
36 Follower
War leider nicht so meins :/
12. Apr. 2024
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12. Apr. 2024
Blick ins Buch
2612 Bewertungen
751 Rezensionen
4,2
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12. Apr. 2024
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„A Breath of Winter” von Carina Schnell ist der Auftakt der Rabenwinter-Dilogie. Eine Romantasy mit leichten Bezügen zur nordischen Mythologie. Dieser Roman wurde mir von meiner „Buchbestie“ so lange empfohlen, bis ich ihn nun endlich gelesen habe. Man kann also sagen, dass ich „A Breath of Winter“ wirklich mögen wollte – doch im Moment weiß ich so gar nicht, was ich von dem Gelesenen halten soll. Schnells Schreibstil ist in Ordnung. Ich hatte definitiv nicht die Probleme, die andere Rezensenten verlauten lassen – ein ordentlicher Lesefluss war also schon zu jeder Zeit gegeben. Das Grundkonzept ist sehr reizvoll, das nordische Setting charmant. Leider wirkt die erschaffene Welt einfach leer und die Bezüge zur nordischen Mythologie sind ziemlich fragwürdig. Ich stimme anderen Rezensenten zu, dass die Walküren in diesem Auftakt mehr wie die Griechischen Harpyien dargestellt werden, allerdings sollen sie zuvor dem Originalmythos entsprochen haben. Da genau diese Dissonanz im Folgeband „A Whisper of Wings“ näher beleuchtet werden soll, möchte ich darüber noch nicht urteilen. Möglich, dass damit auch eine akkuratere Repräsentation der Edda einhergeht und die Referenzen hier bewusst halbgar und vage waren. Ich werde es herausfinden. Die Charaktere sind allesamt interessant und allesamt viel zu flach. Die Protagonisten machen in meinen Augen keine nennenswerte Entwicklung durch. Die damit verbundene Liebesgeschichte nimmt zu viel Raum ein und ist ziemlich fragwürdig. Sie verläuft nach dem Romantasy Schema F und für mich ist da keinerlei Knistern zu spüren. Die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen – insbesondere Gents Perspektive wird sehr schnell sehr intensiv. Rückblickend betrachtet passt das allerdings zu seinen sonstigen „Interessen“. Was mich zu meinem größten Dilemma führt, das ich nicht erklären kann, ohne den gesamten Roman zu spoilern – was ich nicht tun werde. Nur so viel: Schnell bewegt sich hier auf hauchdünnem Eis in Frage der Moral. Grundsätzlich finde ich es gut, dass sie sich hier an etwas Neuem versucht hat, aber das gibt das Genre einfach nicht her. Denn „A Breath of Winter“ beinhaltet so einige Aspekte, die in einer Dark oder Grim Fantasy wunderbar funktioniert hätten. Tatsächlich würde ich diese Variante auch sofort lesen wollen, doch die weichgewaschene Romantasy Version funktioniert halt nicht so richtig. Alles in allem ist „A Breath of Winter” voller guter Ideen, doch die Umsetzung ist schwach. Ich hatte beim Lesen trotzdem eine gute Zeit und bin gespannt, wie es in „A Whisper of Wings“ weitergehen wird. Ich hoffe nur, dass sich meine Befürchtungen nicht bewahrheiten werden. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden: schwache 3 Sterne.
