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Die letzten Zeugen

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Über das Buch

Wer weint, wird erschossen Swetlana Alexijewitsch hat mit Männern und Frauen gesprochen, die als Kinder den Einmarsch der Deutschen in Weißrußland, den Krieg und die ersten Jahre der Nachkriegszeit erlebten. Entstanden sind Berichte, die einem das Blut in den Adern stocken lassen. Ein Buch über die Schrecken des Krieges, die bis heute nachwirken in denjenigen, die sie erlitten haben, ein Antikriegsbuch von größter Eindringlichkeit zum 60. Jahrestag des Kriegsendes. Einfühlsam und auf hohem journalistischen Niveau konfrontiert uns Swetlana Alexijewitsch mit den Aussagen derer, die damals am schwächsten waren. "Es sind keine nüchternen, ausufernden Augenzeugenberichte, sondern Lebenserfahrungen, die die Autorin verdichtet und lebendig und unkommentiert wiedergibt." Süddeutsche Zeitung

Editionen (3)

ISBN9783746681337
VerlagAufbau TB
Erscheinungsdatum17.02.05
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

5 Bewertungen

1 Rezensionen

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  • jojon
    jojon

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    5,0

    Ein Anti-Kriegs-Buch, das seinen Namen verdient.

    Dies ist bereits mein drittes Buch von Swetlana Alexijewitsch (nach „Secondhand-Zeit“ und „Der Krieg hat kein weibliches Gesicht“). Alexijewitsch hat ein großes Talent dafür, den Betroffenen eine authentische Stimme zu geben und diese einfach erzählen zu lassen. Obwohl die Bücher Zusammenstellungen aus Interviews sind und diese dementsprechend gekürzt wurden, hatte ich oft das Gefühl, als würde ich der Person live zuhören. Ich kann bisher alles drei Bücher wirklich jeder/jedem empfehlen, auch wenn sie manchmal sehr schwierig zu lesen sind aufgrund der traumatischen Erlebnisse der Menschen. Ich persönlich habe sie daher auch immer parallel zu anderen Büchern gelesen und mir Auszeiten genommen. Das Buch „Die letzten Zeugen“ schaffte es für mich in nur kurzen Interview-Ausschnitten, den Schrecken des Krieges und die unfassbare Gewalt der Wehrmacht aus Sicht der Zivilbevölkerung darzustellen. Gleichzeitig zeigte es den Mut vieler Menschen und die Aufopferung, mich welcher diese Kinder in vielen Fällen von völlig Fremden liebevoll aufgenommen und beschützt wurden.

    15. Juni 2026

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