Blick ins Buch

Jugendbücher

Immer ist ein verdammt langes Wort

3,6(66)
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Über das Buch

Ausgezeichnet mit dem Delia Jugendliteraturpreis 2021 Manchmal verändert ein einziger Moment dein ganzes Leben. In Renas Fall: die Sekunde, in der das Motorrad gegen den Baum krachte. Koma, Schmerzen, Gedächtnislücken. Doch Rena ist hart im Nehmen, war sie schon immer! Mit allem wird sie fertig, nur nicht damit, dass ihr die Liebe vor die Füße fällt – buchstäblich, vom Balkon der Wohnung über ihr. Denn dieser Junge, der ein grün gesprenkeltes und ein hellblaues Auge hat, stellt alles in Frage.

Editionen (1)

ISBN9783733651718
VerlagFischer Sauerländer
Erscheinungsdatum23.09.20
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

66 Bewertungen

16 Rezensionen

3,6

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  • 4,0

    Unkonventionell und tiefschürfend. Ich hatte mich schon sehr lange auf dieses Buch gefreut, aber leider wurde ich noch vor dem Lesen gespoilert, was meine Vorfreude merklich eindämmte. Bitte spoilert niemanden und achtet stets darauf, den Buchtitel zu nennen und zu erfragen, ob euer Gegenüber dieses Buch noch lesen möchte, bevor ihr den kompletten Plot Twist inklusive dessen Aufklärung offenlegt. Bei manchen Büchern ist das gravierender als bei anderen, aber letztendlich sind Spoiler immer mies. Die Geschichte hat mich auf Anhieb gecatcht, zumal ich schnell erkannt habe, dass ich hier (wie bereits vermutet) ein tiefschürfendes Buch vor mir liegen habe. Einnehmend und emotional. Man weiß zunächst nicht genau, was hier vor sich geht, was real ist und was nicht. Das brachte zusätzliche Spannung in die Geschichte und fesselte mich damit gleich nochmal mehr an das Geschehen. Gemeinsam mit der Protagonistin Rena arbeiten wir ihre Vergangenheit auf und kehren in ihr neues, altes Leben zurück. Die Vorhersehbarkeit der Geschichte ist für mich schwer zu beurteilen, da ich ja leider schon im Voraus um die große Auflösung des Plots wusste und dementsprechend jeden klitzekleinen Hinweis sehr bewusst und überdeutlich wahrgenommen habe. Ich habe jede einzelne Seite regelrecht nach Anzeichen durchforstet, was ich unter normalen Umständen natürlich niemals getan hätte. Ich schätze das Buch aber als verwirrend ein, bis alle Puzzleteile an ihren Platz rückten. Die Geschichte lebt von einem Schockmoment, das ich in dieser Form leider nicht mehr erleben konnte. Manche Szenen waren ein bisschen seltsam, aber das passte irgendwie auch zu den Charakteren und ihrer Geschichte. Sabine Schoder hat exzentrische Figuren mit Ecken und Kanten erschaffen, welche die undurchsichtige und eigenwillige Stimmung des Buches unterstützten. Vom Stil her erinnerte mich diese Geschichte ein bisschen an die Jugendbücher von Antonia Michaelis, die ich persönlich ja sehr liebe. Nur wenige Figuren wurden differenziert ausgearbeitet, was für mich in diesem Fall aber völlig okay war. Alles war noch im Rahmen, wobei ich zu manchen Charakteren durchaus gerne noch mehr erfahren hätte - Vor allem zu Kick, in den ich mich mit jeder weiteren Seite noch ein bisschen mehr verliebt habe - Fairerweise machte es so aber auch mehr Sinn. Die Geschichte wird aus Rena's Sicht in der ersten Person Singular erzählt. Sie ist eine vielschichtige Protagonistin mit undurchsichtigem Innenleben, welches dem Buch zusätzliche Spannung verlieh. Spannung auf einer anderen, tiefgründigen und gefühlsintensiven Ebene. Rena war für mich nahbar, aber trotzdem war es nicht so, als hätte ich all ihre Gedanken und Emotionen am eigenen Leben miterlebt und nachempfunden. Ich konnte sie einfach gut verstehen, manchmal sogar zu gut. Sabine Schoder erzählt diese Geschichte undurchdringlich, einnehmend und mitreißend. Ihr Schreibstil ist außergewöhnlich, tiefgreifend und ausdrucksstark, was mich nochmal mehr mit Rena und ihrer Geschichte verschmelzen ließ. Ihr trockener Humor hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, er passte zu den harten Tatsachen, denen wir uns hier gegenüber sehen. Vom Ende hatte ich mir ehrlich gesagt noch etwas mehr erhofft, aber Tränen habe ich natürlich trotzdem vergossen. 4/ 5 Sterne ⭐️

    22. Apr. 2025

  • karilii
    karilii

    27 Follower

    2,5

    Das Buch war irgendwie merkwürdig. Eigentlich war es ganz gut. Nur das Ende und wie sich dann alles aufgelöst hat fand ich nicht gut.

    27. Aug. 2024

  • celis.library
    celis.library

    24 Follower

    3,0

    Rena macht sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen nach einem tragischen Unfall mit einem Motorrad. Nachdem sie aus ihrem Koma erwacht muss sie ihr Leben mit ihrer Mutter wieder auf die Beine stellen. Sie lernt einen Jungen kennen mit dem sie sich auf anhieb gut versteht und ihr zuversichtlich und verständlich gibt. Sie erlebt ungewöhnliche Tagträume indem sie ihren Unfall aus der Sicht einer anderen Person wahrnimmt und hat ständig Erinnerungslücken über Ereignisse, Personen und Ihrer Vergangenheit. Es ist eine schöne und sowohl auch traurige Geschichte eines Mädchens, das der Realität ins Auge sehen muss.

    29. Jan. 2026

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4312%
zischgi92
zischgi9226. Apr. 2026

Bis jetzt etwas verwirrend! 🧐

Seite 18051%

1 Kommentar verdeckt

Seite 31489%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Sabine Schoder

Sabine Schoder, Jahrgang 1982, hat Grafikdesign in Wien studiert und sich dort Hals über Kopf verliebt. Heute lebt sie mit ihrem Mann in Vorarlberg und widmet sich nach dem Erfolg ihres Jugendromans ›Liebe ist was für Idioten. Wie mich.‹ hauptberuflich dem Schreiben. Literaturpreise: ›Immer ist ein verdammt langes Wort‹ - Delia Jugendliteraturpreis 2021 ›Liebe ist was für Idioten. Wie mich.‹ - Nominiert für den Buxtehuder Bullen

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