses Hörbuch bin ich regelrecht geflogen! Ich bin darauf durch eine Reduzierungsaktion von Audible darauf aufmerksam geworden, denn das Buch hat nicht nur viele Rezensionen, es hat auch grandios viele positive. Der Klappentext ist kurz aber spannend und hat mein Interesse geweckt. Zu meiner großen Freude spielt das Buch genau in dem Umkreis, in dem ich wohne. Silvie, ihre Schwester Anna wohnen mit ihrer Familie in Frankfurt und Umgebung. Viele der im Buch genannten Ortschaften kenne ich und das steigerte meine Lesefreude umso mehr! Silvie und Anna, zwei Schwestern, die jedoch unterschiedlicher nicht sein könnten. Die ältere Anna ist fleißig und sparsam und bereitet, sich so gut es geht, finanziell sowie mental auf ein späteres Familienleben mit Mann, Kindern und eigenem Haus vor. Silvie dagegen sprüht vor Lebens- und Reiselust. Sie studiert und möchte das Leben, so weit wie es geht, genießen. Alles kommt irgendwann wie es soll, lautet ihr Motto. Irgendwann finden beide den Partner fürs Leben, gründen eine Familie und erkennen, dass ihr Leben sich nun ganz anders entwickelt hat, als sie es sich vor einiger Zeit vorgestellt haben. Annas Ehe- und Familienleben treibt sie in eine medikamentöse Abhängigkeit und Depression. Silvie erkennt, dass sie sich von ihrem Mann emotional sehr weit entfernt hat. Unter anderem spielt da auch die körperliche Ablehnung eine Rolle, die sie durch Johannes während ihren Schwangerschaften erfahren musste. Und so nimmt alles nun seinen Lauf... Ivonne Keller hat wirklich eine grandios spannende Geschichte geschrieben, die ihren Spannungsbogen bis zum letztendlichen Schluss aufrechthalten und sogar steigern kann. Die seltsame Situation, auf die in der Buchbeschreibung eingegangen wird, löst sich erst ganz am Ende. All meine Vorstellungen und Spekulationen wurde am Ende absolut übertroffen und ich war positiv überrascht, dass die Autorin es geschafft hat, der wunderbaren Story, einen absoluten Paukenschlag als Auflösung zu geben! Selten wurde ich für das Lesen eines Buches mit einem so unverhofften, speziellen und besonderen Ende belohnt wie hier. Die Figuren sind sehr vielschichtig und menschlich, haben Fehler und Schwächen und genau deshalb folgt man ihrem Weg mit großer Freude. Ivonne Kellers Sprache ist klar, direkt und voll von schöner Satire und Sarkasmus. Es gelingt ihr ganz besonders, die unterschiedlichen Figuren sprachlich abzugrenzen und ihnen einen eigenen Charakter zu geben. Das kommt im Hörbuch ausgezeichnet zur Geltung. Die Kapitel eröffnen verschiedene Blickwinkel, wobei Silvies Teil in der Ich-Form geschrieben wurde. Sie ist die Protagonistin und erzählt. Die einzelnen Kapitel greifen wunderbar ineinander über und man bekommt die Geschichte jeweils aus einer anderen Perspektive erzählt, die die Geschichte stetig nach vorne bringt und Stück für Stück immer mehr Fragen beantwortet. Zum Hörbuch: Vera Telz hat einige bekannte Bücher eingesprochen und ist für diesen Titel hier genau die richtige Besetzung. Ich folgte sehr gespannt ihrer Erzählung und freute mich, wie toll sie den einzelnen Charakteren eine eigene Stimme geben konnte. Fazit: Ein fantastisches und mega spannendes Buch, das alles hält, was der Klappentext verspricht! Man hat schon fast das Gefühl, als würde man einen Psychothriller lesen, so sehr schafft es Ivonne Keller einen ins Buch zu ziehen. Als Leser ist man einem Rätsel auf der Spur und wird fürs Durchhalten mit einem herausragenden Finale belohnt. Ivonne Keller war mir als Autorin bisher kein Begriff, aber ich bin sicher, dass ich mehr von ihr lesen oder hören will. Wer Lust auf eine außergewöhnliche und spannende Geschichte hat, sollte sich dieses Buch hier nicht entgehen lassen! Von mir gibt´s eine ganz klare Lese- und Hörempfehlung!

