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Blind Walk

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Über das Buch

Sieben Jugendliche ausgesetzt im Nirgendwo, gefangen in einem teuflischen Spiel, aus dem es kein Entkommen gibt. "Dieser ganze bescheuerte Event ist ein einziger riesengroßer Fehler gewesen. Wie es aussieht, wird wahrscheinlich niemand mehr lebend aus der Sache herauskommen." Als die 17-jährige Lida Donelly zusammen mit ihrem Freund Jesper an einem sogenannten "Blind Walk", einem Event aus dem Internet, teilnimmt, rechnet sie mit nicht mehr als ein bisschen Nervenkitzel. Zusammen mit fünf anderen Jugendlichen werden Lida und Jesper mit verbundenen Augen in der Wildnis ausgesetzt, ausgestattet mit einem Kompass und ein paar wenigen Gegenständen. Doch von Anfang an ist die Stimmung in der Gruppe hochexplosiv. Die Situation droht zu eskalieren, als die Jugendlichen nach kurzer Zeit die Leiche einer der Männer finden, die sie in den Wald gebracht haben. Lida beschleicht das unheimliche Gefühl, dass sie beobachtet werden. Schon bald wird dieser erste Verdacht zur bösen Gewissheit: Irgendjemand da draußen macht Jagd auf sie. Und der Jäger scheint es dabei vor allem auf sie, Lida, abgesehen zu haben.

Editionen (3)

ISBN9783649620273
VerlagCoppenrath
Erscheinungsdatum01.06.14
Seitenzahl312

Rezensionen & Bewertungen

65 Bewertungen

10 Rezensionen

3,5

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  • jessycando
    jessycando

    40 Follower

    2,5

    Grandiöser Beginn.. schwaches unrealistisches Ende

    Blind Walk: zunächst zu den positiven Dingen an dem Buch. Der Schreibstil von Patricia Schröder war super. Bin sehr gut in die Geschichte gekommen und dachte mir. WOW, DAS HAT POTENTIAL. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Hab mitgefiebert und mit gerätselt, was da los sein könnte. Ich war schlicht weg begeistert und konnte das Buch kaum weglegen.... ... und dann - so ungefähr ab der Hälfte - hat die Autorin sich leider entschieden eine vollkommen absurde und unrealistische "mystische" Komponente mit reinzu bringen... für mich hat das die Geschichte, die ich bis dahin echt super und spannend fand, leider total versaut. Ich hab gemerkt wie ich beim lesen immer mehr die Augen verdreht habe und mir nur dachte "was soll der scheiss denn jetzt, es war doch so gut und hatte soviel Potential". Ab diesem Zeitpunkt wurde das lesen für mich immer zäher.. ich habe mich stellenweise durch die Seiten gequält.... und habe mich nur gefragt "wieso bist du in diese Richtung abgebigen Frau Schröder". Sehr traurig... bis zur Mitte dachte ich "Oh das könnte n 5 Sterne Kandidat werden... leider hat die zweite Hälfte des Buches es dermaßen versaut, dass ich nur noch 2,5 Sterne geben konnte (und das auch nur weil die erste Hälfte genial war). Mit dieser Richtung hatte ich auch null gerechnet. Anhand des Klappentextes war nicht vorherzusehen, dass es derart abstrus endet. Bin sehr enttäuscht und kann die Lektüre aus meiner Sicht nicht empfehlen, es sei den man steht auf so "mystischen" unrealistischen Firlefanz mit einer unnötigen Portion "Liebe" an der falschen Stelle. Von mir gabs dafür leider nur noch genervtes Augenrollen. Wenn ich nicht schon mehr als die Hälfte gelesen hätte, hätte ich das Buch abgebrochen.....

    9. Apr. 2023

  • joseline
    joseline

    51 Follower

    3,0

    Spannende Geschichte die wohl eher für ein jüngeres Publikum geeignet ist.

