Blick ins Buch

Liebesromane

Die Liebenden von Sotschi

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Über das Buch

Ein harmloser Urlaubsflirt – so fängt es an. Im paradiesischen Kurort Sotschi am Schwarzen Meer lernt die deutsche Ärztin Dr. Irene Walther einen russischen Ingenieur kennen. Als die Ferien zu Ende gehen, weiß Irene, dass sie Boris nie vergessen wird. Doch Hoffnung auf ein Wiedersehen gibt es nicht. Bis Boris seiner großen Liebe wegen alles hinter sich lässt: seinen Beruf, seine Karriere, sein Land. Wieder vereint geraten die beiden Liebenden in das gefährliche Spiel der Geheimdienste. Nachwort der Herausgeberin Dagmar Konsalik zu »Die Liebenden von Sotschi« Alle Russland-Bücher meines Vaters sind durch Gorbatschow über Nacht historische Romane geworden. Was ihnen nichts von ihrer Spannung und ihrer Seele nimmt. Mein Vater sprach immer von seiner ostischen Seele, die wohl auch mit den bulgarischen Vorfahren seiner Mutter zu tun hatte. Von ihr hat er als Autor Heinz Günther den Mädchenamen angenommen – sie war eine Konsalik. Land und Leute in Russland liebte er sehr. Was er nie geliebt hat, war der Bolschewismus. „Meine Bücher sind Liebeserklärungen an das Land und die Menschen, aber gleichzeitig auch ein Angriff auf den Kommunismus.“ Deshalb stand er in Russland jahrelang auf der Liste. In der DDR wurde ein Leser seiner Romane, die er heimlich gelesen hatte, sogar inhaftiert, wie er meinem Vater bei dessen erster Signierstunde nach dem Mauerfall – übrigens in einer Buchhandlung am Alexanderplatz – unter Tränen erzählte. Eine der politisch eher harmloseren Geschichten ist Die Liebenden von Sotschi, da die dramatische Liebesgeschichte des Heldenpaares während des Kalten Krieges ganz klar im Vordergrund dieses Agententhrillers steht.

Editionen (4)

ISBN9783641134587
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum14.04.14

Rezensionen & Bewertungen

2 Bewertungen

1 Rezensionen

4,5

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  • larrissa
    larrissa

    12 Follower

    4,0

    Es ist mehr als ein packender Agenten-Thriller und eine ergreifende Love Story: es wird offenkundig, zu welch unmenschlichen Konsequenzen die Teilung der Welt geführt hat- und noch immer führt.

    Diese Zusammenfassung auf dem Einband erklärt schon sehr viel. Sehr schnell war klar, wie die Handlung laufen wird. Und trotzdem ist es mir nie langweilig geworden bei Lesen. Irene habe ich teilweise als naiv empfunden, aber so wurde die ganze Geschichte erst "realistisch". Boris ist ein harter russischer Spion, mit dem Herz am rechten Fleck. Was er für Hürden auf sich genommen hat, um mit seiner Liebe zusammen zu sein, hat mich beeindruckt. Sowohl der russische Geheimdienst, wie auch die CIA, wurde so hart dargestellt wie üblich und spielen ein falsches Spiel, aber ausnahmsweise war in beiden Diensten auch etwas Menschlichkeit zu finden. Einmal mehr ein gelungener Konsalik.

    15. Sept. 2024

Autorin / Autor

Über Heinz G. Konsalik

Heinz G. Konsalik, Jahrgang 1921, stammte aus Köln. Nach dem Abitur studierte er in Köln, München und Wien Theaterwissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik. Während des Zweiten Weltkriegs wurde er an der Ostfront schwer verwundet. Nach 1945 arbeitete Konsalik zunächst als Dramaturg und Redakteur, seit 1951 war er als freier Schriftsteller tätig. Seit dem »Arzt von Stalingrad« wurde jedes seiner Bücher ein Bestseller. Bis zu seinem plötzlichen Tod am 5. Oktober 1999 schrieb Heinz G. Konsalik 154 Romane, die in 46 Sprachen übersetzt und mehr als 88 Millionen Mal verkauft wurden. Damit ist Konsalik der national und international meistgelesene deutschsprachige Schriftsteller der Nachkriegszeit.

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