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“Reveal Me” von Tahereh Mafi ist die vierte Novelle zur 6-teiligen „Shatter Me“-Reihe. Diese ist zwischen dem fünften Band („Defy Me“) und dem sechsten Band („Imagine Me“) angesiedelt. Wieder einmal wurde mein Eindruck bestätigt, dass die Kurzgeschichten das Beste an der gesamten Reihe sind. In dieser Novelle konzentriert sich Mafi wieder auf das, was sie am Besten kann: die Irrungen und Wirrungen der jugendlichen Psyche auszuloten. Kenji erleidet hier einen emotionalen, psychischen und physischen Zusammenbruch in verschiedenen Ausführungen und Phasen. Dies wird sehr anschaulich und interessant dargestellt. Seine sowieso schon rohen Gedanken und Gefühle erleben wir hier noch ungefilterter, was eine sehr eindringliche Erfahrung ist. Es könnte der Einfluss der Drogen sein, aber Kenji wirkt nicht zum ersten Mal so, als wäre er nicht neurotypisch. Seine geradezu krankhaft direkte Art, seine ungefilterten Reaktionen…es ist auf jeden Fall eine interessante Interpretation. Wie gewohnt, ebnet „Reveal Me“ nun auch den Pfad für den nächsten Band. Meine Neugierde ist zwar geweckt, aber meine Hoffnung hält sich nach dem „Defy Me“-Desaster in Grenzen. Trotzdem verdiente 5/5 Sterne für diese Kurzgeschichte, die endlich mal wieder eine der Stärken von Tahereh Mafi demonstriert.
24. Mai 2025
“Reveal Me” von Tahereh Mafi ist die vierte Novelle zur 6-teiligen „Shatter Me“-Reihe. Diese ist zwischen dem fünften Band („Defy Me“) und dem sechsten Band („Imagine Me“) angesiedelt. Wieder einmal wurde mein Eindruck bestätigt, dass die Kurzgeschichten das Beste an der gesamten Reihe sind. In dieser Novelle konzentriert sich Mafi wieder auf das, was sie am Besten kann: die Irrungen und Wirrungen der jugendlichen Psyche auszuloten. Kenji erleidet hier einen emotionalen, psychischen und physischen Zusammenbruch in verschiedenen Ausführungen und Phasen. Dies wird sehr anschaulich und interessant dargestellt. Seine sowieso schon rohen Gedanken und Gefühle erleben wir hier noch ungefilterter, was eine sehr eindringliche Erfahrung ist. Es könnte der Einfluss der Drogen sein, aber Kenji wirkt nicht zum ersten Mal so, als wäre er nicht neurotypisch. Seine geradezu krankhaft direkte Art, seine ungefilterten Reaktionen…es ist auf jeden Fall eine interessante Interpretation. Wie gewohnt, ebnet „Reveal Me“ nun auch den Pfad für den nächsten Band. Meine Neugierde ist zwar geweckt, aber meine Hoffnung hält sich nach dem „Defy Me“-Desaster in Grenzen. Trotzdem verdiente 5/5 Sterne für diese Kurzgeschichte, die endlich mal wieder eine der Stärken von Tahereh Mafi demonstriert.
24. Mai 2025







