Blick ins Buch

Romane

Der Kirschbaum, den sie ihrer Mutter nie schenkte

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Über das Buch

Ein eindringlicher Roman über die heilende Kraft des Geschichtenerzählens

Anoush steht in der Lebensmitte an einem Wendepunkt: Ihre Freundin Anouk, wie sie selbst Tochter eines Iraners und einer Deutschen, mit der sie in Teheran aufwuchs wie mit einer Schwester, hat sich das Leben genommen. Für Anoush bleibt die Zeit stehen. Es ist nicht das erste Mal, dass sie Anouk verliert, doch diesmal ist der Verlust endgültig. Anoush, die viele Jahre zuvor jede Verbindung zu ihren Eltern im Iran gekappt hat, zieht sich in ihr kleines Haus in den italienischen Marken zurück, um all die traumatischen Erinnungen zu verarbeiten und einen vor Langem begonnenen Roman fertigzuschreiben. Die Natur um sie herum tut ihr gut, aber es fällt ihr schwer, sich zu sammeln. Da taucht plötzlich eine geheimnisvolle Frau bei ihr auf, die sagt, sie habe ihr Gedächtnis verloren. Auf Anoush macht sie einen unerklärlich vertrauten Eindruck, weshalb sie sie fortan Anouk nennt. Während die neue Anouk Anoush in ihre Geschichte führt, hilft der entstehende Roman beiden, wieder zu sich selbst zu finden. Und schließlich gelingt es Anoush sich mit ihrer Mutter und der Vergangenheit zu versöhnen.

Editionen (1)

ISBN9783641271152
VerlagC.Bertelsmann
Erscheinungsdatum26.04.21
Seitenzahl368

Rezensionen & Bewertungen

1 Bewertungen

1 Rezensionen

2,0

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  • kaethe
    kaethe

    85 Follower

    2,0

    94 Seiten. Mehr schaffe ich nicht zu lesen. 94 Seiten. Ich empfand sie als diffus & chaotisch. Ich hatte den Eindruck, dass die Autorin viel zu viele Themen gleichzeitig bearbeiten wollte. So wirkte es auf mich anstrengend und zu durcheinander. Problematiken, Erlebnisse oder ähnliches wurden gefühlt mit ein paar Sätzen angeschnitten und dann wieder fallen gelassen. Einige Gedankengänge konnte ich auch mit mir selbst nicht vereinbaren.  Vieles ist einfach nur düster, negativ, traumatisch. Ich weiß, dass das Leben nicht nur aus Sonnenschein besteht. Dennoch empfand ich persönlich es einfach als zu viel des Schlechten. Also breche ich es ab. Vielleicht ist es ein gutes Buch, dass ich nicht richtig verstehe. Und vielleicht wird das Ende noch bedeutsam. Ich weiß es nicht und kann es nicht beurteilen. Ich kann nur sagen, dass für mich nach 94 Seiten einfach kein Funke übergesprungen ist und ich irritiert genug bin, um für mich ein Schlussstrich zu ziehen.

    28. Dez. 2023

Autorin / Autor

Über Siba Shakib

Siba Shakib wurde im Iran geboren, wuchs in Teheran auf und besuchte dort die deutsche Schule. Seit vielen Jahren arbeitet sie als Autorin und Filmemacherin. Ihr erstes Buch »Nach Afghanistan kommt Gott nur noch zum Weinen« war Nummer 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in 16 Länder verkauft. Sie lebt abwechselnd in Deutschland, New York und Italien.

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