Blick ins Buch

Romane

Flauschig

3,4(6)
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Über das Buch

Florence, Maisie, Stephan und Diek, alle sind mehr oder weniger unglücklich, im Grunde also ganz normal. Sie vermissen etwas, wissen jedoch nicht so genau, was, bis sie, jeder für sich, eines Tages auf einen kleinen flauschigen Ball stoßen: Fuzzie. Jeden Tag erzählt Fuzzie ihnen Geschichten, Geschichten über Liebe und Verlust, über Träume und Einsamkeit, Geschichten, in denen sich jeder wiederfindet. Sie hören ihrem kleinen Ball zu, sie tun, was er sagt. Sie lieben ihren kleinen flauschigen Ball, denn er kennt sie, ja, er scheint sie vollkommen zu verstehen, vielleicht sogar als Einziger …

Editionen (1)

ISBN9783641224387
Verlagbtb
Erscheinungsdatum12.07.21

Rezensionen & Bewertungen

6 Bewertungen

2 Rezensionen

3,4

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  • mira123
    mira123

    36 Follower

    5,0

    Wo fange ich bei der Handlung dieses Buchs bloß an? Vielleicht mit den Bällchen auf dem Cover, um die sich die gesamte Geschichte dreht. Sie tauchen bei verschiedenen Menschen plötzlich einfach auf. Wo genau sie herkommen, wissen die wenigsten der Figuren. Aber das ist auch eigentlich gar nicht so wichtig, denn die Bällchen sind nicht einfach bloß irgendein Spielzeug, sondern lebensverändernd. Sie flüstern ihren Besitzer:innen Botschaften zu, erzählen ihnen Geschichten. Und irgendwie sagen sie genau die Dinge, die die Besitzer dringend hören müssen. Und oft auch Dinge, die ich hören musste. Und allein schon deswegen habe ich dieses Buch genossen: Wegen den Monologen der Bällchen. Die haben mich zum Nachdenken angeregt, oft auch noch nachdem ich das Buch geschlossen habe. Wegen ihnen habe ich mich zum Beispiel auf die Suche nach einem Kinderfoto gemacht, auf dem ich einfach lächle und das ohne, dass es die Reaktion auf einen anderen Menschen wäre. Und ich habe wirklich ein paar gefunden! Die Figuren sind alle sehr realistisch gezeichnet. So richtige Sympathieträger sind da eigentlich nicht dabei, aber doch einige interessante Persönlichkeiten, wegen denen ich einfach weiterlesen musste. Sie sind unglücklich und einsam, suchen nach Liebe und Anerkennung, und für jeden von ihnen schaut die ein bisschen anders aus. Gemeinsam ist ihnen eigentlich nur, dass sie diese Bällchen in die Hände bekommen. Zu sehen, wie sie auf die Nachrichten der Bällchen reagieren, war für mich spannend. Vor allem, weil ich mir natürlich sofort vorstellen versuchte, wie ich wohl darauf reagieren würde und ob ich diesem Ball überhaupt zuhören würde. Der Schreibstil ist nicht einfach. Wenn ihr eine einfache Lektüre wollt, die ihr in einem Rutsch und ohne Wiederstände weglesen könnt, dann ist dieser Roman nichts für euch. Wenn ihr aber eine Herausforderung sucht, die sich lohnt, dann könnte euch das gefallen. Mich hat der Roman lange nicht losgelassen - im positiven Sinne! Und das passiert nicht bei jedem Buch, das ich lese. Mein Fazit? Klare Empfehlung für alle, die eine besondere Lektüre suchen, die euch nicht so schnell loslassen wird.d

    27. Dez. 2023

  • 4,0

    Rezensionsexemplar Fuzzie, ein flauschiges kleines Bällchen, dass seinem Besitzer nette Dinge sagt und über das Leben philosophiert. So philosophiert es über Verhaltensweisen von Menschen und deren Entwicklung, über die Beobachtung alltäglicher Dinge und Situationen, wie es ist jemanden zu vermissen und über Äußerlichkeiten. Es stellt ihnen interessante Fragen und kleine Aufgaben. Ihre Besitzer wie zb. Florence, ist Designerin und in Maisie verliebt. Maisie wiederum ist nicht sehr festgelegt und arbeitet an ihrem Master. Diek, geschieden, lebt recht zufrieden mit seinem Hund und ist auf der Suche nach seinem Glück. Außerdem gibt es noch Stephan, er lebt in einer glücklichen Beziehung mit Angelica, diese jedoch trifft sich auch gerne mal mit anderen Frauen. Alle vier sind begeistert und leicht besessen von ihren Bällchen und nehmen sie überall mithin. Niemand kennt sie so gut wie ihr Bällchen. Und sie hören ihren kleinen Freund gerne zu und beschützen ihn. Das Leben der Protagonisten entschlüsselt sich dem Leser Schichtweise, genauso wie sie an ihr Bällchen gekommen sind und was es damit überhaupt auf sich hat. Es ist locker, leicht geschrieben, eine Art Sciencefictionroman. Die Geschichte zieht einen gleich in ihren Bann. Es gibt Schicksalshafte Wendungen und Verstrickungen. Mir hat es sehr gut gefallen! Jedoch eine kleine Triggerwarnung: ein Tier kommt zu schaden.

    28. Nov. 2022

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4013%
annalena.vg
annalena.vg24. Sept. 2025

Momentan verstehe ich leider noch gar nichts...

Seite 316100%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Hanna Bervoets

Hanna Bervoets, geboren 1984, schreibt Romane, Kolumnen und Drehbücher. Für ihre Romane wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter dem Opzij-Literaturpreis für das beste Buch einer niederländischen Autorin und dem BNG Neuer Literaturpreis 2016. 2017 erhielt Hanna Bervoets für ihre Romane den Frans-Kellendonk-Preis.

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