Blick ins Buch

Sci-Fi

Am Abgrund der Unendlichkeit

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Über das Buch

Jenseits der Sterne lauert das Unvorstellbare – und wer zu lange in die Schwärze blickt, wird vielleicht selbst verschlungen. Im 27. Jahrtausend am Rand der Galaxis: Das Domenaion, ein Sternenbund voller rivalisierender Völker und alter Allianzen, steht vor dem Unbekannten. Ganze Sternsysteme verschwinden spurlos, Randkolonien brechen den Kontakt ab. Die Angst vor dem Abgrund zwischen den Sternen wird plötzlich real. Mitten ins Chaos geraten Captain Bendis Kahain und seine ungewöhnliche Crew – Raumretter, Schmuggler, Außenseiter. Ihr Alltag: Wrackbergungen, riskante Rettungsmissionen, und immer ein Auge auf das nächste Gesetz, das sie vielleicht brechen. Doch als eine uralte Schwärze den Rand der bekannten Galaxis verschlingt, werden sie zum letzten Hoffnungsfunken. Zwischen politischen Intrigen, verzweifelten Kolonisten und einer Bedrohung, die selbst die Paladine der Luminatoren überfordert, kämpfen sie um jede Antwort – und ums nackte Überleben. Wer wissen will, was im Schatten zwischen den Sternen wirklich wartet, sollte sich auf diese Reise gefasst machen.

Editionen (2)

ISBN9783732556526
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum31.10.19
Seitenzahl365

Rezensionen & Bewertungen

2 Bewertungen

1 Rezensionen

4,5

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  • doscho
    doscho

    21 Follower

    5,0

    Das Domenaion ist in Gefahr – denn es werden Wesen gesichtet, die aus der Leere zu kommen scheinen und zudem verdunkeln sich die Planeten. Können die Raumretter um den Captain Bendis Kahain das Unheil abwenden? So viele Ideen für so wenig Buch! So könnte man „Am Abgrund der Unendlichkeit“ zusammenfassen. Auf knapp 360 Seiten entwickelt Bernd Perplies eine rundum lesenswerte Science Fiction-Welt mit vielen tollen Ideen. Vor allen Dingen die verschiedenen Spezies machen das Buch lebendig. Neben den eher streitlustigen Nark und den Rhinoa – hier steckt die Herleitung im Namen – sind es vor allem die Floryll, die mich begeistert haben. Da Pflanzen in dem Sinne geschlechtsneutral sind, sind es auch die Floryll. Um dies zu verdeutlichen, hat sich Bernd Perplies an nonbinärer Sprache orientiert und diese selbstständig weiterentwickelt. Eine wunderbare Idee! Angesichts der steten Bedrohung gibt es auch einige individuelle Leidensgeschichten, die dann auch zu einem sehr interessanten Ende des Romans führen, über das man sicher noch lange nachdenken kann. Bernd Perplies hat es also wieder geschafft, eine interessante Welt mit Tiefgang und neuen Ideen zu erschaffen, die sich zudem auch gut weiterentwicklen lässt. Dafür gibt es von mir die Höchstpunktzahl und eine Kaufempfehlung.

    12. Sept. 2024

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