Blick ins Buch

Liebesromane

Wo die Sonne die Wellen berührt

4,3(28)
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Über das Buch

An der funkelnden französischen Riviera wartet das Glück …

Annie hat einen herausfordernden Job als Anwältin. Für ein Privatleben – geschweige denn für Urlaub – bleibt kaum Zeit, dabei sehnt sie sich nach Sonne und Meer.
Hannah arbeitet als Innenarchitektin, ihre Entwürfe sind kreativ und spektakulär. Doch ein schwerer Schicksalsschlag lässt ihren Lebensplan zu Staub zerfallen.
Henriks Leben ist eine Erfolgsstory. Mit seinem Start-up schafft er es ganz nach oben, bis er durch eine Fehleinschätzung alles verliert.
Das Schicksal führt die drei Fremden an die Côte d’Azur – wo ausgerechnet ein Federball, der in einer Tasse landet, zum Beginn ihrer gemeinsamen Geschichte wird …

Ein Roman über Neuanfänge, die Kraft der Freundschaft und die unvergleichliche Schönheit des Meeres.

Weitere zauberhafte Geschichten von Lene Hansen:
Liebe schmeckt wie Karamell
Liebe knistert wie Brausepulver

Die Autorin schreibt auch unter dem Pseudonym Nelly Berlin.

Editionen (1)

ISBN9783641297084
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum01.06.23
Seitenzahl528

Rezensionen & Bewertungen

28 Bewertungen

10 Rezensionen

4,3

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  • evaslesezeit
    evaslesezeit

    531 Follower

    5,0

    Ein Buchschatz! Absolute Leseempfehlung!

    Eine ganz besondere Freundschaft Annie ist Anwältin in einer großen Berliner Kanzlei. Um endlich Partnerin zu werden, tut sie alles. Dennoch spürt sie, wie sie im Hamsterrad festhängt und einfach immer weitermacht. Auch die Beziehung zu Kollege Alexander läuft alles andere als rund. Doch erst das Angebot ihres Chefs, das ihrem kompletten moralischen Kodex widerspricht, bringt sie dazu, ihre Situation zu überdenken und sie beschließt spontan, in den Urlaub zu gehen. Das Ziel überlässt sie ihrer Assistentin, die sie an die Côte d'Azur in den traumhaften Ort Bonnemer schickt. Hannah hat gerade erst ihre schwere Leukämie-Erkrankung überstanden, doch ihr fehlt jeder Lebensmut. Hat sie doch ihre Innenarchitektur- und Designfirma verkaufen, die Scheidung von ihrem Mann aushalten und den Einzug in ihrem Elternhaus inklusive nerviger, überbesorgter Eltern hinter sich bringen müssen. Nun verlangen diese auch noch, dass sie ihr Kinderzimmer verlässt und für zehn Tage an die Côte d'Azur reist. Dabei fühlt sie sich nirgends so sicher wie in ihrem Bett, denn ein Rückfall wäre ihr Ende. Henrik liebt sein Leben, denn die Start-up-Firma läuft sehr gut, er kann tun und lassen, was er will und kümmert sich deshalb vorallem um Kunden, was bedeutet, dass er viel auf Tennisplätzen, in Restaurants oder an anderen noblen Plätzen unterwegs ist. Doch als seine Cousine Lutilda ihn aus der Firma werfen will, merkt er, wie viel diese ihm eigentlich bedeutet und ihm wird bewusst, wie wenig er sich eigentlich um alles gekümmert hat in letzter Zeit. Sein Bruder macht ihm deshalb den Vorschlag, in das Haus des Großvaters an die Côte d'Azur zu reisen und dort Abstand zu Hamburg zu gewinnen. So treffen diese drei sehr unterschiedlichen Menschen aufeinander und werden, nach anfänglichen Schwierigkeiten, so etwas wie Freunde. Lene Hansen ist das Pseudonym von Nele Berlin. Sie hat in diesem Roman aber Themen gewählt, die viel Tiefgang besitzen, weshalb schnell ersichtlich ist, warum sie auch unter einem anderen Namen veröffentlicht. Die Charaktere sind allesamt sehr realistisch und haben alle ihre eigenen Probleme, sodass die Perspektivwechsel, die abwechselnd erfolgen, perfekt passen. Doch obwohl so viele schwerwiegende Themen zur Sprache kommen, verliert der Roman nie an seiner Leichtigkeit und sommerlichen Frische. Da ich bereits einen Roman der Autorin gelesen habe, wusste ich, dass ich ihren Schreibstil sehr mag und nur so durch die Seiten fliegen werde. Dennoch war ich positiv überrascht, mit welcher Leichtigkeit sie die berührenden Schicksale und Situationen schildert, ihnen aber niemals die Ernsthaftigkeit nimmt. Ein rundum gelungener Roman, der längst nicht nur für den Sommer geeignet ist, sondern immer bewegt und wunderbare Lesestunden bereitet!

