Blick ins Buch

Humor

Wie man würdevoll altert

4,4(70)
Softcover17,00 €E-Book9,99 €
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Ein wunderbar humorvoller Roman darüber, wie aus einer Gruppe von Fremden eine Gemeinschaft von Freunden wird.

Sie mögen nicht mehr die Jüngsten sein, aber für eine gute Sache stürzen sie sich in jedes Abenteuer ...

Daphne hat kein Problem mit ihrem Alter. Gut, die Leute nehmen kaum noch Notiz von ihr, aber das ist eher ein Vorteil bei ihrer Vergangenheit. Nur eines fehlt ihr, wie sie sich an ihrem 70. Geburtstag eingesteht: Freunde. Kurzerhand tritt Daphne einem Seniorenclub bei, doch Tee zu trinken und über alte Zeiten zu plaudern ist nichts für sie. Zum Glück sehen das die anderen Mitglieder genauso, darunter ein erfolgloser Schauspieler mit Hang zum Ladendiebstahl und eine Guerilla-Strickerin. Gemeinsam entdecken sie ihre Lebens- und Abenteuerlust. Als das Gemeindezentrum, in dem sie sich treffen, geschlossen werden soll, schmieden sie kurzerhand einen Rettungsplan: Mit Hilfe eines Teenagers und eines Hundes wollen sie allen zeigen, was in ihnen steckt. Es sei denn, alte Sünden und die Polizei holen sie vorher ein …

»Clare Pooley ist die Königin des Wohlfühlromans. Lesefreude pur!« Phaedra Patrick

Ein bezaubernder "Found Family"-Roman vom Mut, seine Träume zu leben.

Für alle Leserinnen von Libby Page, Jenny Colgan und Virginie Grimaldi, »Unser Tag ist heute«.

Der Roman ist auf Deutsch bereits unter dem Titel „Wie man würdelos altert“ als Goldmann Paperback erschienen.

Editionen (3)

ISBN9783641336011
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum17.09.25
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

