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Romane

Luft zum Leben

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Über das Buch

Vom Einverstandensein mit dem Leben - so, wie es ist Eine Frau flaniert in den frühen Achtzigerjahren nach Feierabend durch Ostberlin, weil sie einmal nicht als Erste zu Hause sein möchte. In Moskau soll eine Schriftstellerin die Primaballerina Ulanowa portraitieren, wartet tagelang auf ein Treffen und erlebt dann Unverhofftes. Ein Kind atmet zum ersten Mal ein, eine Großmutter zum letzten Mal aus. Und eine Frau in den mittleren Jahren versucht, mit einer Krebsdiagnose umzugehen. Von Sehnsucht und Fernweh, von Diktatur und innerer Freiheit, vom Menschsein und Menschbleiben erzählen diese Geschichten. So treffsicher, so lakonisch kann nur Helga Schubert dem Leben auf den Grund gehen.

Editionen (3)

ISBN9783732483952
Verlagargon
Erscheinungsdatum13.11.25

Rezensionen & Bewertungen

15 Bewertungen

5 Rezensionen

3,9

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  • 5,0

    Geschichten vom Übergang ist der Untertitel von Helga Schuberts neuester Veröffentlichung. Es beinhaltet Storys aus 65 Jahren. Geschichten aus der DDR, veröffentlichte und verbotene, sowie aktuelle Texte. Es ist wunderbar ein Leben zu verfolgen und einzutauchen in lebendige Geschichte. Eine klare Empfehlung.

    4. Jan. 2026

  • mrs_pike
    mrs_pike

    116 Follower

    4,0

    Ich liebe Helga Schuberts "Vom Aufstehen" und auch "Der heutige Tag" hat mich unendlich berührt. Leider war das bei "Luft zum Leben" nur selten so. Es ist eine Sammlung älterer, teils bisher unveröffentlichter und neuerer Texte. Manches schien mir ein wenig zu luzide, zu sehr zwischen-den-Zeilen geschrieben- ja, so war das in der DDR mit Zensur und so, aber...ich konnte mich nicht einfühlen und war leicht genervt. Vielleicht war es auch eine Meta Ebene zu intellektuell für mich, momentan brauche ich wohl eher leichtere Kost. Ihre tiefe Liebe zu ihrer Heimatstadt Berlin zu spüren, hat mich wieder mit dem Buch versöhnt.

    8. Dez. 2025

  • anja._liest
    anja._liest

    331 Follower

    In diesem Buch finden wir Geschichten zum Thema Übergang. Es geht zum Beispiel um den Übergang von der DDR zum vereinigten Deutschland. Aber auch um Krankheit, Tod, dem weiterleben nach einschneidenden Erlebnissen. Einige dieser Texte haben in der DDR keine Druckgenehmigung erhalten. Wurden hier zum ersten Mal veröffentlicht. Die Geschichten erfassen eine Zeitspanne von 1960 - 2025. Helga Schubert hat viel zu erzählen, teils mit ihrer autobiografischen Erfahrung, teils fiktiv. Klug, wortgewandt und still sind diese Geschichten. Die Sprache ist ganz klar, fast nüchtern. Keine Sentimentalität, kein Wort zu viel. Helga Schubert ist mittlerweile 85 Jahre alt und hat viel erlebt. Genau das merkt man den Geschichten auch an. Sie hat eine Stimme und nutzt diese auch. Vor allem die Geschichten in der ehemaligen DDR haben mich sehr berührt. Damals war ich noch zu klein um alles zu verstehen. Die Vergleiche mit den Menschen, die auf der anderen Seite Deutschlands gelebt haben, gibt’s ja immer schon. Ich kenne eher nur die Meinung über die Superfrau in der DDR. Vollzeitjob, Kinder, Haushalt. Das macht sie alles so nebenbei. Auch das prangert Helga Schubert an. So einfach war es dann wohl doch nicht. Das ist aber nur ein Beispiel. Ich möchte noch nicht alles verraten. Der Titel des Buches wird zum Sinnbild. Was brauchen wir als Menschen? Zugehörigkeit, die Möglichkeit sich selbst treu zu bleiben, Verständnis…. Eine intensive Leseerfahrung, die viel Aufmerksamkeit verlangt aber auch verdient. Ein stilles, literarisch hochwertiges, vom Themengebiet her wichtiges Werk, das ich euch sehr ans Herz legen möchte.

    18. Dez. 2025

3 von 5 Rezensionen

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