Schafft sich die Menschheit selber ab? »Singularity« ist der neue Science-Fiction-Thriller von Bestseller-Autor Joshua Tree über die Zukunft der künstlichen Intelligenz.
Ende des 21. Jahrhunderts ist die Menschheit tief gespalten: Während die eine Hälfte medizinisch bestens versorgt ein langes Leben führt, ist die andere schlicht überflüssig. Bestenfalls als billige Arbeitskräfte haben die meisten Menschen ein karges Auskommen. Einer dieser Überflüssigen ist James, der als Hausdiener der neuen Elite anheuert. Von seinem neuen Herrn erhält er einen rätselhaften Auftrag: Er soll dessen vor zwanzig Jahren verschollene Tochter wiederfinden - in einer virtuellen Simulation. Schon bald muss er erkennen, dass nicht bloß die Grenzen von VR und Wirklichkeit verschwimmen, sondern auch die von Mensch und Maschine. Und ihm offenbart sich ein schreckliches Geheimnis, das die Zukunft und Vergangenheit der Menschheit in Frage stellt.
Was für ein Ritt durch den technologischen Fortschritt, die Zeit, die Frage was uns zum Menschen macht und noch so viel mehr. Ein Wunder dass das alles in ein Buch gepasst hat. Aber Joshua Tree weiß eben wie man eine Geschichte nicht nur zum Leben erweckt, sondern ihr auch noch ganz viel zwischen den Zeilen mit auf den Weg gibt. Einfach wow und zum Glück kann ich noch ganz viele seiner Geschichten erkunden. 🙌🏻
Zu Recht ein Seraph Preisträger!
19. Mai 2024
5,0
Was für ein Ritt durch den technologischen Fortschritt, die Zeit, die Frage was uns zum Menschen macht und noch so viel mehr. Ein Wunder dass das alles in ein Buch gepasst hat. Aber Joshua Tree weiß eben wie man eine Geschichte nicht nur zum Leben erweckt, sondern ihr auch noch ganz viel zwischen den Zeilen mit auf den Weg gibt. Einfach wow und zum Glück kann ich noch ganz viele seiner Geschichten erkunden. 🙌🏻
Zu Recht ein Seraph Preisträger!
Zwar wenig Thrill, dafür aber ein sehr spannendes Thema.
In einer Zukunftsvision, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine immer mehr verschwimmen, entführt uns Joshua Tree mit seinem preisgekrönten Roman „Singularity“ in die späten Jahre des 21. Jahrhunderts. Die Menschheit ist tief gespalten: Während die eine Hälfte der Bevölkerung dank fortschrittlicher medizinischer Versorgung ein langes und komfortables Leben genießt, fristet die andere Hälfte ein karges Dasein als billige Arbeitskräfte. In dieser Welt lebt James, ein Hausdiener der neuen Elite, der von seinem Herrn den Auftrag erhält, dessen vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter in einer virtuellen Simulation wiederzufinden.
Im Zentrum des Romans steht der Begriff der Singularität. Diese bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem der technische Fortschritt so weit fortgeschritten ist, dass die Grenzen zwischen Mensch und Maschine vollständig verschwimmen. In dieser Zukunftsvision sind Mensch und künstliche Intelligenz ununterscheidbar miteinander verschmolzen, sodass keine klare Differenzierung mehr möglich ist. Dieser tiefgreifende ethische Hintergrund bildet das Herzstück der Geschichte. Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, was es bedeutet, menschlich zu sein, wenn Maschinen dieselben Fähigkeiten und Emotionen besitzen. Joshua Tree illustriert diese Thematik durch zahlreiche kleine, aber bedeutungsvolle Beispiele, die den Leser zum Nachdenken anregen. Die Charaktere und ihre Interaktionen spiegeln die Herausforderungen und moralischen Dilemmata wider, die mit einer solchen Verschmelzung einhergehen. Dadurch wird die Singularität nicht nur als technisches Konzept, sondern auch als tiefgreifende philosophische Fragestellung greifbar gemacht.
In „Singularity“ begleiten wir drei interessante Protagonisten: Rhea, Adam und James. Auf den ersten Blick scheinen ihre Leben und Geschichten Welten voneinander entfernt zu sein, doch es gibt ein unsichtbares Band, das sie miteinander verbindet. Während des Romans entfalten sich ihre individuellen Handlungsstränge auf dynamische und oft unvorhersehbare Weise, was die Erzählung manchmal komplex und verwirrend erscheinen lässt. Doch gerade diese Komplexität trägt zur Spannung bei und sorgt dafür, dass der Leser bis zum Schluss gefesselt bleibt. Am Ende des Buches werden die scheinbar losen Fäden meisterhaft zusammengeführt, wodurch ein beeindruckendes Gesamtbild entsteht, das für eine tiefe Genugtuung sorgt.