24. Jan. 2026
„A Breath of Winter” von Carina Schnell ist der Auftakt der Rabenwinter-Dilogie. Eine Romantasy mit leichten Bezügen zur nordischen Mythologie. Dieser Roman wurde mir von meiner „Buchbestie“ so lange empfohlen, bis ich ihn nun endlich gelesen habe. Man kann also sagen, dass ich „A Breath of Winter“ wirklich mögen wollte – doch im Moment weiß ich so gar nicht, was ich von dem Gelesenen halten soll. Schnells Schreibstil ist in Ordnung. Ich hatte definitiv nicht die Probleme, die andere Rezensenten verlauten lassen – ein ordentlicher Lesefluss war also schon zu jeder Zeit gegeben. Das Grundkonzept ist sehr reizvoll, das nordische Setting charmant. Leider wirkt die erschaffene Welt einfach leer und die Bezüge zur nordischen Mythologie sind ziemlich fragwürdig. Ich stimme anderen Rezensenten zu, dass die Walküren in diesem Auftakt mehr wie die Griechischen Harpyien dargestellt werden, allerdings sollen sie zuvor dem Originalmythos entsprochen haben. Da genau diese Dissonanz im Folgeband „A Whisper of Wings“ näher beleuchtet werden soll, möchte ich darüber noch nicht urteilen. Möglich, dass damit auch eine akkuratere Repräsentation der Edda einhergeht und die Referenzen hier bewusst halbgar und vage waren. Ich werde es herausfinden. Die Charaktere sind allesamt interessant und allesamt viel zu flach. Die Protagonisten machen in meinen Augen keine nennenswerte Entwicklung durch. Die damit verbundene Liebesgeschichte nimmt zu viel Raum ein und ist ziemlich fragwürdig. Sie verläuft nach dem Romantasy Schema F und für mich ist da keinerlei Knistern zu spüren. Die beiden fühlen sich direkt zueinander hingezogen – insbesondere Gents Perspektive wird sehr schnell sehr intensiv. Rückblickend betrachtet passt das allerdings zu seinen sonstigen „Interessen“. Was mich zu meinem größten Dilemma führt, das ich nicht erklären kann, ohne den gesamten Roman zu spoilern – was ich nicht tun werde. Nur so viel: Schnell bewegt sich hier auf hauchdünnem Eis in Frage der Moral. Grundsätzlich finde ich es gut, dass sie sich hier an etwas Neuem versucht hat, aber das gibt das Genre einfach nicht her. Denn „A Breath of Winter“ beinhaltet so einige Aspekte, die in einer Dark oder Grim Fantasy wunderbar funktioniert hätten. Tatsächlich würde ich diese Variante auch sofort lesen wollen, doch die weichgewaschene Romantasy Version funktioniert halt nicht so richtig. Alles in allem ist „A Breath of Winter” voller guter Ideen, doch die Umsetzung ist schwach. Ich hatte beim Lesen trotzdem eine gute Zeit und bin gespannt, wie es in „A Whisper of Wings“ weitergehen wird. Ich hoffe nur, dass sich meine Befürchtungen nicht bewahrheiten werden. Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden: schwache 3 Sterne.
24. Jan. 2026

302 Follower
In diesem Fall habe ich mich von den vielen guten Rezensionen und dem schönen Cover blenden lassen. Auch der Titel gefällt mir sehr gut, er rollt sich wunderbar von der Zunge. Aber leider ist das Buch inhaltlich überhaupt nicht meins gewesen. Der Klappentext vermittelt einem, man würde eine gesetzlose Welt voller Monster und Magie betreten. Das war nicht so. Ich hab selten ein Buch mit so wenig Handlung bzw. zusammenhängenden Ereignissen gelesen/gehört und auch selten so viele Fragezeichen im Kopf gehabt. Dabei bin ich oft gewillt über kleine Logikfehler und Sinnhaftigkeit hinwegzusehen, wenn mir das Buch gefällt, aber in diesem Fall war das überhaupt nicht möglich, man klappt das Buch zu und denkt "häääh??!" ⚠️⚠️⚠️Spoiler⚠️⚠️⚠️ Es fing schon mit den Charakteren an, die total blass sind, selbst Smilla und Gent. Die Wilde Jagd, die irgendwie nichts jagt und auch nicht wild ist. Aber die finden Smilla super, obwohl kaum Interaktion stattfindet. Der Fürst der Unterwelt, was uns der Name auch immer in Zusammenhang mit den Begebenheiten in diesem Buch sagen soll? Für mich passen die Begriffe "Wilde Jagd" und "Fürst der Unterwelt" nicht in dieses Buch, aber ok. Es kamen auch nur wenig Monster und Magie vor! Ich hatte da deutlich mehr erwartet! Dann fand ich vieles etwas leicht gelöst, zum Beispiel sind offenbar überall im Boden Knochen verteilt, wenn man sie grad braucht. Die ganze Sache mit dem Hexenschlächter war so unrealistisch. Aufgrund der Aussage einer Wahrsagerin gehe ich nicht los und schlachte Menschen ab, das war doch sehr weit hergeholt, vor allem hinsichtlich dessen, wer es nachher war. Total unpassend, diese Person hat dadurch alle Glaubwürdigkeit verloren und wirkt nur noch wie ein abergläubischer, selbstgerechter Angsthase. Die Liebesgeschichte war für mich nicht so schlecht wie befürchtet, aber natürlich hat sie Unmengen Raum eingenommen, den man sonst super mit Handlung hätte füllen können. Zum Ende hin wurde es dann auch wieder sehr einfach. Man kann anscheinend wirklich alles verzeihen🙄 Auch nach meinem Wechsel zum Hörbuch wurde es nicht besser, denn das ist leider nicht gut eingesprochen. Ich werde also diese Reihe nicht weiter verfolgen. Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsbuch im Austausch für eine ehrliche Meinung.
