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Der entzauberte Regenbogen

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Über das Buch

Richard Dawkins beweist mit dem Buch «Der entzauberte Regenbogen», dass Wissenschaft alles andere als kalt, trocken und langweilig ist. Er macht deutlich, wie wunderbar die Dinge sind, gerade wenn wir um sie wissen. Das Gefühl des Staunens über die Natur verliert sich keineswegs, wenn man versucht, den Erscheinungen auf den Grund zu gehen, und das Wunderbare wird nicht weniger wunderbar, wenn wir es erklären können. Ohne die Entzauberung des Regenbogens wüssten wir heute sehr viel weniger über den Kosmos. Gleichzeitig tritt einer der besten Sachbuchautoren unserer Zeit an, Aberglauben und mystischen Kult als falschverstandene Romantik und bewusste Irreführung zu entlarven, und geht hart mit denen ins Gericht, die den Trend zum Mystischen ausnutzen, um damit Geschäfte zu machen. «Richard Dawkins kann etwas, was Charles Darwin nicht konnte: phantastisch erzählen!» (New York Times)

Editionen (3)

ISBN9783644000711
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum05.10.09
Seitenzahl416

Rezensionen & Bewertungen

2 Bewertungen

1 Rezensionen

3,5

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  • bilsenkraut
    bilsenkraut

    49 Follower

    3,0

    3,5 Sterne Dawkins ist genial wenn es darum geht, wissenschaftliche Themen der Allgemeinheit nahe zu bringen und was vielleicht noch wichtiger ist, naturwissenschaftliche Denkweise und Wertschätzung. Er beschreibt hervorragend den Konflikt zwischen Geistes-, Sozialwissenschaften und Naturwissenschaft. Auch dass die Meinung von Geistes- oder Sozialwissenschaftlern in öffentlichen Diskussionen eher anerkannt und wertgeschätzt wird als die von Naturwissenschaftlern und das sogar bei naturwissenschaftlichen Themen (Stichwort Grüne Gentechnik, Landwirtschaft etc.). Er erwähnt auch sehr treffend, dass Naturwissenschaften von manchen Pseudo-Feministinnen als "männlich" und "kalt" bezeichnet werden und Intuition und Glaube als weiblich, was der Selbstbestimmung von Frauen eher schadet als hilft. Was mich gestört hat, waren die ständigen Seitenhiebe in Richtung Religion, Mythologie oder auch Phantastik. Es ist absolut in Ordnung wenn er Religionen aus wissenschaftlicher, logischer Sicht als fragwürdig darstellt. Ich persönlich bin Atheistin, lebe jedoch nach der Philosophie jeder wie er glücklich ist, solange er mich nicht bekehren möchte und anderen nicht damit schadet. Mythologie und Phantastik werden von Dawkins ebenfalls diffamiert, was ich etwas übertrieben finde. Mythen haben ihre Bedeutung und maßgeblich zur Entwicklung von verschiedenen Kulturen beigetragen. Ich finde Mythologie faszinierend, auch aus wissenschaftlicher Sicht und bin ein großer Fantasy-Fan, trotz (oder vielleicht auch gerade wegen) naturwissenschaftlichem Studium.

    21. Jan. 2023

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