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Ach, er ist einfach ein Schätzchen ♥️
Als ich „Ich. Die Autobiografie“ von Elton John zur Hand nahm, erwartete ich die typische Biografie eines etwas durchgeknallten Musikers. Was ich jedoch fand, war etwas ganz anderes: eine Geschichte, die so intensiv, ehrlich und berührend war, dass ich mich fühlte, als würde ich mit einem guten Freund sprechen, der mir die Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt. Elton Johns Fähigkeit, sein Leben mit einem typisch britischen Understatement und trockenem Humor zu beschreiben, macht es absolut lesenswert. Sein Weg vom bescheidenen Anfang in einer britischen Sozialwohnung bis zum Superstar war gepflastert mit Kämpfen gegen Alkohol, Kokain und Essstörungen. Es ist erstaunlich, dass er diese dunklen Zeiten überlebt hat, vor allem, wenn man bedenkt, wie viele seiner Zeitgenossen an den Folgen von Drogensucht oder HIV gestorben sind. Etwas, das mich wunderbar unterhalten hat, ist Elton Johns außergewöhnlich Selbstironie. Von zotigen Details seiner Homosexualität, der Beschreibung eigener Diva-Allüren (die er selbst nicht so ganz ernst nimmt) bishin zu denen seiner höchst toxischen Mutter — er betrachtet auch die düstersten Momente seines Lebens aus einer Perspektive, die nicht nur selbstkritisch, sondern auch humorvoll ist. Ich habe mich folglich nicht nur „informiert“, sondern auch köstlich amüsiert gefühlt. Als jemand, der Elton John bislang nur als Künstler hinter „Rocket Man“ und „Still Standing“ — irgendwo weit entfernt von meiner eigenen Generation — kannte, hat mich seine Autobiografie zu einem Fan des Menschen hinter der Musik gemacht. Was für ein Leben! What a ride! Und was für eine wahnsinnig sympathische Persönlichkeit! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
11. Apr. 2024
Ach, er ist einfach ein Schätzchen ♥️
Als ich „Ich. Die Autobiografie“ von Elton John zur Hand nahm, erwartete ich die typische Biografie eines etwas durchgeknallten Musikers. Was ich jedoch fand, war etwas ganz anderes: eine Geschichte, die so intensiv, ehrlich und berührend war, dass ich mich fühlte, als würde ich mit einem guten Freund sprechen, der mir die Höhen und Tiefen seines Lebens erzählt. Elton Johns Fähigkeit, sein Leben mit einem typisch britischen Understatement und trockenem Humor zu beschreiben, macht es absolut lesenswert. Sein Weg vom bescheidenen Anfang in einer britischen Sozialwohnung bis zum Superstar war gepflastert mit Kämpfen gegen Alkohol, Kokain und Essstörungen. Es ist erstaunlich, dass er diese dunklen Zeiten überlebt hat, vor allem, wenn man bedenkt, wie viele seiner Zeitgenossen an den Folgen von Drogensucht oder HIV gestorben sind. Etwas, das mich wunderbar unterhalten hat, ist Elton Johns außergewöhnlich Selbstironie. Von zotigen Details seiner Homosexualität, der Beschreibung eigener Diva-Allüren (die er selbst nicht so ganz ernst nimmt) bishin zu denen seiner höchst toxischen Mutter — er betrachtet auch die düstersten Momente seines Lebens aus einer Perspektive, die nicht nur selbstkritisch, sondern auch humorvoll ist. Ich habe mich folglich nicht nur „informiert“, sondern auch köstlich amüsiert gefühlt. Als jemand, der Elton John bislang nur als Künstler hinter „Rocket Man“ und „Still Standing“ — irgendwo weit entfernt von meiner eigenen Generation — kannte, hat mich seine Autobiografie zu einem Fan des Menschen hinter der Musik gemacht. Was für ein Leben! What a ride! Und was für eine wahnsinnig sympathische Persönlichkeit! ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
11. Apr. 2024