    Ein Buchschatz! Absolute Leseempfehlung!

    15. März 2024

  • buchsucht.com
    buchsucht.com

    54 Follower

    5,0

    Französischer Wohlfühlroman mit Tiefgang. Côte-d’Azur-Atmosphäre, ungewöhnliche Drei-Personen-Freundschaft.

    Drei Lebenskrisen, ein Federball und ein Küstenstädtchen am Mittelmeer Kurzer Hinweis vorweg: „Wo die Sonne die Wellen berührt“ behandelt sensible Themen wie Trauer, Verlust, Burnout, beruflicher Absturz und Lebenskrisen. Die Darstellung ist einfühlsam, aber wer mit diesen Themen empfindlich umgeht, sollte das beim Lesen im Hinterkopf behalten. Drei junge Menschen, drei sehr unterschiedliche Lebenskrisen. Annie ist Anwältin in einer der bekanntesten Kanzleien, ihre Tage sind durchgetaktet bis zur letzten Minute. Für ein Privatleben, geschweige denn für Urlaub, bleibt kaum Zeit, dabei sehnt sie sich nach Sonne und Meer wie nach einer Erlösung. Hannah arbeitet als Innenarchitektin mit kreativen, spektakulären Entwürfen, doch ein schwerer Schicksalsschlag lässt ihren Lebensplan zu Staub zerfallen und macht ein Neuanfang nötig. Henriks Leben war eine Erfolgsstory – mit seinem Start-up an die Spitze, bis eine Fehleinschätzung alles zerstört und seine Cousine ihn fast aus der eigenen Firma wirft. Das Schicksal führt die drei Fremden an die Côte d’Azur, in das verträumte Küstenstädtchen Bonnemer. Henrik flüchtet in das Haus seines Großvaters, das auf einem Hügel über dem Meer thront. Annie bucht spontan eine Auszeit. Hannah will dem Schmerz in der Heimat entkommen. Und dann passiert etwas Wunderbares: Ein verflogener Federball landet in einer Tasse und wird zum Auslöser einer ungewöhnlichen Begegnung, aus der mehr werden soll als drei zufällige Touristen-Bekanntschaften. Das ist für mich das absolute Highlight dieses Romans und der Grund, warum ich ihm volle 5 Sterne gebe: die Drei-Personen-Freundschaft als Herzstück. Lene Hansen erzählt nicht die übliche Zweier-Geschichte, in der zwei Menschen sich finden und alles um sie herum nur Beiwerk ist. Stattdessen baut sie eine wunderbar komplexe Drei-Personen-Konstellation auf: Annie, Hannah und Henrik. Drei Menschen, die anders nie zusammengekommen wären, drei sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, drei Lebenskrisen, die sich erst beim genauen Hinsehen ähneln. Was Lene Hansen daraus macht, ist literarisch und emotional eine Freude. Die Dynamik zwischen den drei Hauptfiguren entwickelt sich organisch und glaubwürdig. Aus anfänglicher Fremdheit wird zögerliches Vertrauen, daraus tiefe Freundschaft, und über allem schwingen feine romantische Untertöne mit, ohne dass das Buch zur reinen Liebesgeschichte würde. Genau diese Balance ist es, was mich besonders berührt hat. Hansen zeigt: Freundschaft ist genauso transformativ wie Liebe, manchmal sogar mehr. Was Lene Hansen besonders gut macht: Sie zeichnet ihre drei Hauptfiguren so unterschiedlich, dass keine die andere überstrahlt. Annie ist die strukturierte, kontrollierte Anwältin, die langsam erkennen muss, dass ihre Karriere nicht alles ist. Hannah ist die kreative Innenarchitektin, deren Welt durch einen Schicksalsschlag aus den Fugen geraten ist. Henrik ist der charismatische Start-up-Gründer, der aus seinem Erfolgs-Highway katapultiert wurde. Drei Stimmen, drei Perspektiven, drei eigene innere Welten. Was ich besonders schätze: Keine der drei Figuren ist Klischee. Annie ist nicht die seelenlose Karrierefrau, Hannah nicht die zerbrechliche Trauernde, Henrik nicht der oberflächliche Geschäftsmann. Alle drei haben Tiefe, Widersprüche, eigene Stärken und Schwächen. Die Charakterzeichnung wirkt fundiert, durchdacht, lebendig. Lene Hansen nimmt sich Zeit, jede Figur in ihrer eigenen Geschwindigkeit zu entwickeln. Genau diese Sorgfalt