Blick ins Buch

Historische Romane

Die Schuld jenes Sommers

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Über das Buch

Bath 1942: Im Chaos eines Bombenangriffs ist der kleine Davy plötzlich unauffindbar. Frances, die auf den Jungen aufpassen sollte, macht sich auf die Suche. Sie ist verzweifelt, denn schon einmal ist ein Kind verschwunden: Vierundzwanzig Jahre zuvor war ihre beste Freundin Wyn nach einem Streit nie wieder aufgetaucht. Ausgerechnet in dieser schicksalhaften Nacht fördert der Einschlag einer Bombe das Skelett eines Kindes zutage. Das tote Mädchen ist Wyn. Frances ist zutiefst erschüttert, und dunkle Erinnerungen aus der Vergangenheit werden lebendig. Was geschah in jenem Sommer vor über zwanzig Jahren? Wo ist Davy? Und hat er überlebt?

Editionen (5)

ISBN9783641215651
VerlagDiana
Erscheinungsdatum14.10.19
Seitenzahl464

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

9 Rezensionen

3,9

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  • bandri
    bandri

    276 Follower

    3,5

    Hab mich tatsächlich mit dem Buch etwas schwer getan, obwohl man schon ziemlich früh die Vermutung hat, wer der Täter ist, geht es in dem Buch mehr darum herauszufinden, was wirklich in diesem Sommer passiert und warum die Erinnerungen daran blockiert sind. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Allerdings bin ich mit der Prota nicht wirklich warm geworden. Auch fand ich es teilweise etwas verwirrend, ob gewisse Parts tatsächlich einen Mehrwert zur Story gebracht haben oder eher eine nette Zugabe sind. Alles in allem aber nicht schlecht und ein tragischer und trauriger Roman, der beide Weltkriege miteinander verbindet.

    Hab mich tatsächlich mit dem Buch etwas schwer getan, obwohl man schon ziemlich früh die Vermutung hat, wer der Täter ist, geht es in dem Buch mehr darum herauszufinden, was wirklich in diesem Sommer passiert und warum die Erinnerungen daran blockiert sind.
Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr flüssig und angenehm zu lesen. Allerdings bin ich mit der Prota nicht wirklich warm geworden. Auch fand ich es teilweise etwas verwirrend, ob gewisse Parts tatsächlich einen Mehrwert zur Story gebracht haben oder eher eine nette Zugabe sind. Alles in allem aber nicht schlecht und ein tragischer und trauriger Roman, der beide Weltkriege miteinander verbindet.

    12. März 2024

  • gedankenlabor
    gedankenlabor

    289 Follower

    3,0

    >>Ein Kind verschwindet. Die Schatten der Vergangenheit werden lebendig.<< „Die Schuld jenes Sommers“ von Katherine Webb ist ein zum Ende hin doch fesselnder Roman und birgt eine unheimlich bedrückende Stimmung, die mich beim lesen mental tatsächlich richtig runter gezogen hat. Das ist auch gleich mitunter ein Punkt, weswegen ich dem Buch hier nur 3 von 5 Sternen gebe. Katherine Webb hat insgesamt wie ich finde hier eine runde und vom Stil her gut zu lesende Geschichte geschaffen und Kriegszeiten mit eben dieser schwierigen und grausamen Vergangenheit und der aktuellen Situation verknüpft. Wer sich gerne in eine durch und durch bedrückende Stimmung begeben möchte, der wird an diesem Buch sicher viel gefallen finden, mir persönlich hat der Hoffnungsfunke und neben all der Grausamkeit eben die Wärme gefehlt, die einem eben auch etwas gutes im Herzen zurück lässt. Zu Beginn gestaltet sich auch alles für mein Leseempfinden doch eher langatmig, dadurch gestaltete sich das Buch insgesamt für mich doch eher als schwieriges Unterfangen... Ich möchte betonen, dass es sich hier wirklich und ausschließlich um meine persönlichen Empfindungen beim lesen handelt, denn ich denke insgesamt wird dieses Buch sicher viele Leser begeistern!

    19. Sept. 2022

  • faanielibri
    faanielibri

    208 Follower

    3,0

    Ich habe dieses Buch innerhalb von vier Tagen gelesen, mir kam es aber vor, als hätte ich eine Ewigkeit gebraucht, es zu beenden. Denn obwohl die Story interessant klingt und einige Pluspunkte vorweist, ist sie einfach zu langatmig erzählt und ich konnte mit ihr nicht warm werden. Katherine Webbs Schreibstil ist trotzdem sehr flüssig und angenehm zu lesen, sie hat ein Auge für’s Detail und die Stimmung während des Krieges und vor allem der Bombadierung Baths hat sie sehr eindrucksvoll, authentisch und bedrückend geschildert. Die Autorin erzählt die Geschichte von Frances auf zwei Zeitebenen. 1942 verschwindet ein kleiner Junge, genauso wie ihre Freundin Wyn 24 Jahre zuvor. Diese Zeit vor Wyns Ermordung wird im zweiten Erzählstrang geschildert und umfasst mehrere Jahre der Freundschaft zwischen den beiden Kindern. Während des Lesens hatte ich nie Probleme, die beiden Zeitabschnitte auseinander zu halten, da sie jeweils mit den Jahreszahlen versehen sind. Der Plot wäre eigentlich recht interessant, ist teilweise auch wirklich unterhaltsam, aber dann verliert sich die Autorin immer öfter in Kleinigkeiten, die zu Langatmigkeit führen oder schiebt eine völlig überflüssige Liebesgeschichte ein, bei der ich kein bißchen mitfühlen konnte. Die Auflösung war für mich ebenfalls eher weniger verständlich, obwohl sie durchaus schlüssig und realitätsnah sein mag. Frances gibt sich zudem die Schuld am Verschwinden des kleinen Jungen, Davy, was ich grundsätzlich verstehen kann. Doch sie jammert eigentlich ständig darüber, dass sie ja Schuld ist und sie Davy finden muss. Sie ist so unsicher und relativ schüchtern. Davys Mutter gibt ihr den Rest, hält ihr ihre Unfähigkeit vor, Frances fühlt sich noch mehr bestätigt in ihrer Schuld und sucht und sucht. Dass die alkoholkranke Mutter ihren Sohn nur allzu gerne an Frances abgeschoben hat und auch Mitschuld hat, soweit denkt Frances gar nicht. Geschweige denn, dass sie ihr mal die Meinung sagt. Das ist einfach nicht ihre Art. Und damit kam ich nicht klar. Ich hätte Frances am liebsten auf den Hinterkopf gehauen und gesagt: Wehr dich! So musste ich hilflos zusehen und Frances wurde mir nicht sympathischer. Ja, ich wurde nicht warm mit dem Buch, auch wenn ich hier und da kleine Lichtblicke sehen konnte. Die letzten 30 Seiten habe ich dann nur noch überflogen. Alles in allem gibt es 3 Sterne für ‚Die Schuld jenes Sommers‘ und ich bedanke mich bei lovelybooks.de, dass ich bei der Leserunde mitlesen durfte.

    29. Dez. 2022

3 von 9 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Katherine Webb

Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im englischen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Später arbeitete sie mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Auf ihr großes internationales Erfolgsdebüt »Das geheime Vermächtnis« folgten zahlreiche weitere SPIEGEL-Bestseller-Romane. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt und schreibt sie heute in der Nähe von Bath, England.

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