4

auch Romane können einen richtig derb in den Bann ziehen und das ist eindeutig so ein Exemplar

5

Kurzbeschreibung: Ein Psychodrama so intensiv wie verstörend, so spannend wie gefühlsgeladen Als Silvie nach einem Unfall erwacht, ist die einst so lebenslustige Frau gefangen in ihrem eigenen Körper. Ihre Schwester Anna, die seit Jahren kurz vor einem Zusammenbruch stand, scheint verschwunden – und die Frau, die sie so liebevoll pflegt, hat Silvie über Jahre als gefährliche Rivalin gesehen. Autor: Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer früheren Tätigkeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren - so wie in ihrem ersten Roman »Hirngespenster«. Sie lebt mit ihrem Mann, drei Söhnen und einer bunten Katze in der Nähe von Frankfurt am Main. Meine Meinung: Dieses Buch ist spannend und dramatisch zugleich. Sieht man das Cover, geht man nicht davon aus. Auch denkt man, das im Titel ein Schreibfehler vorliegt. Heißt es normal nicht Hirngespinster? Aber hier sei gesagt das der Titel richtig ist. Hirngespenster beginnt mit dem Rückblick in die Vergangenheit der beiden Schwestern Silvie und Anna, welche nicht unterschiedlicher sein können. Mit bereits jungen Jahren erkrankt Anna an Leukämie und ihre Eltern kümmern sich rührend um sie. Silvie tritt damit in den Hintergrund und wird eher von den Eltern vernachlässigt. Silvie kommt irgendwann mit ihrer Jugendliebe Johannes zusammen, der wiederum noch eine Jugendliebe in Amerika hat. Dieser trauert er, trotz Beziehung zu Silvie, weiterhin nach. Viel mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn jedes weitere Wort wäre zu viel. Das Buch wurde aus mehreren Sichtweisen geschrieben. Verfolgen wir mit einen Kapitel Silvie ihre Gedanken und Taten, lesen wir im nächsten Kapitel die Sichtweise von Anna. Und dann gibt es immer noch die kursivgeschriebenen Textzeilen. Mit diesen Zeilen tat sich bei mir ein Rätsel auf und das zog sich durch das ganze Buch. Von den ersten Seiten in den Bann gezogen konnte ich das Buch, wenn ich es denn in der Hand hatte, nicht mehr weglegen. Ich wollte wissen was das Leben mit Silvie und Anna gemacht hat und wie sie alles gemeistert haben. Ich wollte auch wissen, was der Klappentext zu bedeuten hatte. Dazu muss ich sagen, dass dieser gut gewählt wurde. Mit der Auflösung der Geschichte um Anna und Silvie habe ich so nicht gerechnet. Aber ich fand das Ende gelungen. Auch der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Hirngespenster kann ich jedem ans Herz legen der auf Drama und Spannung gleichzeitig steht. 5 von 5 Sterne

5

Aufwühlend, bewegend, überraschend.

5

Drei Frauen, deren Schicksal miteinander verbunden ist, jede auf der Suche nach dem Lebensglück und doch unfähig das Schicksal in die Hand zu nehmen bis Silvie einen Unfall hat, der sie völlig abhängig von anderen macht und das Leben aller verändert… Silvie könnte glücklich sein. Sie hat einen tollen Mann, der sich liebevoll um die beiden süßen Kinder kümmert und einen interessanten Beruf. Jedoch trauert Johannes noch immer seiner Jugendliebe Sabina hinterher, und auch Sabina konnte die Trennung nie verwinden. Silvies Schwester Anna hat jedoch ganz andere Probleme. Der Druck, eine perfekte Hausfrau und Mutter zu sein, nimmt ständig zu. Ihr Mann Matthias nörgelt nur an ihr herum, nichts kann sie ihm recht machen und die Kinder trampeln auf ihren Nerven herum. Den Alltag bewältigt sie nur noch mit Medikamenten, ihr entgleitet die Kontrolle und selbst die Nachbarn reden schon. Doch Hilfe will sie nicht und auch Silvie hat keine Chance an Anna heranzukommen. Der Roman ist in drei Handlungsstränge gegliedert, die jeweils die Leben der drei Frauen Silvie, Anna und Sabina in Rückblenden beleuchten. Umgeben ist das Ganze von der Rahmenerzählung, in der Silvie nach ihrem Unfall aus der Ich-Perspektive versucht, herauszufinden, was geschehen ist und wie sie in ihre hilflose Position geraten ist. Ivonne Keller zeichnet lebensnahe, authentische und vielschichtige Figuren, und auch wenn man so manches Mal deren Unglück, die Verzweiflung und Selbstaufgabe kaum auszuhalten vermag, so ziehen die Lebensgeschichten der drei Frauen den Leser unaufhaltsam in den Bann. So wie Silvie nach dem Unfall in einem Körper gefangen ist, der ihr nicht gehorchen will, so verharren auch bereits zuvor alle Personen in ihren jeweiligen Situationen, auf der Suche nach dem Glück, jedoch so fest in ihren Lebensmustern verwoben, dass sie kaum in der Lage sind, sich daraus zu befreien. Kleine Lichtblicke geben Hoffnung und immer wieder lässt die Autorin kleine Momente aufblitzen, die neue Fragen aufwerfen, zu neuen Vermutungen anregen und Seite um Seite weiterlesen lassen. Mit „Hirngespenster“ ist Ivonne Keller ein hervorragendes Debüt gelungen und ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher der Autorin, die es versteht, mit kritischem Blick hinter Fassaden zu schauen und mit einfühlsamen Worten Verständnis für Menschen zu wecken, deren Leben nicht immer in geraden Bahnen verläuft und deren Entscheidungen so manches Kopfschütteln hervorrufen. Das Buch bekommt von mir eine ausdrückliche Leseempfehlung. © Tintenelfe www.tintenhain.de

