Gesang des Blutes

Gesang des Blutes

Taschenbuch
4.86

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Beschreibung

Nach ihrer Flucht aus einer kolumbianischen Favela versucht Marcela mit aller Kraft, ein neues Leben für ihre kleine Tochter Nelli und sich selbst aufzubauen. Doch Rocco, der Schleuser, an den sie sich damals gewandt hat, erpresst immer wieder Geld von ihr. Eines Tages rennt sie im Flur ihres Hauses dem gutaussehenden Raoul buchstäblich in die Arme, der sie ab diesem Moment zu verfolgen scheint. Lässt Rocco sie etwa beschatten? Oder ist der Kerl gar ein psychopathischer Stalker? Jedenfalls niemand, den sie in ihrer Nähe haben will. Doch dann verlangt Rocco etwas, das sie unmöglich tun kann. Als sie sich weigert, bedroht er Nelli. Allein und vollkommen verzweifelt wendet sich Marcela an Raoul. Als die Lage eskaliert, zeigt dieser sein wahres Gesicht. Wäre Rocco am Ende doch das kleinere Übel gewesen? Dark Vampire Romance mit einer gehörigen Portion Action, skrupellosen Werwölfen, mehr als nur ein paar Spritzern Blut und einer ordentlichen Prise Schicksal. „Gesang des Blutes“ spielt zeitlich nach den Geschehnissen in der „Schloss der Schatten“-Serie. Es ist eine eigenständige Geschichte, die unabhängig von den anderen Büchern gelesen werden kann. Allerdings solltest du „Gesang des Blutes“ entweder vor der Hauptserie lesen oder danach - aber nach Möglichkeit nicht irgendwo dazwischen.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fantasy
Sub-Genre
Urban Fantasy
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
204
Preis
12.40 €

Autorenbeschreibung

Jeanette Lagall hat Betriebswirtschaft studiert und viele Jahre im Marketing internationaler Unternehmen gearbeitet. Dabei nutzte sie die Chance, diverse Länder und Wohnorte auszuprobieren, hat sich aber inzwischen in der Nähe von Koblenz niedergelassen. Sie liebt die Natur, das Reisen und entführt gerne Leser – zum Glück jedoch nur in die fantastischen Welten ihrer Bücher. Dafür freut sie sich diebisch, wenn ihre Geschichten die Menschen fesseln. Dem Lesen widmet sie sich mit Begeisterung, seit sie es vor vielen, vielen Jahren in der Schule gelernt hat. Dem Schreiben allerdings erst, seit sie Geräte bedienen kann, die anderen ihre relativ anspruchsvoll zu decodierende Handschrift zugänglich machen. Seit sie sich mit ihrem Debüt „Die Reise des Karneolvogels“ an die Öffentlichkeit gewagt hat, bringt sie immer wieder Bücher heraus. Warum? Weil sie sich ein Leben ohne Schreiben gar nicht mehr vorstellen kann und selbst gespannt ist, welche Geschichten noch aus ihrer Feder fließen werden.

Beiträge

4
Alle
5

Das hier macht Lust auf mehr!

Ich kannte die Hauptreihe nur vom sehen her, aber ich muss sagen, dass man "Gesang des Blutes" wunderbar ohne Vorkenntnisse versteht. Vor allem kann ich euch aber sagen, dass man definitiv Lust auf die Hauptreihe bekommt 😃 Ich will auf jeden Fall mehr über die Charaktere wissen und bin ziemlich neugierige auf die anderen vier Teile 🙌 Mein Charakterhighlight war natürlich Nelli - die Kleine ist einfach Zucker und man kann ihre kindliche Leichtigkeit in jeder Szene fühlen 🫶 Ansonsten macht auch der Schreibstil mit grandioser Mischung aus Spannung und Humor definitiv Lust auf mehr 😃

Das hier macht Lust auf mehr!
5

Zwischen Hoffnung und Horror – „Gesang des Blutes“ überzeugt mit emotionaler Wucht Mit „Schloss der Schatten – Gesang des Blutes“ beweist Autorin Jeanette Lagall erneut ihr Gespür für düstere Atmosphäre und starke Figuren. Der Roman spielt zeitlich nach den Ereignissen der „Schloss der Schatten“-Serie, funktioniert jedoch auch hervorragend als eigenständige Geschichte. Leserinnen und Leser können das Buch unabhängig genießen – empfohlen wird allerdings, es entweder vor oder nach der Hauptreihe zu lesen, nicht mitten darin. Im Mittelpunkt steht Marcela, eine Frau, die fernab klassischer Heldinnenbilder gezeichnet ist. Nach ihrer Flucht aus einer kolumbianischen Favela wünscht sie sich nichts sehnlicher als Sicherheit für ihre Tochter Nelli. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los: Der skrupellose Schleuser Rocco setzt sie weiterhin unter Druck und zieht das Netz aus Angst und Erpressung immer enger zusammen. Als plötzlich Raoul auftaucht, scheint zunächst Hoffnung aufzukeimen. Doch Jeanette Lagall versteht es meisterhaft, Erwartungen zu unterlaufen. Aus Vertrauen wird Misstrauen, aus Nähe Angst. Die Figuren bewegen sich in moralischen Grauzonen, in denen Gut und Böse nicht klar voneinander zu trennen sind. Besonders beeindruckend ist die emotionale Intensität des Romans. Marcellas Verzweiflung, ihre Entschlossenheit und die ständige Bedrohung sind beim Lesen nahezu greifbar. Trotz Vampiren, Werwölfen und actionreichen Szenen verliert die Geschichte nie ihren eigentlichen Kern: die Frage, wie weit ein Mensch gehen würde, um das eigene Kind zu schützen. „Gesang des Blutes“ ist damit weit mehr als nur klassische Dark Fantasy. Es ist ein spannender, emotionaler und atmosphärisch dichter Roman, der lange nachhallt.

5

6/5!!! Raoul und Ela haben es voll gerockt und Nelli mein Herz gestohlen 🤩

Wo soll ich anfangen? Gefunden habe ich das Buch auf dem FBM Stand von Jeanette. Aufgefallen war mir die Hauptreihe, aber mein Gepäck war schon recht voll. Da empfahl sie mir die Novelle, die man entweder vor oder nach der Hauptreihe lesen kann. Also habe ich sie auf der Zugfahrt nach Hause gelesen ☺️ Das Buch ist perfekt! Es gibt genug World-Building und Einführung, dass man mit den Charakteren warm wird und dann plötzlich Boom!💥 holt einen der Plot ein und es wird schnell und spannend. Dann gibt es noch ein Ende, was alles rund macht und der Epilog verbindet alles sauber zur Hauptreihe. Zu viel will ich über die Story nicht vorweg nehmen. Die Sprache ist genau mein Ding. Hier eine meiner Lieblingsstellen (spoilerFREI): „geschmackstechnisch irgendwo zwischen Ludwig XIV., Harald Glööckler und einer Puffmutter“ 😂 ich liebe die direkte Sprechart. Lest es!

6/5!!! Raoul und Ela haben es voll gerockt und Nelli mein Herz gestohlen 🤩
4.5

Wirklich spannende Kurzgeschichte. An einem Tag gelesen. Es macht Lust auf die zugehörige Reihe. Klare Empfehlung

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