Blick ins Buch
Über das Buch
Reflexionen über das "Vergeben" und das "Nichtvergebbare" führen Derrida zur Befragung der Todesstrafe als irreversible Sanktion. Im Fokus stehen dabei vor allem drei Begriffe, die sich als problematisch erweisen: Souveränität, Ausnahme und Grausamkeit. Es stellt sich die Frage, warum internationale Konventionen die Abschaffung grausamer Strafen fordern, insbesondere der Todesstrafe, ohne die Staaten je dazu zu verpflichten – mit der Begründung, dass ihre Souveränität zu achten sei. Ausgehend von vier paradigmatischen Fällen zum Tode Verurteilter (Sokrates, Jesus, Al Halladsch, Jeanne d'Arc) wird anhand kanonischer Texte (Beccaria, Kant, Hugo, Camus, Genet, Badinter) und einschlägiger Rechtsdokumente die Logik und Rhetorik dieser Argumentation untersucht. Konkrete Bezugspunkte bilden dabei die Bewegungen zur Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich und den USA.
Editionen (1)
ISBN9783709250389
VerlagPassagen
Erscheinungsdatum15.07.20
Seitenzahl456
Haupt-GenreFachbücher
Sub-GenrePhilosophie
FormatE-Book
SpracheDeutsch
Preis53.99 €
Autorin / Autor
Über Jacques Derrida
Jacques Derrida (1930–2004) lehrte Philosophie in Paris und den USA.
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