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Jugendbücher

Fable for the End of the World

3,9(374)
Hardcover19,00 €Softcover17,95 €
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Loewe-Bücher: garantiert ohne KI

Du sollst sie töten. Doch was, wenn du ohne sie nicht überleben kannst?
Die Erde ist verseucht, der Meeresspiegel steigt und ein Konzern regiert Inesas Heimat. Dieser hat auch den Lauf des Lamms etabliert: einen tödlichen Wettkampf, der live übertragen wird und bei dem schwer verschuldete Menschen als „Lämmer“ von ausgebildeten „Engeln“ gejagt werden. Als Inesas Mutter zu tief in die Schulden rutscht, muss ihre Tochter für sie beim Lauf antreten. Doch der Kampf um Leben und Tod bringt Inesa ihrem Engel Melinoë näher als geahnt ...

Der spannungsgeladene und berührende New York Times -Besteller
Ava Reids Fable for the End of the World ist nicht nur eine mitreißende Dystopie, sondern auch eine bewegende Liebesgeschichte – verwoben mit tiefgründigen Themen und geschrieben in einem wunderschönen Stil.

Der New York Times -Bestseller jetzt auf Deutsch : Über den Kampf ums Überleben, die Frage nach Menschlichkeit und den Glauben an die Hoffnung Fesselnde Dystopie : eine Welt, die unter den Folgen des Klimawandels leidet und ein tödlicher Wettkampf, der live übertragen wird. Mit queerer Liebesgeschichte : lesbische Enemies-to-Lovers-Romance Kapitalismuskritik : Ein Konzern regiert das Land, treibt seine Bevölkerung in die Schulden und handelt nur im Sinne des Profits. Feministische Botschaft : gegen Sexismus und die Objektifizierung von Frauen Poetischer Stil : SPIEGEL-Bestsellerautorin Ava Reid berührt mit wunderschönen Zeilen.
Erstauflage mit opulentem Farbschnitt und exklusiver Charakterpostkarte - Nur in der 1. Auflage!
ISBN9783743221666
VerlagLoewe
Erscheinungsdatum17.07.25
Seitenzahl432