Obwohl der Roman als Science-Fiction-Thriller kategorisiert ist, sucht man den klassischen Nervenkitzel vergeblich. Stattdessen entfaltet sich der Roman wie eine epische Space Opera. Die Spannung entsteht weniger durch rasante Verfolgungsjagden oder plötzliche Wendungen, sondern durch die Erzählweise und die sorgfältig konstruierte Welt, die Joshua Tree erschaffen hat. Diese Mischung aus tiefgehender Charakterentwicklung und weitreichender Handlung verleiht dem Buch eine einzigartige Atmosphäre, die den Leser in ihren Bann zieht und ihn auf eine unvergessliche Reise durch Raum und Zeit mitnimmt.
„Singularity“ ist nicht nur lesenswert für eingefleischte Science-Fiction-Fans, sondern auch für Leser, die sich für dystopische Erzählungen begeistern. Der Roman spricht all jene an, die sich gerne mit tiefgründigen philosophischen und ethischen Fragen auseinandersetzen. Die komplexen Themen und die vielschichtige Handlung bieten reichlich Stoff für Reflexion und Diskussion, was das Buch zu einem wichtigen Werk für alle macht, die sich für die Schnittstelle von Technologie und Menschlichkeit interessieren.
11. Aug. 2024
4,0
Zwar wenig Thrill, dafür aber ein sehr spannendes Thema.
In einer Zukunftsvision, in der die Grenzen zwischen Mensch und Maschine immer mehr verschwimmen, entführt uns Joshua Tree mit seinem preisgekrönten Roman „Singularity“ in die späten Jahre des 21. Jahrhunderts. Die Menschheit ist tief gespalten: Während die eine Hälfte der Bevölkerung dank fortschrittlicher medizinischer Versorgung ein langes und komfortables Leben genießt, fristet die andere Hälfte ein karges Dasein als billige Arbeitskräfte. In dieser Welt lebt James, ein Hausdiener der neuen Elite, der von seinem Herrn den Auftrag erhält, dessen vor zwanzig Jahren verschwundene Tochter in einer virtuellen Simulation wiederzufinden.
Im Zentrum des Romans steht der Begriff der Singularität. Diese bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem der technische Fortschritt so weit fortgeschritten ist, dass die Grenzen zwischen Mensch und Maschine vollständig verschwimmen. In dieser Zukunftsvision sind Mensch und künstliche Intelligenz ununterscheidbar miteinander verschmolzen, sodass keine klare Differenzierung mehr möglich ist. Dieser tiefgreifende ethische Hintergrund bildet das Herzstück der Geschichte. Immer wieder wird die Frage aufgeworfen, was es bedeutet, menschlich zu sein, wenn Maschinen dieselben Fähigkeiten und Emotionen besitzen. Joshua Tree illustriert diese Thematik durch zahlreiche kleine, aber bedeutungsvolle Beispiele, die den Leser zum Nachdenken anregen. Die Charaktere und ihre Interaktionen spiegeln die Herausforderungen und moralischen Dilemmata wider, die mit einer solchen Verschmelzung einhergehen. Dadurch wird die Singularität nicht nur als technisches Konzept, sondern auch als tiefgreifende philosophische Fragestellung greifbar gemacht.
In „Singularity“ begleiten wir drei interessante Protagonisten: Rhea, Adam und James. Auf den ersten Blick scheinen ihre Leben und Geschichten Welten voneinander entfernt zu sein, doch es gibt ein unsichtbares Band, das sie miteinander verbindet. Während des Romans entfalten sich ihre individuellen Handlungsstränge auf dynamische und oft unvorhersehbare Weise, was die Erzählung manchmal komplex und verwirrend erscheinen lässt. Doch gerade diese Komplexität trägt zur Spannung bei und sorgt dafür, dass der Leser bis zum Schluss gefesselt bleibt. Am Ende des Buches werden die scheinbar losen Fäden meisterhaft zusammengeführt, wodurch ein beeindruckendes Gesamtbild entsteht, das für eine tiefe Genugtuung sorgt.
Obwohl der Roman als Science-Fiction-Thriller kategorisiert ist, sucht man den klassischen Nervenkitzel vergeblich. Stattdessen entfaltet sich der Roman wie eine epische Space Opera. Die Spannung entsteht weniger durch rasante Verfolgungsjagden oder plötzliche Wendungen, sondern durch die Erzählweise und die sorgfältig konstruierte Welt, die Joshua Tree erschaffen hat. Diese Mischung aus tiefgehender Charakterentwicklung und weitreichender Handlung verleiht dem Buch eine einzigartige Atmosphäre, die den Leser in ihren Bann zieht und ihn auf eine unvergessliche Reise durch Raum und Zeit mitnimmt.
