Blick ins Buch

Jugendbücher

Morgen und die Ewigkeit danach

4,3(100)
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Über das Buch

Echte Liebesgeschichten haben kein Ende

Als Nathalie in der Psychiatrie Lucas kennenlernt, ist da sofort etwas Besonderes zwischen ihnen. Beide spüren es und doch können beide es nicht zulassen. Nathalie nicht, weil sie nach dem Unfalltod ihres kleinen Bruders unter der Last der Schuldgefühle verstummt ist. Lucas nicht, weil er den Glauben daran verloren hat, dass ihn irgendwer auf dieser Welt noch brauchen könnte. Erst als die beiden beginnen, einander, dem Leben und der Liebe wieder zu vertrauen, zeigt sich für sie Hoffnung auf Heilung und einen Neuanfang.

Editionen (1)

ISBN9783641262679
Verlagcbt
Erscheinungsdatum01.04.21
Seitenzahl320

Rezensionen & Bewertungen

100 Bewertungen

26 Rezensionen

4,3

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  • puffin
    puffin

    22 Follower

    4,0

    Schöne Liebesgeschichte mit einem unrealistischen Ende

    Natalie redet nicht mehr seit ihr kleiner Bruder verstorben ist. Nach einem Suizidversuch ist sie in der Psychiatrie und redet mit niemandem. Eines Tages taucht Luaks auf, der sich nicht von ihrem Schweigen beeindrucken lässt und sein ganz eigenes Päckchen zu tragen hat. Die Geschichte ist sehr schön geschrieben, sie schafft Awarness für Mentale Gesundheit und wie Betroffene mit Trauma umgehen müssen. Besonders gut hat mir gefallen, wie aufgezeigt wurde, dass alle ihr eigenes Päckchen zu tragen haben und man Trauma nicht gegeneinander aufwiegen kann. Alle brauchen Hilfe, egal wer was erlebt hat. Nicht so gut fande ich, dass für mich das Ende sehr plötzlich kam und Natalie schnell "geheilt" war, als sie sich in Lukas verliebt hat. Mir schien das sehr unrealistisch, weil Heilung nach einem Trauma und der Umgang damit häufig ein langer Prozess ist, den Angehörige und Partner*innen unterstützen können, in diesem Buch klang es für mich sehr so an, dass Lukas Natalies Ritter in der goldenen Rüstung ist und nur er ihr helfen kann gesund zu werden. Das war mir zu Personen fokussiert und gerade nach dem starken Anfang war ich gegen Ende dann enttäuscht, dass aus meiner Perspektive doch so unsensibel geendet wurde. Empfehlen würde ich das Buch trotzdem weiter.

    29. Aug. 2025

  • 5,0

    Nathalie landet in der Psychiatrie. Dort lernt sie Lucas kennen und zwischen den beiden ist irgendwie was Besonderes, wofür keiner eine Erklärung hat. Da beide viel zu viele Lasten auf ihren Schultern zu tragen haben, können beide diese Bindung nicht zulassen. Nathalie hat ihren kleinen Bruder verloren, sie plagen schreckliche Schuldgefühle, deshalb spricht sie nicht mehr. Lucas kämpft gegen sich selbst. Er hat die Hoffnung verloren und ist der festen Überzeugung davon, dass niemand ihn braucht. Aber beide merken: zusammen können sie es schaffen. Vorab: Sehr schade, dass es in diesem Buch keine Trigger Warnung gibt. Daher gibt es diese jetzt hier. In diesem Buch werden Themen behandelt wie Depressionen, Suizid und Trauer. Das ist mein erstes Buch der Autorin und ich bin positiv überrascht. Manuela Inusa schreibt flüssig und leicht. Mit ihren Worten hat sie mich berührt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nathalie geschrieben. Ich persönlich hätte beide Sichtweisen besser gefunden, so hätte man sich auch ein Bild aus der Sicht von Lucas machen können. Nathalie ist eine starke Protagonistin. Sie ist innerlich zerbrochen und spricht seit jenem Unfall nicht mehr. Ich konnte ihr Zerrissenheit sehr deutlich spüren, sodass ich manchmal das Gefühl hatte, das Buch wird über mich geschrieben. Ich konnte die Gedanken von Nathalie (und auch von Lucas) gut nachvollziehen und verstehen. Denn ich habe oft dieselben Dämonen die mich quälen. Nathalie lässt keinen an sich heran. Nicht ihre Eltern, auch ihre Therapeutin dringt nicht zu ihr durch... doch dann trifft sie auf Lucas. Lucas ist auch wahnsinnig stark. Er hat schon mehrfach versucht sich das Leben zu nehmen. Lucas wirkt oft genauso verloren wie Nathalie und dennoch versucht das beste aus der Situation zu holen. Irgendwas hat Lucas an sich, was Nathalie dazu bringt sich zu öffnen. Und genau das, war wunderschön. Was ich ebenfalls besonders gelungen finde, ist, dass die Autorin es trotz der düsteren Themen es schafft, einem Hoffnung zu geben und zu zeigen. Außerdem wurde hier das niemals aufgeben thematisiert, was ich toll finde. So kann man auch eine Botschaft aus der Geschichte herausziehen. Manuela Inusa hat sich mit diesem Buch direkt in mein Herz geschrieben. Sie ist mit Fingerspitzengefühl an die sensiblen Themen herangegangen und konnte diese gut darstellen. Daraus ist eine wundervolle Geschichte entstanden, die von Freundschaft und Liebe handelt.

    11. Nov. 2024

  • 5,0

    😍

    Ein sehr schönes Buch habe es geliebt. Dieses Buch war eines dieser Bücher, wo man beim Lesen die Zeit total vergessen hat und zack war man fertig mit dem Buch. Man kann sich super in die Charaktere einfühlen und es wird sehr schön über Schuldgefühle etc geschrieben. Alles in allem ein super schönes Buch kann es jedem empfehlen:)

    4. Mai 2023

3 von 26 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Manuela Inusa

Manuela Inusa wollte schon als Kind Autorin werden. Mit Ende zwanzig beschloss die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin, sich ganz aufs Schreiben zu konzentrieren. Nach einigen Publikationen gelang ihr 2017 der Durchbruch: Die »Valerie Lane«-Reihe eroberte die SPIEGEL-Bestsellerliste im Sturm. Mit den »Kalifornischen Träumen« und »Lake Paradise« folgten weitere Bestsellerreihen. Die »Coastlines«-Reihe, in der sie ihre Leser*innen an idyllische Orte an der US-Ostküste entführt, ist Manuela Inusas erste Reihe im Heyne Verlag. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Hamburg und schreibt am liebsten bei Musik, Tee und Kerzenlicht. Ihre Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

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