Merkmale

10 Bewertungen

MittelSympathischVielschichtigEntwickelndSpannendAnschaulich

Rezensionen & Bewertungen

374 Bewertungen

81 Rezensionen

3,9

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  • 4,0

    Eine sehr interessante und doch auch spannende Geschichte

    . Sterne: 🌟🌟🌟🌟 . Klappentext: "Du solltest sie töten. Doch was, wenn du ohne sie nicht überleben kannst? . Die Erde ist verseucht, der Meeresspiegel steigt und ein Konzern regiert Inesas Heimat. Dieser hat auch den Lauf des Lamms etabliert: einen tödlichen Wettkampf, der live übertragen wird und bei dem schwer verschuldete Menschen als „Lämmer“ von ausgebildeten „Engeln“ gejagt werden. Als Inesas Mutter zu tief in die Schulden rutscht, muss ihre Tochter für sie beim Lauf antreten. Doch der Kampf um Leben und Tod bringt Inesa ihrem Engel Melinoe naher als geahnt…" . Meine Meinung: Dieses Buch war das erste Buch was ich von der Autorin gelesen bzw. gehört habe und ich war wirklich sehr gespannt auf Inesas Geschichte. . Erzählung & Stimmung „Fable for the End of the World“ spielt in einer düsteren, dystopischen Zukunft, in der ein Megakonzern namens Caerus über Schuldenverzweifelte herrscht – sie treten in der brutalen Live-Show „Lamb’s Gauntlet“ gegeneinander an. Inesa wird unfreiwillig für ihre verschuldete Familie als „Lamm“ ausgewählt und trifft auf Melinoe, eine kalt kalkulierte „Engel“-Attentäterin. Auf einer lebensgefährlichen Reise durch eine vom Klimawandel zerstörte Welt entwickelt sich zwischen ihnen eine unerwartete Bindung. Diese Mischung aus Überlebenskampf, systemkritischen Themen und aufkeimender queerer Liebesgeschichte verleiht dem Hörbuch eine intensive emotionale Tiefe. . Sprecher:innen & Hörbuchqualität Die deutsche Hörbuchfassung wird von zwei Sprecherinnen gesprochen. Sie verleihen Inesa und Melinoe jeweils authentische, tiefgreifende Stimmen: rohe Emotionen, innere Konflikte und Wandel werden hörbar spürbar. Ihre Ausdruckskraft unterstützt die eindringliche Wirkung der Geschichte optimal. . Charakterentwicklung & Perspektive Die duale Erzählweise – abwechselnd aus Inesas und Melinoes Sicht – erlaubt einen intensiven Einblick in ihre Innerwelten und Konflikte. Dadurch entsteht eine enge emotionale Verbindung zur Geschichte. . Atmosphäre & Spannung Die verstörende, bedrückende Welt ist überzeugend aufgebaut – eine Mischung aus Spannung, emotionaler Tragkraft und dystopischem Setting erzeugt eine fesselnde Hör-Erfahrung. . Themenvielfalt & Ambition Die Autorin verwebt Kapitalismuskritik, soziale Ungerechtigkeit, Klimakrise, Feminismus und queere Identität in ihre Erzählung – alles verpackt in einen gut lesbaren, poetischen Stil. . Unbefriedigendes Ende Ich empfinde das Ende als zu offen und abrupt, insbesondere für einen Einzelroman. Es wäre eine Fortsetzung oder auch mehr narrative Tiefe zum Schluss wünschenswert gewesen. . Romantik etwas zweifelhaft Ich bin der Meinung, dass die Liebesentwicklung zwischen Inesa und Melinoe in der Kürze der Handlung und angesichts ihrer feindlichen Ausgangssituation wenig glaubwürdig wirkt. . Fazit: Das Hörbuch „Fable for the End of the World“ ist ein stark inszeniertes, emotionales Erlebnis, das mit eindrücklicher Sprecherleistung, dichter Atmosphäre und relevanten Themen punktet. Die Autorin erschafft eine Welt, die sowohl erschütternd als auch poetisch ist, und lässt wie sehr unterschiedliche Figuren in eine fragile Liebesgeschichte wachsen. Allerdings bleiben einige narrative Aspekte dünn – insbesondere, dass wenig abgeschlossene Ende und die rasche, unlogische romantische Entwicklung – was potenziell enttäuschend sein kann. Trotz alledem ein mitreißendes Hörvergnügen für alle, die dunkle, tiefgründige Dystopien mögen – aber keine leichte Wohlfühlstory und narrative Geduld gefragt ist. Vielen Dank an den Verlag für die wundervollen Stunden. Hiermit vergebe ich 4 von 5 Sternen. Dieses Vorabhörexemplar hat meine Meinung nicht beeinflusst und meine Rezension erfolgte freiwillig.

    28. Aug. 2025

  • leala
    leala

    1018 Follower

    3,5

    Coole Idee in einem dystopischen Setting 😍

    Nachdem mich der Klappentext direkt überzeugt hat, war ich so gespannt auf dieses Buch🤭 ich fand das dystopische Setting richtig toll! Ich muss definitiv mehr Dystopien lesen😊 auch die Idee des Buches fand ich richtig gut, bei der Umsetzung hätte es für mein Empfinden noch mehr Potential nach oben gegeben 🙈 Da das mein erstes Buch von Ava Reid war, kann ich nicht beurteilen, wie sonst so ihr Stil ist, aber den Schreibstil mochte ich! Es ließ sich gut lesen und gerade der Anfang des Buches hat mich sehr gecatcht. Allerdings hat das dann im Verlauf der Geschichte etwas nachgelassen. Man hätte da irgendwie noch mehr aus der Spannung rausholen können. Aber der Fokus lag mehr auf der Interaktion und der Annäherung von Inesa und Melinoë, von daher passt das auch wieder 🤭😊 Es gab auch einen kleinen Showdown am Ende, den ich richtig gut fand 🤭 aber das Ende-Ende fand ich irgendwie nicht so zufriedenstellend 😅 deswegen bin ich insgesamt etwas zwiegespalten, aber schon mit einem eher positiveren Gesamteindruck 🙈✨🫶🏼

