Blick ins Buch

Afrotopia

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Über das Buch

›dunkler Kontinent‹, ›elendsgebiet‹ Oder ›rohstofflager Der Welt‹, Noch Immer Denken Und Reden Wir über Afrika In Stereotypen. Und Noch Immer Ist Der Maßstab, Mit Dem Wir Den Zustand Und Die Perspektive Des Kontinents Beurteilen, Das Entwicklungsmodell Des Westens, Selbst Wenn Sich Dieses Weltweit Als Höchst Zerstörerisch Erwiesen Hat. In Seinem Bahnbrechenden Manifest, Das Zugleich Analyse Und Utopie Ist, Fordert Felwine Sarr Eine Wirkliche Entkolonialisierung Afrikas, Indem Es Sich Auf Seine Vergessenen Und Verdrängten Geistigen Ressourcen Zurückbesinnt, Ohne Gleichwohl Den Kontakt Mit Der Moderne Zu Verleugnen. So Findet Sich Eine Fülle Kulturellen Und Geistigen Reichtums, Die Auf Ein Anderes, Ausgeglicheneres Verhältnis Zwischen Den Menschen Und Zwischen Mensch Und Natur Verweist. Die Afrikanische Kulturrevolution Bietet Dabei Auch Für Den Rest Des Planeten Dringend Benötigte Ansätze, Um Eine Bewusstere Und Würdevollere Zivilisation Zu Begründen. In 35 Jahren Wird Ein Viertel Der Weltbevölkerung In Afrika Zuhause Sein - Höchste Zeit, Die Verborgene Lebenskraft Des Kontinents Zu Entdecken Und Das Zeitalter Des Afrofuturismus Einzuläuten.

Editionen (2)

ISBN9783742504104

Rezensionen & Bewertungen

13 Bewertungen

4 Rezensionen

3,6

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  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Follower

    Abgebrochen, da für mich persönlich zu akademisch

    Schweren Herzens habe ich mich nach ca. 70 Seiten entschlossen, das Buch abzubrechen. Zwar fand ich es inhaltlich sehr interessant, doch war es mir zu akademisch geschrieben und daher zu schwer verständlich. Felwine Sarr hat mit 'Afrotopia' ein wissenschaftliches Werk geschrieben, in dem er westliche Sichtweisen auf den afrikanischen Kontinent seziert und kritisiert, und Raum öffnet für eine Betrachtung kultureller und wirtschaftlicher Entwicklungen, die nicht an westlichen, kapitalistischen Maßstäben gemessen werden. Sarr erklärt, wie diese westlichen Maßstäbe auf dem afrikanischen Kontinent gar nicht funktionieren können und stets ein defizitäres Bild entstehen lassen, da so wichtige und eingreifende Ereignisse wie die Kolonialisierung und Sklaverei nicht berücksichtigt werden. Der Autor plädiert in seinem Essay dazu, neue Narrative zu entwickeln, eigene Maßstäbe, die Traditionen nicht verteufeln, sondern diese auf ihre Essenz hin auswählen & aussortieren, um sich neu zu finden. Wichtig ist dabei, sich nicht den Westen als Vorbild zu nehmen, sondern eigene Vorbilder zu entwickeln und mutig zu sein. Es tauchen viele Fachbegriffe auf, die teilweise in Anmerkungen erläutert werden. Zudem werden viele Autor*innen und Philosoph*innen zitiert, sodass man leicht die Möglichkeit hat, tiefer in diese Ideen einzusteigen. Wer vertraut ist mit akademischen Texten, wird hier viele interessante Gedanken vorfinden. Für mich war es leider zu anstrengend. Übersetzt von Max Henninger.

    8. Mai 2025

  • theresity_
    theresity_

    58 Follower

    3,0

    Ich glaube, ich war schlicht nicht die Zielgruppe dieses Buches. Gespickt mit Fachbegriffen, die ich irgendwann überlesen habe, ist das Thema für "bloße" Afrikainteressierte (oder Anfänger:innen) kaum geeignet. Auch wenn es einen neuen Blick auf den Kontinent und seine mögliche Zukunft aufzeigen kann, und es stellenweise durch verweisen auf kulturelle Quellen und Roman-/Musikvorschläge wirklich interessant war, ist dieser Essay eher für "echte" Wissenschaftler, die sich mit diesem vielfältigen Kontinent schon länger befasst haben, besser geeignet.

    10. Juli 2024

  • notizhefte
    notizhefte

    69 Follower

    2,0

    Ein schwieriges Buch, das mich sprachlich und strukturell an vielen Stellen nicht überzeugt hat. Ausführliche Anmerkungen auf meinem Blog "Notizhefte": http://notizhefte.com/2020/10/06/afrotopia/

    24. Apr. 2023

3 von 4 Rezensionen

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