70 Bewertungen

19 Rezensionen

4,4

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  • hasirasi2
    hasirasi2

    218 Follower

    5,0

    „Alte“ Freunde „Wann zum Kuckuck war sie eine alte Frau geworden? Wo war die Zeit bloß hin?“ (S. 19) Fünfzehn Jahre hat sich Daphne in ihrer Wohnung mehr oder weniger verkrochen, ist nur 1-2-mal die Woche zum Einkaufen ausgegangen. Und obwohl sie raucht wie ein Schlot, ist sie dank täglichem Pilates und Gymnastik immer noch topfit. Aber jetzt wird sie 70 und sehnt sich nach Gesprächen mit echten Menschen, statt immer nur mit ihren Fotos und Pflanzen (Außer der Yucca-Palme, der traut sie nicht!). Sie hat keine Ahnung, wie man als Erwachsene Freunde findet, aber Lydias Aushang im Mandel Community Center spricht sie an. Die sucht Mitglieder für den neuen Seniorenclub, den sie dreimal in der Woche leiten soll. Auch der ehemalige Theaterschauspieler Art, der nicht einsieht, dass seine Zeit längst vorbei ist, stolpert über die Anzeige und überredet seinen besten Freund William (einen ehemaligen Paparazzo), mitzugehen. Neben ihnen gehören noch Ruby und Anna dazu, deutlich weniger Leute, als sich Lydia erhofft hatte, aber dafür halten die sie ordentlich auf Trab. Und dann ist da noch Maggie, die alte Mischlingshündin, die sie auf ihrer ersten Zusammenkunft „geerbt“ haben. Clare Pooley hatte mich schon mit „Montags bei Monica“ und „Das Wunder von Bahnsteig 5“ begeistert, und auch „Wie man würdelos altert“ ist wieder ein sehr humorvoller, warmherziger und gleichzeitig gesellschaftskritischer Roman, der uns vor Augen führt, was Freundschaft bedeutet und wie die Gesellschaft und wir als Einzelne mit älteren Mitbürgern umgehen. Meist werden sie nämlich einfach übersehen und übergangen. So geht es auch dem Seniorenclub, der zusammen mit dem Center geschlossen werden soll. Dann würde nicht nur Lydia ihren ersten Job seit Jahren verlieren, sondern die Rentner ihre „Ersatzfamilie“, zu der sie ganz schnell füreinander geworden sind. Art hat eine Idee, wie sie das verhindern können und Daphne plant die Aktion, denn darin war sie schon früher unschlagbar. Dafür brauchen sie Maggie und Ziggy, einen Teenager, der bereits Vater ist und ihre Dienste als Babysitter mit seinem Computer- und Social-Media-Wissen bezahlt. Lydia war früher eine bekannte Foodstylistin, jetzt ist sie nur noch das Anhängsel ihres Mannes, überflüssig und unsichtbar. Wenn er überhaupt was zu ihr sagt, sind es hämisch Kommentare und Kritiken. Außerdem scheint er sie zu betrügen, aber sie will es lieber nicht zu genau wissen. Denn was würde aus ihr, wenn er sie verlässt? Daphne regt sich über diese Haltung auf und versucht, Lydia zu emanzipieren. Sie ist nämlich keine unauffällige Frau, die zurücksteckt. Sie schert sich nicht darum, was andere über sie denken, liebt auffällige Designerklamotten und zu viel zu großen Modeschmuck, ist sehr exaltiert, gerissen, manipulativ, intelligent und legt Wert auf gute Manieren. Deswegen rauscht sie auch immer wieder mit Art zusammen. Der ist nicht nur ständig pleite und vernachlässigt sein Äußeres, sondern hat auch einen Hang zum Ladendiebstahl. Aber er ist auch seit über 70 Jahren ein loyaler Freund für William, der sich seinerseits sehr um Art sorgt. Ruby fällt in die Kategorie „stille Wasser sind tief“. Sie sagt nie etwas, sondern strickt ununterbrochen. Aber was hat sie mit den übergroßen Klamotten vor, die keinem normalen Menschen passen dürften? Anna ist eine ehemalige Truckerfahrerin und fünffache Witwe, schiebt sich mit ihrem Rollator rigoros und rücksichtslos durch jede Menschenmenge, hat ein Faible für verrückte Haarfarben und immer ihr Megafon dabei, mit dem sie ihre Meinung lautstark kundtut – ob man sie nun hören will oder nicht. Man muss Clare Pooleys Protagonisten einfach lieben und möchte sie sicher nicht zum Feind haben. Mit Hilfe ihrer speziellen, nicht immer ganz legalen Kenntnisse und Fähigkeiten können sie immer noch die Welt verändern. Dabei kommen nach und nach ihre strenggehüteten, zum Teil sehr überraschenden Geheimnisse ans Licht. 5 Sterne und meine Leseempfehlung für diesen zauberhaften Generationenroman.

    11. Sept. 2024

  • mariessalondulivre
    mariessalondulivre

    485 Follower

    4,5

    Zwar ist die Geschichte an sich ein wenig vorhersehbar aber es macht auf jeden Fall Spaß sie zu lesen. Die Figuren sind mir sehr ans Herz ❤️ gewachsen. Sie waren untypisch und haben mir so gefallen. Die Hauptfigur Daphne mit ihren 70 Jahren war ein Knüller. Es tut gut nicht immer Stories mit Figuren aus der ewig selben Altersklasse zu lesen.

    11. Sept. 2024

  • katrinbuecherliebe
    katrinbuecherliebe

    135 Follower

    5,0

    Das ist das mittlerweile 3.Buch (in sich abgeschlossen 👍) von Clare Pooley und wirklich jedes ist einzigartig und Balsam für die Seele! Ich liebe sie! „Wie man würdelos altert“ ist zudem das lustigste von allen 3en. Die Darstellung der Ü70 jährigen ist fantastisch. Jede einzelne Geschichte, auch die des 18jährigen, alleinerziehenden Vaters Ziggy oder der Mitte 50-jährigen Lydia, die beschließt sich nicht mehr von ihrem betrügerischen, narzisstischen Ehemann herabsetzen zu lassen: 👌🏻 Wer die Autorin noch nicht kennt: unbedingt lesen 📖☺️ ich bin Fan!

    1. Okt. 2024

3 von 19 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Clare Pooley

Clare Pooley hat zwanzig Jahre lang in der Werbebranche gearbeitet, bevor sie sich ganz dem Schreiben und ihrer Familie widmete. Sie lebt mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und zwei Border Terriern in London, wo ihre Bücher am heimischen Küchentisch entstehen.

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