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Der Fallmeister

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Über das Buch

Ein Langboot stürzt im Wildwasser des Weißen Flusses den Großen Fall hinab. Fünf Menschen ertrinken. Der Schleusenwärter, als »Fallmeister« ein Herr über Leben und Tod, hätte dieses Unglück verhindern müssen. Sein Sohn glaubt nicht an einen Unfall: Ist sein jähzorniger, von der Vergangenheit besessener Vater zum Mörder geworden? Wie der Fallmeister ist auch sein Sohn mit der Macht des Wassers vertraut. Er arbeitet als Hydrotechniker an den großen Strömen dieser Erde, um die Wasserkriege geführt werden, und durchquert auf der Suche nach der Wahrheit und seinem nach dem Unglück verschollenen Vater ein in größenwahnsinnige Kleinstaaten zerfallenes Europa.

Editionen (5)

ISBN9783732418824
VerlagArgon Digital
Erscheinungsdatum24.03.21

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

7 Rezensionen

3,2

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  • arthurzturm
    arthurzturm

    171 Follower

    5,0

    Sensationelles Buch über eine nachvollziehbare und herrlich ausgearbeitete Dystopie, zusammen mit einer unglaublich schönen Geschichte, grandioser Wortwahl und liebevollen Details.

    19. Okt. 2024

  • rayless75
    rayless75

    43 Follower

    2,5

    “Der Fallmeister” von Christoph Ransmayr setzt sich mit Themen wie Schuld, Vergänglichkeit und der menschlichen Natur auseinander. Der Vater des Protagonisten war Schleusenwärter, ein sogenannter Fallmeister. Unter seiner Aufsicht sterben 5 Menschen und dann verschwindet er selbst. Der Sohn und seine Schwester, die Glasknochenkrankheit hat, haben eine seltsame und irritierende Beziehung zueinander, die mich ein wenig befremdet hat. Auf der Suche nach der Wahrheit reist der Protagonist durch die Welt und trifft letztendlich seine Schwester wieder, die ebenfalls unter tragischen Bedingungen ums Leben kommt, und dann findet er plötzlich noch seinen eigentlich tot geglaubten Vater. Wow- unglaublich viel passiert hier in dieser Story- ich habe mich eher schwer getan, mich einzufinden. Auch waren mir sowohl der Protagonist als auch seine Schwester eher unsympathisch. Der Schreibstil, eine Mischung zwischen pathetisch und dann wieder schön, hat mich angesprochen und zugleich angestrengt. Interessanter Inhalt, der mich gefordert hat, es aber eher nicht in meine Highlight-Liste geschafft hat.

    16. Juli 2024

  • tante_tanja
    tante_tanja

    542 Follower

    1,0

    Was war das? Viel Schaum um nichts. Was als Auftakt zu einer spannenden Kriminalgeschichte anmutet, verwässert Kapitel um Kapitel, die sich schräg und krumm aneinander gereiht dem fast schon pathetisch überhöhten Finale nähern. Was will dieser Roman denn sein? Eine futuristische Dystopie? Die Analyse einer gestörten Familie? Oder gar eine Kritik der Umweltzerstörung? Unerschrocken plündert der Autor die Schubladen der Geschichte und verbindet Sagen der Antike, aber auch die grausamen Massaker der Roten Khmer mit der Bio seines Protagonisten. Der Sohn des Fallmeisters sieht sich in einer verklärten Fantasie auch mal als Pharao und redet sich damit die krankhafte Beziehung zu seiner Schwester schön. Diese gedanklichen Abschweifungen und das ständige Kreisen des Ich-Erzählers um seine eigene Person sind unglaublich ermüdend. Die Sprache von Christoph Ransmayr wird oft positiv bewertet, hier reihen sich leider eher Worthülsen aneinander und die Satzgebilde wirken unnötig überladen. Der Autor hat über dieses Werk gesagt, dass er sich den Ausgang zu Beginn des Schreibens bewusst offen gehalten hat, vielleicht hat das den Leseeindruck einer immer weiter ausufernden Geschichte verstärkt und bei Beendigung der Lektüre für Frust gesorgt. FAZIT Ein missglückter Versuch. Absolut keine Empfehlung.

    21. Dez. 2023

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr wurde in Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Für seine Bücher, die in mehr als dreißig Sprachen übersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Kleist-Preis, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne.

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