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Romane

Wer mit den Wölfen heult. Die Canterbury-Fälle

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Über das Buch

Lily Brown wird mit dem psychologischen Gutachten des Polizisten Martin Gordon beauftragt, der bei einem Einsatz einen Kollegen angeschossen hat. Doch noch bevor Lily den Auftrag zu Ende führen kann, begeht Gordon Selbstmord. An den Ermittlungen beteiligt, stößt sie auf ein unglaubliches Komplott. In ihrer therapeutischen Praxis berät sie die schwangere Jerry Hoover, die von Ängsten geplagt wird, dass auch ihr zweites Kind am plötzlichen Kindstod sterben könnte. Tatsächlich lebt der Säugling nur wenige Tage – und Lily wird misstrauisch. Ungekürzte Lesung mit Heike Warmuth 2 mp3-CDs | ca. 11 h 52 min

Editionen (3)

ISBN9783742426963
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum12.09.24

Rezensionen & Bewertungen

29 Bewertungen

8 Rezensionen

4,2

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  • jaybill
    jaybill

    46 Follower

    2,5

    Ich gebe ja gern Autorinnen, die ich nicht kenne, eine zweite Chance. Aber dieses Buch fand ich noch schlechter als das erste, obwohl ein wichtiges Thema behandelt wurde - Korpsgeist in der Polizei und daraus resultierender Missbrauch von Frauen. Aber die hölzernen Dialoge und die Vorhersehbarkeit kringelten meine Zehennägel vor Langeweile. Die ermittelnde Psychologin Lily kriegt ihre eigene Beziehung immer noch nicht auf die Reihe (... und sie küssen sich ständig auf die Nasenspitze ... wer macht denn sowas?!) und wird ständig als brillante Ermittlern tituliert. Bäh.

    2. Juli 2026

  • magdas_buecherwelt
    magdas_buecherwelt

    668 Follower

    5,0

    Wer mit den Wölfen heult“ ist der zweite Fall für die Psychologin und ehemalige Polizistin Lily Brown. Lily lebt in mit ihrem Kater Mick in Canterbury, hält sich aber häufig bei ihrem Freund Dan in London auf. Dan ist Detective bei der MET. Lily und Dan beschäftigen sich mit drei Fällen: Jerry Hoover, eine junge Mutter, die bei Lily in Therapie ist, die Suche nach einem Serienvergewaltiger und last but not least der Polizist Martin Gordon aus Dover, den Lily auf seine Dienstfähigkeit untersuchen soll, nachdem er während eines Einsatzes auf einen Kollegen geschossen hatte. Die Kapitel sind meist aus Lilys oder Martins Sicht geschrieben. Es geht um Misogynie und Sexismus/Machismus bei der Polizei und in erster Linie um den Korpsgeist – einer für alle, alle für einen, leider auch in Bezug auf Mobbing und Frauenverachtung. Martin wurde kollektiv von seinen Kollegen geschnitten, nachdem er sich auf die Seite einer Kollegin gestellt hatte, die sexuell belästigt wurde. In der Therapie erfährt Lily nur Bruchstücke aus Martins Privat- und Berufsleben. Da er ihr Wesentliches verschweigt, kann sie ihm nicht helfen. Nach Martins Tod will sie herausfinden, was vor acht Jahren in London geschehen ist, das dazu geführt hatte, dass sich Martins Leben von Grund auf verändert hatte. Auch Kinder bzw. Babys spielen eine Rolle in dem Buch. Lily ist 32 und sehnt sich nach einem Kind, doch vorerst ist Dans Ex-Frau von ihm schwanger. Lilys Patientin Jerry Hoover hat bereits ein Kind durch den plötzlichen Kindstod verloren. Sie hat sich an Lily gewandt, da sie erneut schwanger ist und Angst hat, dass auch ihr zweites Kind sterben könnte. Lily recherchiert die Risikofaktoren für den plötzlichen Kindstod und leitet alles in die Wege, um den Schlaf des Säuglings minutiös zu überwachen. Doch auch Jerry ist nicht ehrlich Lily gegenüber. Auch der zweite Band der Canterbury-Reihe hat mir sehr gut gefallen. Besonders erwähnenswert finde ich, dass die Autorin von dem realen Fall der Marinesoldatin Jenny Böken inspiriert wurde, die 2008 auf der Gorch Fock über Bord ging. Die Umstände ihres Todes sind bis heute nicht geklärt. Es haben sich keine Zeugen gemeldet, was dem Korpsgeist geschuldet sein könnte: Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr und finde, dass ihre Canterbury-Reihe genauso spannend ist wie ihre KaDeWe-Dilogie. Über weitere Fälle für Lily Brown und Dan Baker würde ich mich sehr freuen.

    12. Okt. 2024

  • goedi
    goedi

    83 Follower

    3,0

    Ein solider Krimi

    Den Beginn des Buches fand ich super spannend. Bis zu der Stelle an der Lily's Patient Selbstmord begeht, bin ich regelrecht durchs Buch geflogen. Ab da allerdings hat sich m. E. TD etwas verrannt. Die Hintergründe des Selbstmord werden dann von allen Seiten minutiös ausgebreitet und ich dachte mir öfter "zu viel". Das war mir zu viel Effekthascherei. Die ganze Story war mir zu abgefahren. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass es real so hätte passieren können. Soviel Dummheit und Korruption traue ich der britischen Polizei nicht zu. Auch werden im weiteren Verlauf des Buches Informationen, die man gerade erfahren hat, in einem separaten Kapitel noch einmal zusammengefasst. Die Autorin ist Deutsche. Das merkt man im Buch deutlich, denn es ist immer wieder gewollt britisch. Lily's Verhalten in ihrer Beziehung empfand ich teilweise als pupertär, einer erwachsenen Psychologin unangemessen. Hier gibt es zum Schluss auch noch einen kleinen Cliffhanger, der die Möglichkeit eines weiteren Bandes sehr wahrscheinlich macht.

    18. Mai 2025

3 von 8 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Tessa Duncan

Tessa Duncan hat in Psychologie promoviert und arbeitete viele Jahre als Beraterin in der Wirtschaft. Heute konzentriert sie sich fast ausschließlich aufs Schreiben. Unter dem Pseudonym Marie Lacrosse veröffentlichte sie die Trilogie »Das Weingut«, die ebenso wie die »Kaffeehaus«-Saga ein SPIEGEL-Bestseller wurde.

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