Blick ins Buch

Krimis

Azzurro mortale

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Über das Buch

Eine Wasserleiche und Familienbesuch aus Rom: Im italienischen Urlaubskrimi Azzurro mortale ermittelt Commissario Vito Grassi und sein Powerfrauen-Team zum 2. Mal im atemraubend schönen Ligurien. Raue Klippen, malerische Dörfer und das karibisch anmutende Blau des ligurischen Meeres: Commissario Vito Grassi hat sich in seinem idyllisch gelegenen Rustico in Levanto eingelebt und freut sich über den Besuch seiner Frau und seines Sohnes aus Rom. Seine resolute Mitbewohnerin Toni ist allerdings wenig begeistert darüber, dass sie deswegen vorübergehend zu ihrer Mutter ziehen soll. Während Grassi mehr oder weniger erfolgreich versucht, sein Privatleben zu managen, wird im beschaulichen Corniglia - dem kleinsten Dorf der Cinque Terre - eine Leiche angeschwemmt. Identität, Fundort und die Todesursache "Trockenes Ertrinken" geben der Polizei Rätsel auf. Grassi ist überzeugt, dass der junge Mann ermordet wurde. Über eine anonyme Zeugin können er und seine schlagfertige junge Partnerin Marta Ricci eine überraschende Verbindung des Toten zum Einsturz der Morandi-Brücke herstellen, die 2018 ein Arbeiter-Wohnviertel von Genua unter sich begrub. Als Grassi knapp einen weiteren Mord verhindert und dabei selbst in Lebensgefahr gerät, wird ihm klar, dass er mit seinen Ermittlungen einem größeren Feind in die Quere gekommen ist. Mit Vito Grassi hat der Autor Andrea Bonetto für seinen Italien-Krimi einen einfühlsamen wie eigenwilligen Commissario erschaffen. Geistreich und mit viel Humor ermittelt er an der schönsten Küste Italiens - das perfekte Urlaubshörbuch für Fans von Krimis mit Humor und Hörer:innen von Pierre Martin oder Jean-Luc Bannalec.

Editionen (3)

ISBN9783732472826
VerlagArgon Verlag
Erscheinungsdatum02.04.24

Rezensionen & Bewertungen

45 Bewertungen

10 Rezensionen

4,1

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  • hasirasi2
    hasirasi2

    218 Follower

    5,0

    800 Stufen für eine Leiche „Die Großen lässt man laufen, und die Kleinen hängt man auf oder trampelt über ihre Gräber.“ (S. 181) Eigentlich macht Commissario Vito Grassis gerade einen Ausflug mit seiner Frau und seinem erwachsenen Sohn, die ihn endlich in Ligurien besuchen, doch als ihn seine Partnerin Ispettore Ricci anruft und eine im Hafenbecken von Corniglia treibende Leiche meldet, fährt er sofort dorthin. Nachdem sie den Toten endlich bergen konnten, wirft er gleich mehre Fragen auf. Er kann nicht identifizieren werden, ist an trockenem Ertrinken gestorben und hat kurz vor seinem Tod Austern, Hummer und Champagner zu sich genommen, obwohl er nicht so aussieht, als könnte er sich solche Mahlzeiten leisten. Grassi ist sich sicher, dass er ermordet wurde. Aber erst als ihn ein Rechtsanwalt informiert, dass eine anonym bleiben wollende Mandantin den Toten kannte, kommt Bewegung in den Fall. Sie hatte ihn vor 4 Jahren das letzte Mal beim Einsturz der Morandi-Brücke gesehen und dachte, er sei damals wie so viele andere gestorben. Um herauszubekommen, wer ihn jetzt warum ermordet hat, müssen Grassi und Ricci ermitteln, was der Tote seitdem gemacht hat. Andrea Bonetto baut bei Vito Grassis zweitem Fall auf einen realen Hintergrund. Die Morandi-Brücke verband den Ost- und Westteil von Genua und stürzte am 14.8.2018 aufgrund längst bekannter und nie behobener Baumängel ein, wobei 43 Menschen starben. Die Verbindung des realen Unglücksfalls mit einem zwar konstruierten, aber sehr spannenden Kriminalfall ist dem Autor ausgesprochen gut gelungen. Grassi und Ricci ermitteln im Umfeld großer Baufirmen, die mit der Mafia in Verbindung gebracht werden. Der Krimi lebt auch vom Zwischenmenschlichen. Grassis Frau hatte erwartet, dass er in Ligurien nur den Tod seines Vaters verarbeitet und danach zu ihr nach Rom zurückkehrt, doch es gefällt ihm hier viel zu gut, die Arbeit und das Leben sind viel entspannter. Außerdem stößt ihr auf, dass er in der von seinem Vater „geerbten“ Untermieterin Toni eine sehr gute Freundin gefunden hat und sie weiterhin bei sich wohnen lässt. Ist da etwa mehr zwischen ihnen? Das wissen auch Grassi und Toni nicht immer so genau … Wie schon der erste Band hat mich dieser wieder mit seinen Beschreibungen von Land, Leuten und kulinarischen Genüssen begeistert (es ist sogar ein Rezept für Testaroli, die älteste Pasta Italiens drin). Da bekommt man glatt Lust auf einen Urlaub in Ligurien, nur bitte ohne Mord.

    12. Apr. 2024

  • ramobasbuecherwelt
    ramobasbuecherwelt

    208 Follower

    5,0

    Habe diese Geschichte als Hörbuch gehört!

    Ein weiterer wunderbarer Band. Tolle Story, toller Sprecher und erklärender Epilog... Bin auf weitere Hörbücher gespannt!

    29. Mai 2024

  • zeilengourmet
    zeilengourmet

    147 Follower

    5,0

    Zweiter Fall für Vito Grassi

    Auch der zweite Fall von l Grassi hat mir gut gefallen und mich nach Bella Italia entführt. Der Autor hat einen sehr malerischen Schreibstil, man kann sich Ligurien und insbesondere die Region der Cinque Terre gut vorstellen. Der Fall scheint verworren, auf einmal spielt eine eingestürzte Brücke in Genua eine Rolle. Dann wird es klassisch italienisch, als die Mafia, die 'Ndrangheta, und Drogen ins Spiel kommen. Grassi und Ricci sind mittlerweile ein gutes Team, auch Toni treffen wir wieder. In dem Buch geht es nicht non-stop um den Fall, es geht auch viel um das Privatleben und das Zusammenleben von Toni und Grassi, das macht den Charme des Buches aus. Ich habs gern gelesen und freue mich auf eine Fortsetzung.

    2. Juli 2024

3 von 10 Rezensionen

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