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Pflegers Diary

4,1(167)
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Über das Buch

Wenn Metin nach Feierabend mal wieder an seine Kühlschranktür klopft, weiß er, dass an diesem Tag sehr viele Patient*innen nach ihm gerufen haben – Er ist Krankenpfleger durch und durch, und ohne diese Leidenschaft geht das in seinen Augen auch gar nicht . Denn das kaputtgesparte Gesundheitssystem, der stressige Klinikalltag und die mangelnde Wertschätzung machen seinen Job zu einer Herausforderung.

Doch die Patient*innen stehen immer an erster Stelle und das Team hält zusammen. Metin kennt sie alle: Die kratzbürstige Schwester Rabiata , ihre Kollegin Uschi, die gute Seele der Station, oder die jungen Auszubildenden, die angesichts des täglichen Wahnsinns versuchen, nicht durchzudrehen.Sie alle entscheiden sich jeden Morgen aufs Neue dafür, ihrem Beruf mit Professionalität und Engagement nachzugehen.

In seinem ersten Buch erzählt Metin (@ metinlevindogru) von einem Berufsalltag zwischen Hoffnung und Verzweiflung, von berührenden Schicksalen und urkomischen Momenten. Seine Geschichten machen deutlich, was schiefläuft, aber zeigen auch, warum Metin trotz allem nicht aufgibt – für uns alle.

Editionen (1)

ISBN9783745919394
VerlagEdition Michael Fischer / EMF Verlag
Erscheinungsdatum17.10.23
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

167 Bewertungen

44 Rezensionen

4,1

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  • evaslesezeit
    evaslesezeit

    531 Follower

    5,0

    Sehr realistisch und gut geschrieben!

    Der Pflegealltag - ehrlich und ungeschönt! Der Alltag der Pflegenden im Krankenhaus oder auch dem Altenheim ist geprägt von Zeitnot, personeller Unterbesetzung und einer hohen physischen und psychischen Belastung. Wertschätzung ist leider nicht an der Tagesordnung, dann eher ein Gefühl der Selbstverständlichkeit dieser Berufsgruppe gegenüber, dabei finden immer weniger Azubis den Weg in die Berufsschulen für Pflegeberufe. Somit müssen sich die Schwester Rabiatas und Schwester Uschis mit häufig überforderten und schlecht ausgebildeten Pflegeschülern auseinandersetzen. Doch solange die Politik nichts an diesen Zuständen ändert, wird es weiter so gehen. Denn scheinbar läuft es ja noch... Metin Dogru wurde 1996 geboren. Schon seine Oma, die Chirurgin war, hat in ihm ein Interesse an der Medizin geweckt. Nachdem er dann ein FSJ in einem Altenheim absolviert hat, hat er die Ausbildung zum Altenpfleger begonnen. Doch nach dem ersten Jahr und seinem Examen zum Altenpflegehelfer hat er sein Dasein in der Altenpflege beendet und seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger angefangen. Denn er wollte nicht nur alte Menschen pflegen, sondern auch an ihrer Heilung teilhaben und die komplexen Zusammenhänge zwischen Krankheiten und dem menschlichen Organismus verstehen. Nach seinem Examen hat er dann in der Kinderklinik angefangen und war auf der Kinder-Intensivstation und der normalen Kinderstation eingesetzt. Doch so gern er die Arbeit mochte, so belastend war sie für ihn. Nachdem er dann zu Beginn der Corona-Pandemie als Leasingkraft auf einer Erwachsenen-Intensivstation beschäftigt war und das Arbeitspensum so hoch war, dass er es irgendwann nicht mehr ausgehalten hat, arbeitet er nun auf Normalstationen und ist sehr zufrieden mit seinen Entscheidungen. Obwohl er noch ein junger Pfleger ist, hat er schon so manche Situation erlebt, die ihm deutlich gezeigt hat, dass das Medizinsystem kränkelt und sich dringend etwas ändern muss. Da ich selbst bereits seit 2010 in der Krankenpflege arbeite, kann ich so manche seiner Schilderungen bestätigen und weiß selbst um die vielen Probleme, die es gibt, allen voran dem Einspringen aus dem Frei, wenn ein Kollege ausfällt und der Dienst dringend besetzt werden muss. So ist der Druck während der Arbeit sehr hoch, aber auch Zuhause kann man kaum abschalten, da immer ein Anruf kommen kann und man spontan einspringen soll. Ich hoffe sehr, dass Bücher wie dieses, die die Realität so ehrlich und ungeschönt wiedergeben, Erfolg haben und ein Umdenken in der Politik, aber auch der Bevölkerung bewirken.

    Sehr realistisch und gut geschrieben!

    2. Nov. 2024

  • hothi
    hothi

    50 Follower

    3,0

    Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich auch gut lesen und verstehen. Kleine lustige Anekdoten lockern die Kapitel auf. Metin beschreibt die heutige Pflegesituation zu 100%. Die Probleme in den Pflegeeinrichtungen sind überall die gleichen. Für Nicht-Pflegepersonal eine sehr gute Erklärung wie es in der Pflege aussieht. Mich selbst hat das Buch jetzt nicht vom Hocker gehauen

    15. Juli 2024

  • jegiunn
    jegiunn

    148 Follower

    5,0

    Ein Muss für mich als Krankenschwester

    Ich verfolge Metin schon lange im social Media. Er ist ein wahnsinnig toller Mensch. Und ich würde nur allzu gern mal einen Dienst mit ihm zusammen arbeiten. Geiles Buch

    6. Mai 2024

3 von 44 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Metin Dogru

Metin Dogru, geboren 1996, hat türkische sowie russische Wurzeln und wuchs in Baden-Württemberg auf. Im Jahr 2016 begann er seine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Nach dem Examen verschlug es ihn zunächst in die Notaufnahme und dann auf die Intensivstation einer Kinderklinik, mittlerweile arbeitet er aber in vielen verschiedenen Fachrichtungen. Auf Tiktok und Instagram teilt er als @metinlevindogru lustige und berührende Geschichten aus seinem Berufsalltag. Metin lebt in Nordrhein-Westfalen.

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