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Schade Schokolade
Der Einstieg in das Buch fiel mir unheimlich schwer. Die Handlung rannte förmlich über die Seiten, als wollte man schnellstmöglich so viel Drama wie möglich erzeugen, um es spannend zu gestalten und der Protagonistin einen Grund zu geben, die Stadt zu verlassen. Ich habe die ersten 60 Seiten nur die Stirn gerunzelt. Die Reise von Cam und Andrew dagegen war schon fast ein bisschen langatmig, aber mir hat der Wechsel zwischen den Perspektiven ganz gut gefallen. Und ich fand's schön, wie sie sich ganz langsam aneinander herangetastet haben. Es war definitiv ein Slowburner. Die Autorin hat einen sehr ausschmückenden Schreibstil. Es bleibt nahezu nichts der Fantasie überlassen, was aber auch dazu beiträgt, dass man sich die Szenerie gut vorstellen kann. An einigen Stellen hätte sie sich aber schon ein bisschen kürzer fassen können, an anderen Stellen fand ich die Beschreibung aber schon fast ein wenig zu kurz. Die Sprache an sich fand ich manchmal etwas unreif für Anfang/Mitte 20, aber gut, darüber kann man sich wohl streiten. Abgesehen davon fand ich die Protagonistin mit ihren 20 Jahren an einigen Stellen recht unreif und naiv in so vielen Hinsichten. Dagegen wirkte Andrew schon fast überreif, hatte aber auch einen leichten Hang zur Gewalt, der schnell eskaliert ist. Dass diese kurzen Ausrutscher dann auch komplett ohne Folgen blieben, ließ mich echt irritiert zurück. Aber auch an anderen Stellen hätte ich mir von der Autorin ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht. Vor allem im Bezug auf Verhütung. Wenigstens das kurze obligatorische "ich hab mich checken lassen/ich nehme die Pille" hätte drin sein müssen und hätte der Story definitiv keinen Abbruch getan. Und wie es dann kurz vor Schluss noch einen Plotttwist geben konnte, der sich vorher absolut nicht angekündigt hat, war für mich auch eher zu viel des Guten, aber vielleicht auch notwendig, um einen zweiten Teil sinnvoll zu machen. Teil zwei werde ich jedoch nicht mehr lesen. Die Story hatte für mich ein gutes Ende, das man nicht noch weiterführen müsste.

3. Juni 2024
Schade Schokolade
Der Einstieg in das Buch fiel mir unheimlich schwer. Die Handlung rannte förmlich über die Seiten, als wollte man schnellstmöglich so viel Drama wie möglich erzeugen, um es spannend zu gestalten und der Protagonistin einen Grund zu geben, die Stadt zu verlassen. Ich habe die ersten 60 Seiten nur die Stirn gerunzelt. Die Reise von Cam und Andrew dagegen war schon fast ein bisschen langatmig, aber mir hat der Wechsel zwischen den Perspektiven ganz gut gefallen. Und ich fand's schön, wie sie sich ganz langsam aneinander herangetastet haben. Es war definitiv ein Slowburner. Die Autorin hat einen sehr ausschmückenden Schreibstil. Es bleibt nahezu nichts der Fantasie überlassen, was aber auch dazu beiträgt, dass man sich die Szenerie gut vorstellen kann. An einigen Stellen hätte sie sich aber schon ein bisschen kürzer fassen können, an anderen Stellen fand ich die Beschreibung aber schon fast ein wenig zu kurz. Die Sprache an sich fand ich manchmal etwas unreif für Anfang/Mitte 20, aber gut, darüber kann man sich wohl streiten. Abgesehen davon fand ich die Protagonistin mit ihren 20 Jahren an einigen Stellen recht unreif und naiv in so vielen Hinsichten. Dagegen wirkte Andrew schon fast überreif, hatte aber auch einen leichten Hang zur Gewalt, der schnell eskaliert ist. Dass diese kurzen Ausrutscher dann auch komplett ohne Folgen blieben, ließ mich echt irritiert zurück. Aber auch an anderen Stellen hätte ich mir von der Autorin ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht. Vor allem im Bezug auf Verhütung. Wenigstens das kurze obligatorische "ich hab mich checken lassen/ich nehme die Pille" hätte drin sein müssen und hätte der Story definitiv keinen Abbruch getan. Und wie es dann kurz vor Schluss noch einen Plotttwist geben konnte, der sich vorher absolut nicht angekündigt hat, war für mich auch eher zu viel des Guten, aber vielleicht auch notwendig, um einen zweiten Teil sinnvoll zu machen. Teil zwei werde ich jedoch nicht mehr lesen. Die Story hatte für mich ein gutes Ende, das man nicht noch weiterführen müsste.
3. Juni 2024