    7. Nov. 2025

  • nisanur24
    nisanur24

    1194 Follower

    3,0

    Unausgereifte Jugend-Dystopie ☔️

    Das ist ein Buch, das mir wortwörtlich in der Thalia entgegengeschrien hat, dass ich es kaufen und sofort lesen soll. Optisch finde ich es mehr als gelungen und absolut anziehend.🫧 Die ersten 150 Seiten gingen so flüssig und fesselnd, dass ich das Gefühl hatte, alles in einem Atemzug weggelesen zu haben. Danach hatte ich sogar ein bisschen Struggle, mich wieder auf die Story zu konzentrieren, so sehr hat mich der krasse, flüssige Schreibstil geflasht. Also ein riesiges Lob an die Übersetzerin die Sätze waren wirklich geisteskrank gut. Fragt mich nicht warum, ich weiß auch nicht, aber mir ist das übelst aufgefallen.💭 Schreibstil und die Optik (Marketing) haben bei mir richtig gepunktet. Leider wurde die Story dahinter nicht ganz so stark umgesetzt. Am Ende habe ich deshalb 3 Sterne vergeben weil alles andere, hmmm… etwas lahm war.🤷🏽‍♀️😌 Ich gehe gleich noch tiefer in die Story rein, damit ihr versteht, was ich bemängelt habe. Auch wenn ich vielleicht nicht unbedingt das Publikum bin, für das dieses Buch geschrieben wurde verstehen tue ich es trotzdem nicht. Und das mit 32. Ich frage mich: Was will mir dieses Buch eigentlich sagen? Gerade bei einer Dystopie sollte, meiner Meinung nach, eine Message dahinterstecken. Gerade weil es ein Einzelband ist (was an sich echt geil ist )bringt es nichts, wenn die Story weder einen richtigen Anfang noch ein richtiges Ende hat. 👀😬 Es fehlt an Tiefe, an Plots und, wie gesagt, an einer Message. Es ist nicht mal so, dass die Story zu wenig Seiten hatte und man sie auf 600 Seiten hätte besser ausbauen können. Das Problem ist vielmehr, dass es keine wirklich durchdachte Story war nichts, was fesselnd, emotional oder wirklich tiefgründig wirkt. Es war einfach nicht so „deep“, wie die Autorin es mit ihren eigenen Sätzen immer wieder betonen wollte. Zum Beispiel, wenn die Protagonistin sagt: „Ich will mehr, ich will nicht nur überleben.“ – okay, wow, ich auch nicht… 😅Aber das ist eben nicht genug. Es fehlte nicht an Brutalität, sondern am Sinn und an der Tiefe. Das Ende, dass es kein Happy End im klassischen Sinne gibt, finde ich grundsätzlich gut aber hier wirkte es einfach unnötig. Es wurde offen gelassen, aber ohne Mehrwert. Was bringt es mir zu wissen, dass sie hofft und auf die anderen Mädchen wartet? Wie gesagt: Für mich war es leider nicht das, was ich mir erhofft hatte. Also, wie gefühlt in jeder Dystopie 🤓🥲was mich ehrlich gesagt mehr langweilt, als es sollte – geht es auch hier wieder um eine Art „Arena-Kampf.“. Wenn du deine Kredite überziehst, musst du bezahlen: Dann kommt dein Name oder der Name eines Familienmitglieds ins Spiel. Bist du interessant genug, wirst du zu diesem Verfolgungs- und Tötungsspiel gerufen. Wenn nicht, kommen die Maskierten und legen dich direkt um. In diesem Fall ist die Protagonistin diejenige, die gerufen wird. Ihre Mutter ist krank, extrem narzisstisch und erfindet zusätzlich noch psychische Krankheiten. Inesa wird also zum sogenannten „Lamm“ erklärt – und jeder kann online verfolgen, wie sie von einem „Engel“ (einem maschinell erschaffenen Cyborg-Mädchen) gejagt und getötet werden soll. Bis zu dem Punkt, an dem die beiden aufeinandertreffen, fand ich das Buch spannend und richtig gut geschrieben. Aber genau ab da, wo es eigentlich richtig interessant und „geil“ hätte werden sollen, ging die Luft komplett raus. Alles passierte viel zu schnell: von „Ich vertraue dir“ zu „Ich will dich küssen“ bis hin zu „Ich gebe dir einen Spitznamen“. Girl, sie wollte dich vor nicht mal drei Stunden noch umbringen und hat dich fast erwürgt! Und das ist nicht mal das eigentliche Problem. Sowas kann passieren, okay. 