„Singularity“ ist nicht nur lesenswert für eingefleischte Science-Fiction-Fans, sondern auch für Leser, die sich für dystopische Erzählungen begeistern. Der Roman spricht all jene an, die sich gerne mit tiefgründigen philosophischen und ethischen Fragen auseinandersetzen. Die komplexen Themen und die vielschichtige Handlung bieten reichlich Stoff für Reflexion und Diskussion, was das Buch zu einem wichtigen Werk für alle macht, die sich für die Schnittstelle von Technologie und Menschlichkeit interessieren.
Eigentlich hätte ich es schon beim Genre wissen müssen, dass dieses Buch nichts für mich wird. Immerhin ist „Singularity“ von Joshua Tree ein Science-Fiction-Roman. Aber darunter stand auch „Für Leser*innen von Marc Elsberg(…)“ und da ich im Januar „Zero“ gelesen habe und dieses Buch mir gut gefallen hat, habe ich es angefragt.
Wir befinden uns zeitlich am Ende des 21. Jahrhunderts. Und räumlich? Naja, das lässt sich zu Beginn recht gut sagen: In Amerika, ein bisschen in Singapur und auf dem Planeten „Proxima B“. Aber allmählich schwindet die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion und ich muss sagen, das hat mich sehr verwirrt.
Ich kann hier gar nicht so viel auf den Inhalt eingehen, weil ich die Seiten echt nur abwesend durchgelesen habe. Zu Beginn hat mich die Geschichte echt interessiert, aber schon bald wurde ich von Seite zu Seite verwirrter und verlor den Fokus. Wahrscheinlich entwickelte sich in mir auch deshalb eine kleine Leseflaute und ich brauchte über eine Woche, um das Buch zu beenden.
Trotzdem finde ich die Idee der Geschichte richtig gut. Wenn sie ein Film gewesen wäre, dann hätte ich sie sicher gefeiert. James und Adam sind echt tolle Charaktere und auch das Setting, das ich mir in meinem Kopf ausgemalt habe, war sehr gut beschrieben.
Da die Geschichte aber leider als Roman verfasst wurde, kann ich dem Ganzen leider nur drei Sterne geben.
23. Sept. 2022
3,0
Eigentlich hätte ich es schon beim Genre wissen müssen, dass dieses Buch nichts für mich wird. Immerhin ist „Singularity“ von Joshua Tree ein Science-Fiction-Roman. Aber darunter stand auch „Für Leser*innen von Marc Elsberg(…)“ und da ich im Januar „Zero“ gelesen habe und dieses Buch mir gut gefallen hat, habe ich es angefragt.
Wir befinden uns zeitlich am Ende des 21. Jahrhunderts. Und räumlich? Naja, das lässt sich zu Beginn recht gut sagen: In Amerika, ein bisschen in Singapur und auf dem Planeten „Proxima B“. Aber allmählich schwindet die Grenze zwischen Wirklichkeit und Fiktion und ich muss sagen, das hat mich sehr verwirrt.
Ich kann hier gar nicht so viel auf den Inhalt eingehen, weil ich die Seiten echt nur abwesend durchgelesen habe. Zu Beginn hat mich die Geschichte echt interessiert, aber schon bald wurde ich von Seite zu Seite verwirrter und verlor den Fokus. Wahrscheinlich entwickelte sich in mir auch deshalb eine kleine Leseflaute und ich brauchte über eine Woche, um das Buch zu beenden.
Trotzdem finde ich die Idee der Geschichte richtig gut. Wenn sie ein Film gewesen wäre, dann hätte ich sie sicher gefeiert. James und Adam sind echt tolle Charaktere und auch das Setting, das ich mir in meinem Kopf ausgemalt habe, war sehr gut beschrieben.
Da die Geschichte aber leider als Roman verfasst wurde, kann ich dem Ganzen leider nur drei Sterne geben.
23. Sept. 2022
3 von 13 Rezensionen
Autorin / Autor
Über Joshua Tree
Joshua Tree ist Kommunikationstrainer, Weltreisender und Wortmaler. Unterwegs mit Motorrad, Auto und Fahrrad, erkundet er unsere Welt - und die seiner Phantasie. Seine Thriller und Science-Fiction-Romane führen regelmäßig die Amazon-SF-Charts an.