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Der Laden

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Über das Buch

Ein Spiegel der Welt Der magischen Punkt dieses berühmten Romans ist der Krämerladen der Familie Matt im Niederlausitzer Heidedorf Bossdom. Wenn Esau Matt von den Zerwürfnissen und Versöhnungen seiner eigenwilligen Familie erzählt und den Dorfalltag beschreibt, entstehen opulente Geschichten, spannend und komisch wie das Leben selbst. »Es ist die Dorfchronik eines großen Erzählers. Was Menschen irgend geschehen kann, geschieht ihnen hier.« Die Zeit

Editionen (13)

ISBN9783746654447
VerlagAufbau TB
Erscheinungsdatum23.07.09
Seitenzahl1535

Rezensionen & Bewertungen

9 Bewertungen

1 Rezensionen

3,7

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  • babe.tt
    babe.tt

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    3,5

    Liebenswürdige Alltäglichkeiten zwischen den Weltkriegen...

    Viel Zeit lag jetzt zwischen der Lektüre des ersten und des zweiten Bandes vom "Laden" von Erwin Strittmatter. Während der Autor im ersten Teil vorwiegend seine Kindheit beschreibt und ausdrücklich einen Mix aus Wahrheit und Erfundenem bietet, so ist im zweiten Teil die Ich-Figur zum Jugendlichen herangewachsen und geht nun mehr aufs Gymnasium. Das führt einige Änderungen mit sich. So zieht Esau nach Grodk in eine Kellerwohnung. Seine Gasteltern wachsen ihm ans Herz und auch über diese hat Strittmatter allerhand Begebenheiten aus dem Leben zusammen geschrieben. Liebeswirren aller Arten begleiten den Jugendlichen von jetzt ab - selbst erlebt und selbst beobachtet. Man kann gar nicht all die Kleinigkeiten beschreiben, die der Protagonist erlebt. Aber liebenswürdig ist es wieder. Es hat allerdings einige Zeit gedauert, bis ich mich wieder auf die gemächliche und doch recht eigene Sprache eingestellt hatte. Doch habe ich es nicht bereut, auch den zweiten Teil gelesen zu haben.

    Liebenswürdige Alltäglichkeiten zwischen den Weltkriegen...

    3. Nov. 2025

Autorin / Autor

Über Erwin Strittmatter

Erwin Strittmatter wurde 1912 in Spremberg als Sohn eines Bäckers und Kleinbauern geboren. Mit 17 Jahren verließ er das Realgymnasium, begann eine Bäckerlehre und arbeitete danach in verschiedenen Berufen. Von 1941 bis 1945 gehörte er der Ordnungspolizei an. Nach dem Kriegsende arbeitete er als Bäcker, Volkskorrespondent und Amtsvorsteher, später als Zeitungsredakteur in Senftenberg. Seit 1951 lebte er als freier Autor zunächst in Spremberg, später in Berlin, bis er seinen Hauptwohnsitz nach Schulzenhof bei Gransee verlegte. Dort starb er am 31. Januar 1994.Zu seinen bekanntesten Werken zählen sein Debüt »Ochsenkutscher« (1950), der Roman »Tinko« (1954), für den er den Nationalpreis erhielt, sowie die Trilogien »Der Laden« (1983/1987/1992) und »Der Wundertäter« (1957/1973/1980).

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