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Ich wollte es gern mögen 🪶
✨Rezensionsexemplar✨ Das war mein 1. Buch der Autorin und darum geht es: Olivia hat einen begehrten Platz bei einem Workshop für angehende Schauspieler- und KünstlerInnen ergattert. Leider trifft sie dort auf Tristan, dem sie in der Vergangenheit das Herz gebrochen hat. Mir hat das Setting in den schottischen Highlands gut gefallen. Das Schloss klingt absolut atemberaubend! Überhaupt wurde der Workshop anschaulich dargestellt, man war da wirklich mit dabei. Tatsächlich habe ich wie Olivia selbst auch nicht wirklich verstanden, warum sie da teilgenommen hat. Sorry not sorry. Die anderen TeilnehmerInnen hatten von ihrer Ausbildung her einfach wesentlich mehr damit zu tun. Aber die Zuständigen kennen sich natürlich besser aus und werden ihre Gründe gehabt haben. Mental health spielt innerhalb der Geschichte eine wichtige Rolle und wir haben eine Protagonistin, die ein Problem hat, welches sie lange Zeit verheimlicht hat. Informiert Euch gern in den TW, worum es genau geht, um sicherzugehen, ob Ihr darüber lesen mögt. Meine Rezension enthält keine Spoiler über den Klappentext hinaus. Ich bin mit dem Schreibstil nicht so gut zurechtgekommen, dieser war sehr glatt geschliffen, also in vielerlei Hinsicht „perfekt“, so wie man es wahrscheinlich lernt. Für mich persönlich war es etwas mühsam. Jede neue Person wurde erst mal bis ins letzte Detail beschrieben. Was sie anhaben etc. So ging es auch immer weiter, mit jedem Raum, mit jeder Situation. Leider hat das für mich bedeutet, dass ich kaum Spannung und nur wenig Emotionen empfinden konnte. Tristan war als Protagonist recht solide, ich konnte ihn in seinen Handlungen nachvollziehen. Olivia hingegen (das ist jetzt unabhängig von ihren mentalen Problemen zu verstehen!) war mir leider einfach unsympathisch. Ich empfand sie als sehr ich-bezogen, es gab viele Situationen, in denen man das gesehen hat, dass sie hauptsächlich an sich selbst denkt. Um ein kleines Beispiel zu nennen, um 5 Uhr aufstehen und direkt baden etc. und das in einem Doppelzimmer ohne Rücksicht, dass man die Mitbewohnerin vielleicht weckt, die sich vielleicht noch konzentrieren möchte später. Ja, das ist etwas Kleines, aber mir fallen solche Dinge auf und ich mochte sie leider bis zum Schluss nicht. Wie gesagt, das hat natürlich nichts damit zu tun, dass es mir sehr leid tut, dass sie an anderer Stelle viel durchgemacht hat. Man kann einfach nicht jeden Protagonisten mögen 😅 und manchmal berühren einen Bücher nicht, obwohl die Bücher theoretisch alles mitbringen. Das Buch sieht sehr sehr schön aus optisch, richtig edel und elegant, kein tacky Farbschnitt (lieb sie sehr, aber hier hätte es nicht gepasst 😇😇) in Sichtweite, absolut zeitlos. Zwar geht es primär grundsätzlich um die inneren Werte, aber ich wollte es trotzdem erwähnen. Macht Euch sehr gern ein eigenes Bild! 3/5⭐️⭐️⭐️

5. Juli 2025
Ich wollte es gern mögen 🪶
✨Rezensionsexemplar✨ Das war mein 1. Buch der Autorin und darum geht es: Olivia hat einen begehrten Platz bei einem Workshop für angehende Schauspieler- und KünstlerInnen ergattert. Leider trifft sie dort auf Tristan, dem sie in der Vergangenheit das Herz gebrochen hat. Mir hat das Setting in den schottischen Highlands gut gefallen. Das Schloss klingt absolut atemberaubend! Überhaupt wurde der Workshop anschaulich dargestellt, man war da wirklich mit dabei. Tatsächlich habe ich wie Olivia selbst auch nicht wirklich verstanden, warum sie da teilgenommen hat. Sorry not sorry. Die anderen TeilnehmerInnen hatten von ihrer Ausbildung her einfach wesentlich mehr damit zu tun. Aber die Zuständigen kennen sich natürlich besser aus und werden ihre Gründe gehabt haben. Mental health spielt innerhalb der Geschichte eine wichtige Rolle und wir haben eine Protagonistin, die ein Problem hat, welches sie lange Zeit verheimlicht hat. Informiert Euch gern in den TW, worum es genau geht, um sicherzugehen, ob Ihr darüber lesen mögt. Meine Rezension enthält keine Spoiler über den Klappentext hinaus. Ich bin mit dem Schreibstil nicht so gut zurechtgekommen, dieser war sehr glatt geschliffen, also in vielerlei Hinsicht „perfekt“, so wie man es wahrscheinlich lernt. Für mich persönlich war es etwas mühsam. Jede neue Person wurde erst mal bis ins letzte Detail beschrieben. Was sie anhaben etc. So ging es auch immer weiter, mit jedem Raum, mit jeder Situation. Leider hat das für mich bedeutet, dass ich kaum Spannung und nur wenig Emotionen empfinden konnte. Tristan war als Protagonist recht solide, ich konnte ihn in seinen Handlungen nachvollziehen. Olivia hingegen (das ist jetzt unabhängig von ihren mentalen Problemen zu verstehen!) war mir leider einfach unsympathisch. Ich empfand sie als sehr ich-bezogen, es gab viele Situationen, in denen man das gesehen hat, dass sie hauptsächlich an sich selbst denkt. Um ein kleines Beispiel zu nennen, um 5 Uhr aufstehen und direkt baden etc. und das in einem Doppelzimmer ohne Rücksicht, dass man die Mitbewohnerin vielleicht weckt, die sich vielleicht noch konzentrieren möchte später. Ja, das ist etwas Kleines, aber mir fallen solche Dinge auf und ich mochte sie leider bis zum Schluss nicht. Wie gesagt, das hat natürlich nichts damit zu tun, dass es mir sehr leid tut, dass sie an anderer Stelle viel durchgemacht hat. Man kann einfach nicht jeden Protagonisten mögen 😅 und manchmal berühren einen Bücher nicht, obwohl die Bücher theoretisch alles mitbringen. Das Buch sieht sehr sehr schön aus optisch, richtig edel und elegant, kein tacky Farbschnitt (lieb sie sehr, aber hier hätte es nicht gepasst 😇😇) in Sichtweite, absolut zeitlos. Zwar geht es primär grundsätzlich um die inneren Werte, aber ich wollte es trotzdem erwähnen. Macht Euch sehr gern ein eigenes Bild! 3/5⭐️⭐️⭐️
5. Juli 2025










