Blick ins Buch

Humor

Jetzt ist Sense

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Über das Buch

Ausgerechnet an ihrem 50. Geburtstag bekommt die Psychologin Liv Bentele Besuch von einem attraktiven Mann im schwarzen Cape. Leider hat sich der Mann nur in der Tür geirrt. Aber dann ist plötzlich die alte Dame tot, nach der er sich erkundigt hat, und Liv stellt ihn zur Rede. In Wahrheit sei er Thanatos, der griechische Gott des sanften Todes, antwortet er freundlich, und ja, es deprimiere ihn zutiefst, wie unwürdig das Sterben heute sei. Liv sieht in ihm eher einen von Todessehnsucht geplagten Neurotiker und bietet ihm therapeutische Hilfe an. Dabei stellt sich heraus, dass ihr neuer Klient tatsächlich ein höheres Wesen ist – und gerne hilfsbereit, wenn es um gewissenlose Makler oder gewalttätige Ehemänner geht ...

Editionen (3)

ISBN9783732459131
VerlagArgon Digital
Erscheinungsdatum10.02.23

Rezensionen & Bewertungen

230 Bewertungen

59 Rezensionen

3,9

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  • vhora89
    vhora89

    111 Follower

    4,5

    Was das Leben wirklich bedeutet und wann es Zeit ist zu gehen

    Mit besonders literarischer Finesse, entführt uns Hans Rath in die Welt des Todes. Das geschieht zuerst leicht satirisch, indem er das Thema ein wenig auf die Schippe nimmt. Die Dialoge sind gerade zu von Humor durchzogen und entlocken dem Leser ziemlich viele Lacher. Spätestens ab der Hälfte wird es langsam dramatischer und man weiß eigentlich schon von Anfang an, wohin das führen soll. Naja. Eigentlich hätte ich eine ganz andere Richtung am Schluss erwartet, dadurch der eine halbe Stern Abzug. Denn wie ich es aus "Im nächsten Leben wird alles besser" von Hans Rath kenne, sollten eigentlich die Tränen fließen. Was hier nicht der Fall war. Trotzalledem eine schöne Lektüre, die auch ethische Fragen aufwirft, ob wir bereit sind, ein anderes Leben gegen unseres einzutauschen, wenn der Tod vor unserer Haustür steht. Und noch vieles mehr. Eine Leseempfehlung gebe ich auf jeden Fall raus.

    Was das Leben wirklich bedeutet und wann es Zeit ist zu gehen

    31. Jan. 2026

  • helenaliebt
    helenaliebt

    83 Follower

    2,5

    Final Destination 2.0

    Leider so gar nicht das was ich mir nach der Inhaltsangabe vorgestellt habe. Was ich mir vorgestellt habe sieht man im Bild. Der Tod äußert erst auf Seite 217 von 288 (!), dass er so gar keine Lust auf seinen Job hat und in Therapie geht er auch nicht wirklich. Die relativ blasse Protagonistin ist Psychologin mit sage und schreibe einem Termin im ganzen Roman. Sie äußert zwar mehrmals keine Zeit zu haben, aber anhand ihres Slow Lifes kann man das nun wirlich nicht ausmachen. Für einen Psychologen/ Philosophen finde ich das Thema insgesamt vom Autor dürftig umgesetzt. Das war schon bei "Und Gott sprach: Wir müssen reden!" so. Mich hat das Buch nicht eine Sekunde zum Nachdenken gebracht. Der Humor brachte mich hin und wieder zum Schmunzeln. Das wars. Die ganzen Nebenstränge mit den unsympathischen Herren in der Midlife Crisis fand ich anstrengend. Fremdgehen war Thema Nummer eins. Was ein seltsames Männerbild der Autor hat. War einer der Herren irgendwie nötig für die Handlung? Alles irgendwelche Nullnummern. Der Tod nennt sich Zino. Er ist dauerhaft am Rauchen, Trinken und Lügen. Gerade durch Letzteres hatte ich das Gefühl, dass der Autor die Handlung immer wieder verändern wollte, oder erst konnte und zwar immer dann wenn er in einer Sackgasse steckte. Das man Nachhilfe in griechischer Mythologie bekommt ist zwar ein ganz netter Nebeneffekt, aber kein Grund um den Roman zu lesen. Leider reicht es nicht nur eine gute Idee zu haben. Zitat S. 279 »Wie sagte einst ein kluger Mann? Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist.« »Konfuzius?«, riet sie. »Rocky Balboa, antwortete er und stand auf.

    Final Destination 2.0

    8. Juni 2026

  • chaosqueen2804
    chaosqueen2804

    446 Follower

    3,0

    Irgendwann, früher oder später, da kommt der Tot und holt einen ab.

    Ich möchte gar nicht groß über dieses Buch erzählen, da ich das Gefühl hab, dass es nicht direkt für meine Altersklasse bestimmt ist, aber dennoch möchte ich erwähnen, dass es ein sehr angenehmes Buch zum Nachdenken war. Der Schreibstil war flüssig und die Kapitel kurz, sodass es ein kurzes Lese-Vergnügen bot. Mit ein bisschen Witz und ganz viel Charme durfte ich Oliva und dem Gott des Todes auf ihrer außergewöhnlichen Reise folgen. Fragen wie: Kann man den Tot austricksen? Ist alles Vorher bestimmt? Wie sieht das Leben danach aus? Und vor allem "Nutze deine Zeit die du hast und lebe dein Leben, weil du nie wissen kannst, wann es vorbei ist" standen als Mottos im Vordergrund dieser Geschichte. Sicherlich stellt dieses Buch auch eine schöne Geschenk-Idee dar, für Menschen die gerne Lesen und vielleicht schon eher in ihren 50er sind :) Die Themen welche im Buch vorkommen, sind dennoch für alle Altersklassen gedacht und meiner Meinung nach auch lesenswert.

    27. Feb. 2025

3 von 59 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hans Rath

Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt mit seiner Familie in Berlin, wo er unter anderem als Drehbuchautor tätig ist. Mit der Romantrilogie Man tut, was man kann, Da muss man durch und Was will man mehr hat Rath sich eine große Fangemeinde geschaffen. Zwei der Bücher wurden bereits fürs Kino verfilmt. Die drei Bände der Und Gott sprach-Reihe wurden ebenfalls zu Bestsellern. Und als eine Hälfte des Autorenduos Moritz Matthies hat er eine der erfolgreichsten Hörbuchreihen der letzten Jahre mitgeschaffen.

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