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Nachfolge

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Über das Buch

»Nachfolge ist Bindung an Christus; weil Christus ist, darum muss Nachfolge sein.«

Dietrich Bonhoeffer widmete seine 1934 in London geschriebene Auslegung der Bergpredigt und alle neutestamentlichen Vorlesungen aus Finkenwalde dem Ruf in die Nachfolge Jesu Christi.
Sein Buch »Nachfolge«, 1937 erstmals veröffentlicht, wurde im Dritten Reich als authentische Bezeugung christlichen Glaubens und daher als Kampfschrift gegen die nationalsozialistische Unrechtsherrschaft verstanden. Der Kommentar erschließt dem Leser das theologische Gewicht des Buches und das zeitgeschichtliche Umfeld, in dem es entstand.

Editionen (4)

ISBN9783641106867
VerlagGütersloher Verlagshaus
Erscheinungsdatum18.07.19
Seitenzahl392

Rezensionen & Bewertungen

8 Bewertungen

2 Rezensionen

4,5

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  • thorstenpfister
    thorstenpfister

    56 Follower

    5,0

    Beeindruckendes und tiefes Werk

    Bonhoeffer ist ein Vorbild im Glauben. Seine sehr komplexe Schrift über Nachfolge lässt nachdenken. Wie sieht gelebtes Christentum aus und warum verändert sich meine Haltung, wenn ich wirklich Jesus Nachfolger werde. Auf keinen Fall am Stück lesen - sonst explodiert der Kopf. Das Buch ist klasse!

    1. Okt. 2025

  • wortelicht
    wortelicht

    5 Follower

    5,0

    📖 𝑩𝒖𝒄𝒉-𝑻𝒊𝒑𝒑 „𝑵𝒂𝒄𝒉𝒇𝒐𝒍𝒈𝒆“ – 𝑫𝒊𝒆𝒕𝒓𝒊𝒄𝒉 𝑩𝒐𝒏𝒉𝒐𝒆𝒇𝒇𝒆𝒓 Im Jahr 2025 jährte sich der Todestag Dietrich Bonhoeffers zum 80. Mal. Am 9. April 1945 wurde er im KZ Flossenbürg hingerichtet. Dieser Anlass – ebenso wie ein kürzlich erschienener Film über sein Leben – hat mich dazu bewegt, Bonhoeffers wohl bekanntestes Werk „Nachfolge“ zu lesen, was ich innerhalb der letzten anderthalb Tage getan habe. 🙂 Im Zentrum des Buches steht Bonhoeffers Unterscheidung zwischen billiger Gnade und teurer Gnade. „Billige Gnade ist der Todfeind unserer Kirche. Unser Kampf heute geht um die teure Gnade.“ Gnade, so Bonhoeffer, ist kein religiöses Prinzip ohne Konsequenzen, sondern ruft in die konkrete Nachfolge Jesu – in Gehorsam, Hingabe und das Kreuz auf sich nehmen. Für ihn gibt es keinen lebendigen Glauben ohne Gehorsam und keine Nachfolge ohne Bereitschaft zum Leiden. Theologisch entfaltet Bonhoeffer seine Gedanken vor allem anhand der Bergpredigt. Jesu Worte versteht er nicht als frommes Ideal, sondern als konkrete und verbindliche Weisung für das Leben als Jünger. Nachfolge ist dabei niemals rein privat, sondern immer sichtbar und gemeinschaftlich. Nachfolge konfrontiert, fordert heraus und lässt den Leser nicht unberührt. Der aktuelle „Bonhoeffer-Film“ kann eine Ergänzung sein. Auch wenn – wie bei historischen Darstellungen üblich – natürlich nicht jede Szene exakt der Wirklichkeit entspricht, transportiert er zentrale Gedanken Bonhoeffers. Einige Aussagen lassen sich ohne Weiteres eins zu eins auf unsere heutige Situation übertragen. Selbstverständlich gibt’s wieder einen passenden „WortSchatz“ in der Story. 😊 Nachfolge ist ein fordernder, aber lohnender Klassiker – besonders für alle, die sich ernsthaft mit christlicher Nachfolge, Kirchengeschichte und der Frage beschäftigen möchten, was es bedeutet, Jesus wirklich zu folgen.

    27. Dez. 2025

Autorin / Autor

Über Dietrich Bonhoeffer

Dietrich Bonhoeffer wird am 4. Februar 1906 in Breslau geboren. Als er sechs Jahre alt ist, übersiedelt die Familie Bonhoeffer nach Berlin. Er studiert in Tübingen und Berlin Theologie und promoviert 1927 mit 21 Jahren. Nach einem Auslandsvikariat in der deutschen Gemeinde in Barcelona kehrt Bonhoeffer 1929 nach Berlin zurück, legt sein zweites Theologisches Examen ab und habilitiert sich im Alter von nur 24 Jahren. Nach Auslandsaufenthalten lehrt er ab 1931 an der Berliner Universität. Bald nach der "Machtergreifung" schließt sich Bonhoeffer dem kirchlichen Widerstand an. Am 5. April 1943 wird er verhaftet. Nach dem gescheiterten Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 spitzt sich die Lage auch für ihn dramatisch zu. Bonhoeffer kann die amerikanischen Geschütze schon hören – im KZ Flossenbürg, wohin man ihn unterdessen gebracht hat, als ihn ein Standgericht zum Tode verurteilt. Am 9. April 1945 wird er zusammen mit Oster und Canaris erhängt.

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