macht aus einem netten Wohlfühlroman ein wirklich gutes Buch. Lene Hansen schreibt die Côte d’Azur mit einer Sinnlichkeit, die einen direkt mitnimmt. Das fiktive Küstenstädtchen Bonnemer wirkt so lebendig, dass man es auf einer Karte suchen möchte. Das kleine Hotel Lievre, die malerischen Gassen, der Strand, das Mittelmeer. Hansen beschreibt die Farben, die Düfte, das Licht, das Essen mit einer Genauigkeit und Liebe, die einen Sehnsuchtsschub auslöst. Wer auch im Geist gerade nicht in Süd-Frankreich sein kann, bekommt durch dieses Buch zumindest die nächstbeste Variante. Besonders schön: Hansen lässt das Setting nicht nur Kulisse sein. Die Côte d’Azur ist eine eigene Figur in diesem Buch, beeinflusst das Verhalten der drei Hauptfiguren, lädt sie zur Reflexion ein, schenkt ihnen die Ruhe, die sie zu Hause nie hatten. Das französische Savoir Vivre – die Kunst, das Leben zu genießen – wird nicht nur beschrieben, sondern an den drei Figuren vorgelebt. Sie lernen, in der Mittagshitze zu pausieren, ein Glas Rosé auf der Terrasse zu genießen, das Hier und Jetzt zu schätzen. Diese Lebenskunst überträgt sich auch auf einen als Leser:in. Eine Stärke der Konstruktion: Die Geschichte wird abwechselnd aus den drei Perspektiven – Annie, Hannah, Henrik – erzählt. Das macht das Buch einerseits komplex, aber andererseits gerade dadurch so reichhaltig. Jede Figur bekommt ihren eigenen Raum, ihre eigene Stimme, ihre eigene Sicht auf das Geschehen. Man versteht ihre Beweggründe, fühlt ihre Schmerzen, freut sich über ihre kleinen Siege. Diese Erzähltechnik schafft echte emotionale Nähe zu allen drei Hauptfiguren. Was ich besonders schätze: Die Wechsel funktionieren ohne Reibungsverluste. Lene Hansen findet für jede Figur einen eigenen Ton, eine eigene Wahrnehmung – Annie analytisch und kontrolliert, Hannah verletzlich und reflektiert, Henrik temperamentvoll und überraschend einfühlsam. Diese Stimm-Differenzierung ist handwerklich beeindruckend und macht das Lesen über 528 Seiten zu einer abwechslungsreichen, lebendigen Erfahrung. Es wird nie eintönig, weil man immer eine neue Perspektive auf die gemeinsame Geschichte bekommt. Was Lene Hansens Roman über typische Wohlfühl-Literatur hinaushebt: Die drei Hauptfiguren machen tatsächlich eine Reise zu sich selbst. Die Côte d’Azur ist nicht nur ein hübscher Urlaubsort, an dem alle plötzlich glücklich sind, sondern ein Ort der Reflexion, der Selbstbegegnung, der inneren Veränderung. Annie lernt, dass es mehr gibt als Erfolg im Beruf. Hannah lernt, mit ihrem Schicksalsschlag umzugehen. Henrik lernt, was wirklich wichtig ist im Leben. Diese Entwicklungen sind nicht aufgesetzt, sondern werden organisch erzählt. Man sieht den drei Figuren beim Wachsen zu. Es gibt keine plötzlichen Erleuchtungen, keine kitschigen Wendungen, sondern langsam reifende Einsichten, die durch Gespräche, durch das Setting, durch die Freundschaft mit den anderen beiden wachsen. Genau diese Charakterentwicklung macht aus einem netten Sommerroman ein nachhaltiges Leseerlebnis. Lene Hansen schreibt federleicht, bildgewaltig und mit einem feinen Gespür für Atmosphäre. Ihre Sprache fließt, ihre Beschreibungen sind sinnlich, ihre Dialoge wirken natürlich. Man merkt der Autorin an, dass sie eine erfahrene Schreiberin ist – als Nelly Berlin hat sie sich im Selfpublishing-Bereich einen Namen gemacht. Bei Blanvalet veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Lene Hansen ihre etwas tieferen Romane, und das spürt man. Was mich besonders überzeugt: Hansen verfällt nicht in den Pathos, der Wohlfühl-Literatur oft hat. Sie schreibt warm, aber nicht süßlich, romantisch, aber nicht kitschig, hoffnungsvoll, aber nicht naiv. Das ist eine Balance, die nicht jede Autorin findet. Die 528 Seiten