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Das Buch ist das Debut des Autors. Es hat mir leider nur so durchschnittlich gut gefallen, obwohl Potential vorhanden war. Arthur, kurz vor seinem 80. Lebensjahr outet sich vor seiner Familie als homosexuell und nimmt damit seinem Enkelsohn Teddy die Chance vorweg, sich ebenfalls zu outen. Teddy hadert schon seit längerem mit sich um den richtigen Zeitpunkt seines Outings. Der Roman hatte viele positive Komponente: - Opa Arthur ist eine tolle Person, seine Vergangenheit, der Zwiespalt mit seiner Homosexualität, aber auch seine Hingabe als Familienmensch haben dem Buch unglaublich gut getan -Oma Madeleine, die verständnisvolle Großmutter, Fels in der Brandung und immer am Puls der Zeit - die Freunde von Teddy, Lexie und Shakeel, die sehr reflektiert agiert haben uns Teddy oft den Spiegel vorgehalten haben -der flüssige Schreibstil, der das Lesen positiv beeinflusst hat Leider fand ich aber auch einige Dinge, die mir nicht zugesagt haben: - der Enkel Teddy war ein absoluter Negativpunkt in der Geschichte, sehr passiv, weinerlich, wenig mutig, immer am hadern, total naiv und leichtgläubig -die Mutter von Teddy war für mich total übergriffig und extrem wenig reflektiert, generell fand ich die Beziehung der Mutter zu Teddy und seinen Schwestern als dysfunktional -der Kollege/Love Interest war mir zu Klischee behaftet -die Geschichte war zu lang Insgesamt glaube ich, dass es der Geschichte gut getan hätte, sich nur auf dem Großvater zu konzentrieren und den Enkel als Nebenfigur laufen zu lassen. Die Idee, dass sowohl Opa als auch Enkel sich outen war zwar gut, aber gleichzeitig auch die Schwäche des Romans. Einerseits ist es toll zu zeigen, wie unterschiedlich die Generationen es schaffen, mit der Thematik umzugehen. Aber es ist schwierig zwei Hauptgeschichten in ein Buch zu packen. Es waren am Ende zu viele Personen und zu viele Haupthandlungsstränge.
11. Sept. 2025
Das Buch ist das Debut des Autors. Es hat mir leider nur so durchschnittlich gut gefallen, obwohl Potential vorhanden war. Arthur, kurz vor seinem 80. Lebensjahr outet sich vor seiner Familie als homosexuell und nimmt damit seinem Enkelsohn Teddy die Chance vorweg, sich ebenfalls zu outen. Teddy hadert schon seit längerem mit sich um den richtigen Zeitpunkt seines Outings. Der Roman hatte viele positive Komponente: - Opa Arthur ist eine tolle Person, seine Vergangenheit, der Zwiespalt mit seiner Homosexualität, aber auch seine Hingabe als Familienmensch haben dem Buch unglaublich gut getan -Oma Madeleine, die verständnisvolle Großmutter, Fels in der Brandung und immer am Puls der Zeit - die Freunde von Teddy, Lexie und Shakeel, die sehr reflektiert agiert haben uns Teddy oft den Spiegel vorgehalten haben -der flüssige Schreibstil, der das Lesen positiv beeinflusst hat Leider fand ich aber auch einige Dinge, die mir nicht zugesagt haben: - der Enkel Teddy war ein absoluter Negativpunkt in der Geschichte, sehr passiv, weinerlich, wenig mutig, immer am hadern, total naiv und leichtgläubig -die Mutter von Teddy war für mich total übergriffig und extrem wenig reflektiert, generell fand ich die Beziehung der Mutter zu Teddy und seinen Schwestern als dysfunktional -der Kollege/Love Interest war mir zu Klischee behaftet -die Geschichte war zu lang Insgesamt glaube ich, dass es der Geschichte gut getan hätte, sich nur auf dem Großvater zu konzentrieren und den Enkel als Nebenfigur laufen zu lassen. Die Idee, dass sowohl Opa als auch Enkel sich outen war zwar gut, aber gleichzeitig auch die Schwäche des Romans. Einerseits ist es toll zu zeigen, wie unterschiedlich die Generationen es schaffen, mit der Thematik umzugehen. Aber es ist schwierig zwei Hauptgeschichten in ein Buch zu packen. Es waren am Ende zu viele Personen und zu viele Haupthandlungsstränge.
11. Sept. 2025