28. Jan. 2024
In diesem Fall habe ich mich von den vielen guten Rezensionen und dem schönen Cover blenden lassen. Auch der Titel gefällt mir sehr gut, er rollt sich wunderbar von der Zunge. Aber leider ist das Buch inhaltlich überhaupt nicht meins gewesen. Der Klappentext vermittelt einem, man würde eine gesetzlose Welt voller Monster und Magie betreten. Das war nicht so. Ich hab selten ein Buch mit so wenig Handlung bzw. zusammenhängenden Ereignissen gelesen/gehört und auch selten so viele Fragezeichen im Kopf gehabt. Dabei bin ich oft gewillt über kleine Logikfehler und Sinnhaftigkeit hinwegzusehen, wenn mir das Buch gefällt, aber in diesem Fall war das überhaupt nicht möglich, man klappt das Buch zu und denkt "häääh??!" ⚠️⚠️⚠️Spoiler⚠️⚠️⚠️ Es fing schon mit den Charakteren an, die total blass sind, selbst Smilla und Gent. Die Wilde Jagd, die irgendwie nichts jagt und auch nicht wild ist. Aber die finden Smilla super, obwohl kaum Interaktion stattfindet. Der Fürst der Unterwelt, was uns der Name auch immer in Zusammenhang mit den Begebenheiten in diesem Buch sagen soll? Für mich passen die Begriffe "Wilde Jagd" und "Fürst der Unterwelt" nicht in dieses Buch, aber ok. Es kamen auch nur wenig Monster und Magie vor! Ich hatte da deutlich mehr erwartet! Dann fand ich vieles etwas leicht gelöst, zum Beispiel sind offenbar überall im Boden Knochen verteilt, wenn man sie grad braucht. Die ganze Sache mit dem Hexenschlächter war so unrealistisch. Aufgrund der Aussage einer Wahrsagerin gehe ich nicht los und schlachte Menschen ab, das war doch sehr weit hergeholt, vor allem hinsichtlich dessen, wer es nachher war. Total unpassend, diese Person hat dadurch alle Glaubwürdigkeit verloren und wirkt nur noch wie ein abergläubischer, selbstgerechter Angsthase. Die Liebesgeschichte war für mich nicht so schlecht wie befürchtet, aber natürlich hat sie Unmengen Raum eingenommen, den man sonst super mit Handlung hätte füllen können. Zum Ende hin wurde es dann auch wieder sehr einfach. Man kann anscheinend wirklich alles verzeihen🙄 Auch nach meinem Wechsel zum Hörbuch wurde es nicht besser, denn das ist leider nicht gut eingesprochen. Ich werde also diese Reihe nicht weiter verfolgen. Vielen Dank an Netgalley und den Verlag für das Rezensionsbuch im Austausch für eine ehrliche Meinung.
28. Jan. 2024
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Seitenbasierte Kommentare

Der Anfang liest sich schon mal super 😍
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