😂ist zwar kein Dark Romance aber anyways Girl verlieb dich und so verstehen wir….Aber diese angeblichen Gefühle wirkten, als wären sie einfach vom Himmel gefallen völlig random und ohne jede emotionale Grundlage. Ich habe dabei absolut nichts gefühlt. 😭😬Und das zog sich bis zum bitteren Ende. Leider. Ich war weder erschrocken, noch traurig, noch irgendwie mitfühlend. Ehrlich gesagt: Von mir aus hätten beide ein brutales Ende finden können es wäre einfach so gewesen: tja, passiert.👀😂weiter gehts. Das Buch war zwar gut beschrieben, ja aber mehr auch nicht. Keine Tiefe. Ich bin zwar keine Jugendliche mehr, sondern „nur jung“, lol 👯‍♀️😌aber auch bei Jugendbüchern sollte man Emotionen, Plots und eine tiefere Bedeutung erwarten dürfen. Mein größtes Problem ist: Was will mir dieses Buch eigentlich vermitteln? Gar nichts. Ich konnte nichts mitnehmen, und genau das stört mich. Ich habe weder eine kranke Dystopie bekommen, noch eine spannende Welt, noch eine krasse Story oder eine herzzerreißende Liebesgeschichte. Nichts davon. Schade. Nach so einem geilen Anfang und dieser unnormal gottlos schönen Optik hätte ich mir echt gewünscht, dass es gut wird.🤷🏽‍♀️ Es gibt noch so viele Punkte, die mich gestört oder überflüssig fand: Zum Beispiel der Vater, der immer wieder erwähnt wird und das war sooooo unnötig und teilweise kaum auszuhalten. Oder wie sie, nachdem ihre eigene Mutter sie zum Sterben geschickt hat, ganz easy nach Hause geht und dann noch gechillte „auswandert“, ne also wegreist, als wäre nichts gewesen… Null Logik. Null. Oder wie sie und der Kerl, der in sie verliebt ist, einfach „Schluss“ machen. Sooo… aber am meisten störte mich dieses aufgezwungene „Ich sehe in allem und jedem das Gute“. Das passte null zu ihr, null zu dem Anfangs-Inesa, den wir in den ersten 150 Seiten kennengelernt haben und auch null zu einer dystopischen Welt wie dieser hier. Es war super unplausibel. Damit ich nicht nur urteile, sag ich auch mal, wie ich es besser gefunden hätte: Plot bitte schön: Sie ist schwach, ängstlich, weiß, dass sie keine Überlebenschance hat also nutzt sie Taktik, um ihm nahe zu kommen und versucht, ihn zu verführen. Bis sie checkt: „Oh fuck, das ist nicht nur Verführung.“ Hätte viel mehr Spannung gebracht, als dieses plötzliche „OMG, wir lieben einander von heiterem Himmel“. Als Mel die Nachricht erhält, dass sie Inesa hintergehen soll, hätte sie direkt mit der Jagd anfangen können das wäre lowkey viel besser gewesen. Und fürs Ende: Mel hätte tatsächlich ein Zeichen geben können, dass sie Inessa nicht vergessen hat. Fertig 😂 fürs nächste Mal, ne 😬😂 Wenn ihr es gelesen habt sagt es mir, fühlt ihr was ich bemängeln habe oder ihr sagt nö Nisa shut up, es war Deep und herzreisend. 🤷🏽‍♀️🥲 No Spice of course. „Enemies to Lovers“ würde ich es auf keinen Fall nennen ich habe keine Sekunde Hass gespürt. Slow Burn noch weniger als Enemies to Lovers. ⤵️ Immerhin beruht das ganze Credit-System auf der Idee, dass alles erschwinglich ist - solange man gewillt ist, rote Zahlen zu schreiben. Wahrscheinlich gibt es in ganz Esopus Creek nie-manden, der Caerus nicht mindestens tausend Credits schuldet. Man kann kaufen und kaufen, zusehen, wie das eigene Konto immer tiefer ins Minus rutscht, bis irgendwann die Fälligkeits-Pop-ups erscheinen. Sinkt man tief genug, schicken sie ihre Leute vorbei - die Masken - und man wird mitgenommen. Dann kann