flogen für mich nur so dahin. Das Hörbuch ist übrigens auch eine Empfehlung wert. Ich will einen häufigen Kritikpunkt anderer Leser:innen ehrlich ansprechen: Die Berufe der drei Hauptfiguren – Anwältin, Innenarchitektin, Start-up-Gründer – wirken auf den ersten Blick wie ein „Erfolgsmenschen-Casting“. Manche fragen sich: Warum nicht eine Verkäuferin, eine Friseurin, ein Taxifahrer? Warum müssen es Hochkarriere-Berufe sein? Das ist eine berechtigte Frage und ein fairer Kritikpunkt. Aber: Ich finde, Lene Hansen nutzt diese Berufe geschickt. Genau die Hochkarriere-Kontexte machen die Krisen so dramatisch. Annies durchstrukturierter Anwältinnen-Alltag, Hannahs hochdotierte Innenarchitektur-Projekte, Henriks Start-up-Boom – das alles erzeugt einen krassen Kontrast zur entspannten Côte-d’Azur-Auszeit. Die Berufe sind nicht Selbstzweck, sondern Spiegel der Lebensumstände, aus denen die drei Figuren ausbrechen müssen. Mit anderen Berufen hätte die Geschichte anders funktioniert, vermutlich nicht so dramatisch. Trotzdem kann ich den Einwand nachvollziehen – wer sich darin nicht wiederfindet, könnte die Identifikation schwer haben. Was „Wo die Sonne die Wellen berührt“ zu einem besonderen Roman macht: Es ist keine reine Liebesgeschichte. Natürlich gibt es romantische Entwicklungen, aber das Herzstück ist die Drei-Personen-Freundschaft und der Neuanfang der drei Hauptfiguren. Wer einen klassischen Liebesroman erwartet, sollte das wissen. Wer einen Roman über Freundschaft, Selbstfindung und das Wagnis eines neuen Lebens sucht, ist hier goldrichtig. Genau diese Schwerpunktsetzung macht das Buch zu einer wertvollen Lektüre für Menschen, die selbst gerade an einem Wendepunkt stehen. Wer sich fragt, ob der eigene Lebensweg noch der richtige ist, wer eine Auszeit braucht, wer den Mut zum Neuanfang sucht, wird in diesem Roman Trost, Anregung und vielleicht auch ein bisschen Inspiration finden. Das ist ein Buch, das nicht nur unterhält, sondern auch tröstet und Hoffnung schenkt. Mein Fazit: „Wo die Sonne die Wellen berührt“ ist ein wirklich starker Wohlfühlroman, der zeigt, dass diese Art Literatur auch echte Tiefe haben kann. Lene Hansen erzählt eine bewegende Geschichte über drei Menschen in der Lebenskrise, die sich am Mittelmeer wiederfinden und durch ihre Freundschaft neue Kraft tanken. Die Côte d’Azur ist dabei nicht nur Kulisse, sondern Ort der Selbstfindung, und das spürt man auf jeder der 528 Seiten. Lene Hansens Roman ist die perfekte Lektüre für gemütliche Abende, für Urlaubstage am Meer, für Menschen, die einen sanften, klugen Wohlfühlroman mit echter Substanz suchen. Ich werde definitiv die anderen Bücher von Lene Hansen erkunden – „Liebe schmeckt wie Karamell“ und „Liebe knistert wie Brausepulver“ stehen jetzt auf meiner Leseliste.

    27. Juni 2026

  • daze2478
    daze2478

    462 Follower

    3,5

    Schöne sommerliche Geschichte für Zwischendurch. Besonders gefallen hat mir das Setting am Meer und der bildhafte Schreibstil. Ich hätte mir allerdings ein paar mehr Emotionen gewünscht. Insgesamt aber wirklich lesenswert

    10. Aug. 2023

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Lene Hansen

Lene Hansen ist das Pseudonym des Selfpublishing-Stars Nelly Berlin. Aus Versehen in der tiefsten Provinz geboren, wuchs sie in mehreren europäischen Großstädten auf. Umgeben von vier Brüdern lernte sie früh, dass zwei Dinge das Leben entschieden leichter machen: als Erste vor Ort zu sein und immer gut gelaunt die beste Pointe im Ärmel zu haben. Bis heute bemüht sie sich um beides, sowohl als Ärztin in Berlin als auch als Schriftstellerin auf der Suche nach dem perfekten Happy End für ihre liebenswert-charmanten Romane.

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