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Habe es durch gesuchtet
11. Okt. 2023
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Blick ins Buch
20 Bewertungen
6 Rezensionen
3,5
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11. Okt. 2023
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Seit 10 Jahren lebt die achtzehnjährige Iranerin Halva mit ihrer Familie in Deutschland. Die Flucht aus dem islamischen Staat, in dem das Alltagsleben von Frauen stark reglementiert ist und der Vater nur mit Mühe der Folter in einem iranischen Gefängnis entfliehen konnte, gelang nur mit Hilfe von einflussreichen Freunden. Halvas älterer Bruder Mudi ist der ganze Stolz der Familie und mit Beginn seines Jurastudiums erfüllt er pflichtbewusst die Hoffnungen und Erwartungen seiner Eltern, die sich mit einem kleinen Café eine neue Existenz aufgebaut haben. Als Halva und Mudis Kommilitone Kai sich auf einer Party kennenlernen, verlieben sie sich ineinander. Was anfangs kein Problem zu sein scheint, wird schon bald auf eine schwere Probe gestellt, denn es kommen Briefe aus dem Iran von dem Freund, der ihnen damals zur Flucht verhalf und der nun seinen Preis einfordert… „Halva, meine Süße“ ist ein Buch, auf das ich mich gefreut hatte, nicht zuletzt aufgrund der guten Bewertungen, die ich auf vielen Blogs gelesen hatte. Umso mehr bin ich von dem Buch enttäuscht. Von Anfang an hatte ich das Gefühl „Nachhilfe“ zum Thema „Iran“ zu bekommen, wobei mir Vieles klischeehaft vorkam. Das einzig Positive, was man in diesem Buch zum Iran findet, ist das Essen. Das liest sich dann wiederum manchmal ein bisschen wie aus einem Reiseführer. Ich war dann auch nicht mehr überrascht festzustellen, dass es sich bei Ellen Alpsten um eine deutsche Autorin handelt. Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen, die Gefühle zwischen Halva und Kai werden ausdrucksvoll beschrieben. Die Geschichte ist sehr emotional und hat es durchaus verstanden mich mitzureißen und die Zeit nur so dahinfliegen lassen. Viele der Charaktere sind für mich jedoch in ihren Handlungen nicht nur unüberlegt und naiv, sondern in ihrer Entwicklung geradezu unglaubwürdig (dazu mehr auf der Spoilerseite auf meinem Blog). Zeigt die Autorin in der ersten Hälfte des Buches noch, wie das Miteinander der Kulturen funktionieren kann, wenn beide Seite aufgeschlossen sind, schwenkt sie dann radikal um und bedient sämtliche Klischees, die mit dem Islam, Ehre und Zwangsheirat einhergehen. Dies hat mir den Spaß an dem Buch dann leider doch sehr verdorben, trotz der schönen Liebesgeschichte und dem interessanten Thema. © Tintenelfe www.tintenhain.de
23. Sept. 2022
Seit 10 Jahren lebt die achtzehnjährige Iranerin Halva mit ihrer Familie in Deutschland. Die Flucht aus dem islamischen Staat, in dem das Alltagsleben von Frauen stark reglementiert ist und der Vater nur mit Mühe der Folter in einem iranischen Gefängnis entfliehen konnte, gelang nur mit Hilfe von einflussreichen Freunden. Halvas älterer Bruder Mudi ist der ganze Stolz der Familie und mit Beginn seines Jurastudiums erfüllt er pflichtbewusst die Hoffnungen und Erwartungen seiner Eltern, die sich mit einem kleinen Café eine neue Existenz aufgebaut haben. Als Halva und Mudis Kommilitone Kai sich auf einer Party kennenlernen, verlieben sie sich ineinander. Was anfangs kein Problem zu sein scheint, wird schon bald auf eine schwere Probe gestellt, denn es kommen Briefe aus dem Iran von dem Freund, der ihnen damals zur Flucht verhalf und der nun seinen Preis einfordert… „Halva, meine Süße“ ist ein Buch, auf das ich mich gefreut hatte, nicht zuletzt aufgrund der guten Bewertungen, die ich auf vielen Blogs gelesen hatte. Umso mehr bin ich von dem Buch enttäuscht. Von Anfang an hatte ich das Gefühl „Nachhilfe“ zum Thema „Iran“ zu bekommen, wobei mir Vieles klischeehaft vorkam. Das einzig Positive, was man in diesem Buch zum Iran findet, ist das Essen. Das liest sich dann wiederum manchmal ein bisschen wie aus einem Reiseführer. Ich war dann auch nicht mehr überrascht festzustellen, dass es sich bei Ellen Alpsten um eine deutsche Autorin handelt. Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen, die Gefühle zwischen Halva und Kai werden ausdrucksvoll beschrieben. Die Geschichte ist sehr emotional und hat es durchaus verstanden mich mitzureißen und die Zeit nur so dahinfliegen lassen. Viele der Charaktere sind für mich jedoch in ihren Handlungen nicht nur unüberlegt und naiv, sondern in ihrer Entwicklung geradezu unglaubwürdig (dazu mehr auf der Spoilerseite auf meinem Blog). Zeigt die Autorin in der ersten Hälfte des Buches noch, wie das Miteinander der Kulturen funktionieren kann, wenn beide Seite aufgeschlossen sind, schwenkt sie dann radikal um und bedient sämtliche Klischees, die mit dem Islam, Ehre und Zwangsheirat einhergehen. Dies hat mir den Spaß an dem Buch dann leider doch sehr verdorben, trotz der schönen Liebesgeschichte und dem interessanten Thema. © Tintenelfe www.tintenhain.de
23. Sept. 2022

2 Follower
was war das denn für ein ende???gibt es wenigstens einen nachfolger??????
4. Juni 2023
was war das denn für ein ende???gibt es wenigstens einen nachfolger??????
4. Juni 2023
3 von 6 Rezensionen
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