    Lida überredet ihren Freund Jesper, sie in den Ferien zu einem "Blind Walk" mitzunehmen. Bei diesem Event wird eine Gruppe junger Menschen an einem unbekannten Gebiet im Wald ausgesetzt und muss sich mit sehr eingeschränkten Hilfsmitteln zurecht finden. Schon am Anfang gibt es Spannungen, die Gruppe versteht sich nicht wirklich. Zwischen Lida und Jesper kommt es zu Streit. Als die Gruppe schließlich einen der Organisatoren tot auffindet wird aber klar, dass die Herausforderung größer ist als zunächst angenommen. Das ist kein kleines Abenteuer mehr sondern ein Kampf ums Überleben und die Gruppe muss zusammenhalten um diese Herausforderung zu meistern. Persönliche Meinung- Achtung, Spoiler! Naja, es ist ein Jugendthriller und vielleicht bin ich einfach zu alt für diese Art von Büchern. Schon der Anfang erschließt sich mir nicht ganz. Jesper möchte viel lieber ohne Lida an dem Event teilnehmen, lässt sich aber überreden sie mit zu nehmen. Um ihr dann bereits am ersten Tag der geplanten Woche im Wald zu eröffnen dass er ihre Beziehung nicht als fest betrachtet und neben ihr noch andere Frauen trifft. Hätte er ihr das vorher gesagt hätte er sich und Lida einiges ersparen können. Dieses Hin und Her zwischen Jesper und Lida ist mir etwas zu anstrengend, wie gesagt, vielleicht liegt es am jugendlichen Alter der Protagonisten. Dann alleine die Ausgangslage: Ein Mann, der sich weigert seinen Namen zu nennen fährt eine Gruppe Leute in den Wald, alle stimmen fröhlich zu, sich die Augen zu verbinden und ihre Handys abzugeben. Ein Ferienevent für schlappe 180 Euro. Ja, Thriller und Horrorfilme beginnen selten mit klugen Entscheidungen, aber ich musste mich doch fragen, wie blöd man eigentlich sein kann. Ansonsten ist die Geschichte nicht schlecht. Die Idee dahinter eigentlich eine echt gute. Gewisse "Fantasyelemente" hätte es für mich nicht gebraucht. Das Gerede von wahrer Liebe und so auch nicht wirklich, es liest sich aus meiner Sicht einfach zu abgedroschen und unrealistisch. Lesen kann man das Buch durchaus trotzdem, ich würde es wie gesagt eher der ursprünglichen Zielgruppe, also Jugendlichen, empfehlen.

    10. Jan. 2024

  • wuff.wuff
    wuff.wuff

    28 Follower

    4,0

    Grundidee: Jugendliche, die am Abenteuer-Event „Blind Walk“ teilnehmen, werden in einem abgelegenen Waldstück ausgesetzt und müssen mithilfe von Karte und Kompass zurückfinden. Doch bald stoßen sie auf eine Leiche. Charaktere: Die 17-jährige Lida Donelly überredet ihren Freund Jesper, dass er sie mit auf den „Blind Walk“ nimmt. Der 20-jährige Jesper studiert im 3. Semester Medizin und möchte Lida eigentlich nicht bei dem Event dabei haben. Weitere Teilnehmer sind Natascha, ein unsympathisches sarkastisches Mädchen; Isabel, die an Epilepsie leidet; Thore, der sich für den geborenen Anführer hält; Birk, ein auf den ersten Blick ruhig wirkender Nerd und Joy, die mit am vernünftigsten wirkt. Desweiteren gibt es noch Sten Milders, der nach einem Unfall im Koma liegt. Handlungsschauplatz: Ein abgelegenes Waldstück in der Nähe des Milberger Moors. Handlung: Die 17-jährige Lida kann ihren Freund Jesper dazu überreden, sie mit auf den Event „Blind Walk“ zu nehmen, den er im Internet gebucht hat. Bei diesem Event werden eine Anzahl Jugendliche in einem abgelegenen Waldstück ausgesetzt und müssen anhand von Kompass und Karte den Weg zurückfinden. Doch die zusammengewürfelte Gruppe kommt anfangs überhaupt nicht miteinander zurecht und es kommt zu ersten Reibereien. Bald schon stoßen die Jugendlichen auf eine Leiche, die des Fahrers, der sie in den Wald gebracht hat. Und auch auf sie selbst wird Jagd gemacht – doch wer steckt dahinter? In einem parallelen Handlungsstrang lernt der Leser noch Sten Milders kennen, einen Jungen, der nach einem schweren Unfall im Koma liegt und selbst eine Geschichte zu erzählen hat. Ende & Auflösung: Patricia Schröder hat mit Blind Walk nicht nur einen Jugendthriller erschaffen, sondern sie lässt auch einige mysthische Elemente miteinfließen, die für Überraschung sorgen. Aber auch das Thema der ersten Liebe kommt nicht zu kurz und so erwartet den Leser ein bunter Mix aus verschiedenen Genres, der zu unterhalten vermag. Trotz der mysthischen Anteile bleibt die Geschichte durchweg nachvollziehbar und realitätsnah und kommt ohne blutige Szenen aus. Somit ist Blind Walk ein Jugendthriller der etwas anderen Art für Fans von Genre-Mixen, der für viel Kurzweil beim Lesen sorgt.

    18. Juli 2025

3 von 10 Rezensionen

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