man in einer ihrer Verpackungs-fabriken schuften, so lange es eben dauert, bis die Schulden beglichen sind. Manchmal jedoch ist der Schuldenberg deutlich zu hoch, um ihn abarbeiten zu können. Bei fünfhunderttausend Credits ist Schluss. So viel hat auch Floris geschuldet. Anders als unsere Nachbarschaft weigern wir uns, Schulden anzuhäufen. Bei Luka hat das eine Menge mit Dad zu tun. Bei mir steckt weniger Idealismus dahinter. Ich habe einfach nur Angst. Andauernd habe ich Angst. Lethes Lächeln kehrt zurück, diesmal als kaltes, stolzer-fülltes Strahlen. »Ja, der Lauf war letzte Woche. Ein Neun-zehnjähriger, der von seinem Großvater aufgestellt wurde. Es hat achtzig Jahre gedauert, aber am Ende hatte er das Limit geknackt.« Fünfhunderttausend Credits. So viel Schulden kann man machen, bevor Caerus zur Kasse bittet. So lange kann man weiterkaufen, bis eine der Masken an die Tür klopft und verlangt, dass man die Rechnung begleicht. Einen Namen nennt. Azrael wählt die Lämmer mit Sorgfalt aus. Täglich überziehen Dutzende das Limit ihres Kredits, doch wir können nicht allen einen Lauf bescheren - es wäre irgendwann nichts Besonderes mehr, würde vom mitreißenden Spektakel zum Splatterfilm. Und so banal brutal sollte es für niemanden werden. Also wählt Azrael alle zwei Monate Lämmer aus, um die herum er eine gute Geschichte basteln kann, eine, die aller Augen an die Bildschirme bannt und für aufgeregte Kommentare im Livechat sorgt. Auf Anweisung des CEOs koordiniert er die zeitliche Abfolge der Ereignisse geschickt mit der Markteinführung verschiedener Produkte und Marketingaktionen. Welchen Sinn hat es, uns so viel Menschlichkeit zu lassen, dass wir noch fühlen? Man hat unsere Knochen mit Titan ummantelt und uns Hormone ins Blut gepumpt, doch etwas Essenzielles in unserem Innern hat man gelassen. Was Azrael dazu sagen würde, weiß ich. »Sieh es als ein Mittel zur Kommunikation, Melinoë. Andernfalls könnte Caerus ebenso gut die Hunde schicken.« Die Hunde sind vierbeinige Roboter, die auf eine einzige Sache programmiert sind: Töten. Ihre KI ist simpel und brutal effizient; ihre Außenhülle, die Wärmebildkameras in den Augen und die Titankugeln sorgen dafür, dass die Hunde jeden Job erledigen. Sie versagen nie. Daher bietet es keinerlei Spannung zuzusehen, wenn ein Hund seine Zielperson erlegt. Es ist, als würde man beobach-ten, wie ein Auto mit den Reifen ein kleines Tier überfährt. Hässlich und unvermeidbar. Von einem Engel zur Strecke gebracht zu werden, soll dagegen etwas Asthetisches sein: mitreißend, dramatisch und so perfekt getimt, wie man es von seiner Lieblingsshow erwartet. Dieser Teil wurde extra für die Hauptstadt-Menschen kreiert, die sich keine Sorgen darum machen müssen, ihre Angehörigen bei einem Lauf als Lamm vorzufinden.

    Unausgereifte Jugend-Dystopie ☔️

    29. Aug. 2025

3 von 81 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 14537%
lolifantasy
lolifantasy29. Jan. 2026

Verstehe nicht warum sie den Engel nicht fesseln oder tatsächlich einfach beseitigen.

Seite 17243%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Ava Reid

Ava Reid wurde in Manhattan geboren und wuchs auf der anderen Seite des Hudson Rivers in Hoboken auf. Auch heute lebt die SPIEGEL-Bestsellerautorin im Großraum New Yorks. Sie hat am Barnard College Politikwissenschaften studiert, mit Fokus auf Religion und Ethnonationalismus. Mit A Study in Drowning und Fable for the End of the World ist sie direkt auf der New York Times-Bestsellerliste eingestiegen.

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