Blick ins Buch

Liebesromane

Die Titanic und Herr Berg

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Über das Buch

Die Angst des Eisbergs vor dem Untergang Eine junge Frau – Sozialhilfeempfängerin – verliebt sich in einen nicht mehr jungen Mann, ihren Sachbearbeiter. Daraus folgt, heftige Funken sprühend, die Kollision zweier Welten und Wahrnehmungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Natürlich droht ein Unglück, denn sie ist die Titanic, und er heißt: Herr Berg … «Aus Kirsten Fuchs´ Text möchte man ständig Sätze wie Münzen in der Tasche hin und her wenden: Sätze mit Gebrauchswert, die nützlich sind und dennoch schön.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung) «Dieser Roman vollzieht eine schnelle und intensive Beziehungstrauerarbeit … ganz lässig und herrlich sprachmanschettenlos.» (taz) «Hut ab. Selten jemanden gelesen, der so frei mit der deutschen Sprache umgehen kann.» (Frankfurter Rundschau) «Ein extravagantes Gemisch aus unverblümter Drastik, trockenem Witz und rasender Zärtlichkeit. … Kirsten Fuchs weiß, wo und wie man Leser packen muss: mit mädchenhaft verspieltem Griff unter die Gürtellinie.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung) «Die Geschichte einer amour fou, wie sie dreister und romantischer, realer und surrealer, alltäglicher und allnächtlicher schon lange nicht mehr erzählt wurde.» (Süddeutsche Zeitung)

Editionen (3)

ISBN9783644115118
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum02.05.13
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

1 Bewertungen

1 Rezensionen

3,0

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  • 3,0

    Sprachliches Meisterwerk, leider wenig Story Das Buch: Tanja, Sozialhilfeempfängerin, muss zu einem Gespräch aufs Amt. Ihr Gegenüber, Herr Peter Berg, kann ihr zwar nicht in Sachen Geld weiterhelfen – aber dafür hat er ja andere Qualitäten. Tanja verliebt sich unsterblich in Herrn Berg. Doch er möchte sich nicht ganz so zu ihr bekennen. Und so nimmt die „Liebe“ und das Leben seinen Lauf und Tanja schippert als Titanic auf den unvermeidlichen Eisberg zu. Das Fazit: Es ist meiner zweiter Kirsten Fuchs Roman. Nach dem grandiosen „Mädchenmeute“ kommt hier die bittere Realität auf den Leser zu. Tanja, eine Träumerin ohne Job, versucht gar nicht ihr Leben zu verändern. Alles was sie braucht ist Liebe. Doch diese sucht sie verzweifelt. Alle ihre Männer können ihr nicht das geben, was sie möchte. Doch Herr Berg ist ihr Traummann. Leider nur bei ihr. Ihm ist diese Liaison mit Tanja recht egal und bald schon nervig. Und irgendwie kommt diese Geschichte aus diesem Trott einfach nicht heraus. Natürlich ist dies so gewollt, doch ist keine Nähe zwischen den Figuren zu spüren. Und auch der Leser kommt in der Story nicht voran. Er bleibt auf Distanz und kann den Figuren absolut nicht helfen, da diese sich ja selbst nicht helfen wollen. Denn Tanjas Ängste bleiben ihre Ängste. Und sie teilt diese noch nicht einmal mit dem Leser. Abgesehen von der eher klanglosen Story ist dieses Werk stilistisch absolut großartig. Locker findet man auf jeder Seite mindestens ein Zitat für sein eigenes Leben. Tanja und Peter erzählen meist abwechselnd aus der Ich-Perspektive über ihre Geschehnisse. Doch beide Charaktere wurden von der Autorin herrlich gut beschrieben. Und so ist dieses Buch doch ein Kleinod der deutschen Sprache. Somit bekommt der Leser ein Buch mit zwei Seiten. Einerseits eine sehr bescheidene Geschichte die kaum im Kopf hängen bleibt. Andererseits ein kleines sprachliches Meisterwerk. Zusammenfassend ist dieses Buch von der Geschichte her eher lau. Doch dies macht die schriftstellerische Leistung der Autorin wieder wett. Und somit kann ich es nur Lesern empfehlen, die ein wenig deutschen Sprachgenuss lesen möchten. https://booksoftination.wordpress.com/2017/01/11/kirsten-fuchs-die-titanic-und-herr-berg/#more-1378

    9. Dez. 2016

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