5

Kurzbeschreibung: Drei Frauen. Silvie, ihre Schwester Anna und Sabina. Ein Unfall, der ihr Leben verändert. Während Silvie vor der Entscheidung für ihren Liebhaber Jens und gegen ihren Mann Johannes steht, kämpft ihre Schwester Anna um ihren Verstand. Nur mit Pillen schafft sie es, den Alltag mit ihren drei Kindern einigermaßen zu überstehen. Silvie ist hin- und hergerissen: Soll sie Anna beistehen oder sich um ihr eigenes Glück kümmern? Das Schicksal kommt ihr zuvor und reißt sie mitten aus dem Leben. Als sie zu sich kommt, ist nichts mehr, wie es war. Warum kümmert sich Sabina, die Jugendliebe ihres Mannes Johannes, so liebevoll um sie? Warum kommen ihre Schwester Anna oder ihre Eltern niemals zu Besuch? Ist Anna etwa tot? Oder im Gefängnis? Und was ist aus Jens geworden? Zur Autorin: Seit ihrer Kindheit liebt Ivonne Keller das Spiel mit der Sprache. Aufgewachsen in einem hessischen Dorf, begeisterte sie sich bereits in der Schule für englischsprachige Literatur und lernte später während eines Auslandsstudiums im andalusischen Granada Spanisch. Die Faszination für Sprache, gekoppelt mit dem Interesse für alles Menschliche, führte sie neben ihrer Arbeit als Personalerin zum Schreiben. Dabei interessiert es sie besonders, was mit Menschen passiert, die kurz davor sind, auszuflippen. Wenn das Leben so anstrengend wird, dass die Fassade bröckelt und man auf das schauen kann, was dahinter liegt. Meist sind Frauen ihre Hauptfiguren – so wie in ihrem ersten Roman Hirngespenster. Ivonne Keller lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt am Main. Meine Meinung kurz & knapp: Hirngespenster, der Debütroman von Ivonne Keller, den es momentan nur als eBook gibt, ist ein Buch, das man in mehrere Genre-Schubladen packen könnte: Einerseits dramatische Familiengeschichte, teils Frauenroman, andererseits aber auch mit einem gehörigen Schuss psychologischem Krimi versehen, bedient es einige der gängigen Bereiche, weshalb ich es einmal in allgemeine Belletristik einsortiere. Ivonne Keller hat es geschafft, mich von der ersten Seite zu fesseln, was nicht jedem Autor gelingt. Die Geschichte von Silvie und Anna, zwei Schwestern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, beginnt in ihrer Jugendzeit, in der Anna an Leukämie erkrankt. Danach haben die beiden sich nicht mehr viel zu sagen und somit verfolgt der Leser verschiedene, sich abwechselnde Erzählperspektiven: Aus der Sicht von Silvie, Anna und Sabina, die Jugendliebe von Silvies Mann Johannes, wird Hirngespenster erzählt. Eingestreut wird ebenso eine in kursiv gehaltene Sichtweise einer weiteren Person, auf die ich nicht näher eingehen möchte, da diese eine sehr große Rolle zur Lösung des Romans beiträgt. Und genau diese Lösung lässt den Leser mit einem großen Aha-Erlebnis am Ende zurück. Ich war wirklich sprachlos und verblüfft zugleich über dieses grandiose Ende, was nicht oft vorkommt. Auch während der Handlung baut Ivonne Keller einige Wendungen und Erlebnisse der Protagonisten ein, die dem Leser einige Fragezeichen im Kopf bescheren, die sich aber allesamt nach und nach aufklären. Auch lustige Szenen fehlen im Buch nicht: Hier hatte es mir vor allem Olga, die russische Nachbarin von Sabina, angetan. Sie war immer für einen Lacher gut und lockerte die Geschichte auf. Ich kann Hirngespenster unbedingt weiterempfehlen! Dieses Buch wird definitiv mein Monatshighlight im Februar sein, und ich hoffe, dass sich der Verlag dazu entscheidet, diesen Roman auch im Papierformat zu veröffentlichen, denn Ivonne Kellers Debütwerk hat es definitiv verdient, von vielen gelesen zu werden. Mich hat sie auf jeden Fall als neuen Fan gewonnen!

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