Blick ins Buch

Krimis

Wer Furcht sät

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Über das Buch

In London macht eine Bürgerwehr, der Club der Henker, Jagd auf böse Menschen - auf Pädophile, Mörder, Hassprediger - und erhängt sie. Mit diesen Fällen von Lynchjustiz beginnen für Detective Max Wolfe seine bisher schwierigsten Ermittlungen. Denn wie fängt man Mörder, die von der Öffentlichkeit als Helden gefeiert werden? Seine Spurensuche führt ihn tief unter die Stadt, in den Untergrund Londons mit seinen vielen stillgelegten Tunneln und Geisterstationen. Doch ehe Max den Club der Henker stellen kann, muss er am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Gut und Böse, Schuld und Unschuld ist ...

Editionen (6)

ISBN9783732529599
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum11.11.16
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

54 Bewertungen

6 Rezensionen

4,0

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  • milena.wkt
    milena.wkt

    5 Follower

    4,0

    Wieder ein sehr spannender Kriminalroman

    Der dritte Fall von Detective Max Wolfe hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Thematik der Lynchjustiz war mal was anderes. Auf die Auflösung, wer die Mörder sind, wäre ich auch nicht gekommen 🙈

    19. Nov. 2024

  • bucherpalast
    bucherpalast

    43 Follower

    4,0

    Spannend wie eh und je!

    Einfach wieder fantastisch! Jeder der mich kennt, weiß das ich Krimis meistens meide. Sie sind mir viel zu oft einfach zu… langweilig, zu seicht, zu wenig. Aber die Bücher von Tony Parsons? Ganz große Liebe! Der wirklich gute Schreibstil sorgt dafür das man nur so durch die Seiten rennt. Immer auf der Spur des Täters. Max Wolfe? Ein unglaublich sympathischer Hauptcharakter. Zauberhafter Vater und ach! Ich bin einfach verliebt in diesen Mann. Die Fälle die behandelt werden sind jedesmal wieder unfassbar kreativ und gut umgesetzt. Die Spannung in gerade diesem Band hat mich fast um den Verstand gebracht! Wenn ich nicht gewusst hätte das es noch weitere Teile gibt, hätte ich echt geglaubt das wir Max dieses Mal verlieren. Besonders gut finde ich auch den Zwiespalt der dieses Mal geherrscht hat. Jaa, Selbstjustiz ist niemals die richtige Lösung aber was ist wenn die bestraft werden die es wirklich verdient haben? Wie kann es dann etwas schlimmes sein? Bis kurz vor Ende war ich ratlos was die Täter anging. Wer hätte es sein können? Einfach jeder. Doch spätestens im Gerichtssaal war es mir dann für die eine Person klar und die anderen vielen nach und nach ins Muster. Super gelöst und auch die Motive die dahinter stecken! Ich für meinen Teil habe echt ein wenig mit ihnen sympathisiert, weil ich verstehen konnte wieso sie das getan haben. Aber dieses Ende!? Hallooo? So kann man uns doch nicht zurück lassen!! Ich bin schon sehr gespannt darauf wie dieser Storyplot in dem nächsten Teil aufgegriffen wird und was wirklich dahinter steckt. Für die Krimi-Fans unter euch: Wer von euch noch nicht die Reihe von Tony Parsons mit Max Wolfe kennt, ich lege sie euch wärmstens ans Herz. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert!

    7. Sept. 2023

  • herbsandhexes
    herbsandhexes

    86 Follower

    Was braucht es, damit aus Täter:innen Held:innen werden? Wann überlagert das Verlangen nach Vergeltung alles andere? In „Wer Furcht sät“ muss sich Detective Max Wolfe einem Fall stellen, der auf viele Arten herausfordernd ist: Ein Kollektiv, der Club der Henker, jagt in London diejenigen, die dem Recht entkommen sind und führt sie der von ihnen als gerecht angesehenen Strafe zu: Tod durch Erhängen. Auf die Mithilfe der Öffentlichkeit kann sich Max nicht verlassen, denn durch die Vergangenheit der Opfer und der zuvor ausgebliebenen Gerechtigkeit erfährt der Club der Henker und dessen Lynchjustiz großen Zuspruch. Während ihn die Spurensuche durch längst vergessene Orte führt, muss er schließlich am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Unschuld und Schuld ist… Max ist grundsätzlich ein recht typischer Ermittler: Gebeutelt vom Leben und mit einem Bein in der Vergangenheit. Daher fand ich den Versuch einen Anker im „Jetzt“ einzubauen (er ist alleinerziehender Vater) recht geschickt. Thematisch war der Fall sehr spannend und auch die zwischenmenschlichen Konflikte kamen mir überwiegend authentisch vor – abgesehen von der kurzen Episode zum Anbandeln mit einer am Fall beteiligten Person, das war für mich höchst eigenartig zu lesen. Dafür waren die historischen Exkurse zu z. B. unterirdischen Flüssen, stillgelegten Bahnhöfen und einem berüchtigten Henker ausgesprochen interessant. Diese Bezüge haben den Krimi für mich merklich aufgewertet und zur unheilvollen Atmosphäre beigetragen. Einige Szenen waren zwar etwas wunderlich (z. B. die inneren Zerwürfnisse über die potentielle Kastration seines Hundes und dessen mögliche Gedanken hierzu), aber grundsätzlich habe ich „Wer Furcht sät“ als gelungene Zuglektüre empfunden. (Das Buch ist der dritte Teil einer Reihe, was mir erst im Nachgang aufgefallen ist. Inzwischen habe ich den Auftakt ebenfalls gelesen: Man verpasst nichts.)

    25. Juni 2023

3 von 6 Rezensionen

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